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Aktualisierung am 13.08.10
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Erfahrung
in der Hautambulanz
Pice, 31 Jahre Ich
möchte hier mal eine schlechte Erfahrung mit einer Hautambulanz hinterlassen.
Ich habe seit 1997 eine diagnostizierte Kollagenose und cutanen Lupus Erythematodes.
Letztes Jahre hatte ich im Herbst ein Erythema nodosum, das mit 20 mg Prednisolon
therapiert worden ist. Anschliessend, beim Reduzieren vom Cortison, sind grossflächige,
schmerzhafte Haematome an beiden Oberschenkeln aufgetreten. Daraufhin bin ich
von Resochin auf 100 mg Imurek und 5 mg Prednisolon umgestellt worden. Die Haematome
verschwanden total. Als ich jedoch vor Kurzem erneut versucht habe, das Cortison
auf 2,5 mg zu reduzieren, traten erneut Haematome auf. Dann musste ich wieder
10 mg nehmen. Leider nützte dies gar nichts. Mein Rheumatologe weiss momentan
auch nicht weiter und wollte, dass ich mich in einer Hautambulanz vorstelle.
Die Hautambulanz, in der sich mein Arzt sicher war, dass sich dort jemand mit
Kollagenosen auskennt, nimmt leider nur Privatpatienten. Also suchte ich eine
Andere auf. Nun mein Bericht : Einen festen Termin gibt es erst im nächsten
Jahr. Aber ich konnte dennoch mit langer Wartezeit zu einer diensthabenden Ärztin
kommen. Nachdem ich mir eine neue Überweisung vom Hautarzt besorgt habe (die
Überweisung vom Rheumatologen ist wertlos), konnte "es endlich losgehen".
Nach vielen Hin- und Herschicken und 3 Stunden Wartezeit, kam ich zu einer jungen
netten Ärztin. Sie untersuchte meine Haut und meinte, sie wolle da jetzt
im Notdienst nichts entscheiden, ich solle am nächsten Tag wiederkommen.
Sie wollte mich einer Kollegin vorstellen und ich sollte mich auf eine evtl. stationäre
Einweisung einrichten. Also bin ich am nächsten Tag wieder hingefahren
(ein Weg immerhin 50 km). Ich bin dann auch ziemlich schnell wieder zu der Ärztin
vom Vortag hingekommen. Sie war wirklich sehr nett, aber leider hatte sie wenig
Ahnung. Also kam die Kollegin. Als die dann meine Haematome gesehen hatte,
meinte sie als erstes, dass man da nichts machen könnte. Dann sagte sie,
es wäre traumatisch, denn ich würde ja kratzen (dabei bemerke ich nur
das Platzen der Gefässe, denn es juckt dann! und deshalb kratze ich !).
Als sie dann meine Cortisondosis gehört hatte, meinte sie, ich würde
für mein Alter eine viel zu hohe Dosis nehmen (mein Hautarzt erzählte
gerade noch, das die Dosis wohl nicht ausreicht ;o). Als ich ihr versucht habe,
es zu erklären (dass die Haematome erst auftraten, nachdem ich versucht habe
das Cortison zu reduzieren), meinte sie in einem arroganten Ton "das glaube
ich nicht". Dann ordnete sie eine Blutuntersuchung der Gerinnungswerte
an und verliess den Raum! (die Blutuntersuchungen hatte mein Rheumatologe längst
gemacht: so schlau ist er auch schon gewesen ;o). Das Ganze dauerte keine
10 Minuten. Klar ist auch, dass ich für die geplante Blutuntersuchung einen
neuen Termin bekommen habe. Ich war schon sehr enttäuscht. Ich bin mir
vorgekommen, wie ein kleines unmündiges Kind, das absolut keine Ahnung hat.
Die Ambulanz sieht mich nicht wieder! Ich hoffe, dass ich bald mal wieder eine
positive Erfahrung machen kann. ^nach
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