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Aktualisierung am 13.08.10
| Shmoky,
Jg. 62 Lebenshilfe für manche... Auch
wenn man erfährt, dass man an einer Krankheit erkrankt ist, die sehr sehr
selten ist und nicht heilbar ist und man kann auch selbst merken, dass der Weg
des Lebens nicht mehr lang sein wird! Ja und! --- Lache dem Schicksal ins Gesicht!
--- Was soll´s ...! Hat man im Leben alles erreicht was man wollte (oder
andere meinen)? Ja, dann gut... Nein, dann eben nicht... Was soll´s...! Jetzt
noch mit Gewalt das Endziel zu erreichen, bringt´s auch nicht, denn man
wird erkennen, dass man sich daran zu Grunde richtet. Wenn man noch die Möglichkeit
hat und dazu in der Lage ist dann. .... Man hat Fehler gemacht (große
und kleine) versuche Sie in Ruhe und Frieden zu korrigieren, wenn möglich,
wenn´s nicht klappt... Was soll´s...! Man möchte sich bei
jemanden entschuldigen und etwas erklären und richtigstellen, aber man
hat keine Möglichkeit dazu oder man lässt einen nicht? Na und ----
Vielleicht ist der Eine oder die Anderen selber daran Schuld, weil er/sie einem
aus dem Weg gehen... sein Pech! Man möchte noch einige Dinge erledigen,
aber es ist einem aus verschieden Gründen nicht mehr möglich? Was soll´s...! Man
hat schließlich alles was in seiner Macht (die man noch hat) steht, versucht! Bäume
kann man schließlich nicht mehr ausreißen... Das ist vorbei... Wenn
andere einem nicht mehr die Möglichkeit dazu geben " ihr Pech ",
sie müssen schließlich weiter damit Leben, denn man hat schließlich
alles versucht, soweit es geht zu korrigieren und in Ordnung zu bringen... Versuche
einen Strich darunter zu ziehen und hake alles ab! Nicht mehr zu ändern...
Versuche stattdessen, Dein eigenes Leben wieder in den Griff zu kriegen, (die
Nachricht hat schließlich genug durcheinander gebracht, und deine Pläne
und Träume in ein Wirrwarr gebracht mit Chaos dazu) Versuche einfach mit
Ruhe, Humor und dem Vorsatz "Keinen Bock mehr zu schiessen" die Zeit
die einem noch bleibt sinnvoll für Dich zu nutzen, auf die Art die Dir gefällt
und wozu man noch in der Lage ist... Versuche Ruhe und Frieden zu Dir selbst
zu finden: Gehe Fischen, löse ein Kreuzworträtsel, versuchte ein
Puzzlespiel zusammen zubringen, fahre mit Ruhe und Zeit mit dem Rad durch die
Bröcke, gehe im Wald spazieren und lausch einfach der Natur um dich herum.
Versuche für etwas zu basteln oder zu reparieren was dir etwas bedeutet oder
mach sonst etwas, woran man einfach Spaß hat... Aber setze Dich nicht
selber unter Druck, denn dann geht's garantiert daneben, es muss ja nicht heute
sein, vielleicht klappt´s dann morgen, sonst ärgerst Du Dich nur noch
mehr als vorher und Deine Zufriedenheit ist kaputt... Und
dann sagst Du Dir selber "warum", ich hätte es ja auch bis morgen
liegen lassen können... Auf die Frage, wenn es kein Morgen mehr gibt,
sollte man nicht einmal mehr Denken, denn dann ist es nicht mehr Dein Problem...
Nur Sachen, die sehr wichtig sind: Arzt und Behörden usw. nicht lange
aufschieben, denn sie können noch wichtig sein, denn früher hat man
oft genug die Dinge vor sich her geschoben, kann ja ruhig bis Morgen warten, ist
ja noch Zeit genug... Heute muss man diese Dinge sofort erlediegen, spätestens
am nächsten Tag. Vielleicht ist es dann noch möglich, denn es könnte
keinen Morgen mehr geben und DAS war noch sehr wichtig. Aber alles in allem
lasse es ruhig angehen, denn Dich treibt ja keiner mehr, außer man sich
selber (von anderen treiben lassen ist nicht mehr, die Zeiten waren einmal). Versuche
Deinen Frieden mit Dir selbst zu finden und nutze die Möglichkeiten dazu,
ohne zu übertreiben und Dich selbst zu gefährden. Die Zeit, die einem
noch bleibt, nutze sie für Dich selber und die Personen, die Dir lieb und
teuer sind. Alles andere ist nicht mehr so WICHTIG; auch wenn andere es meinen
und meinen einen noch treiben zu können. Sie können es ja versuchen...
aber mit DIR nicht mehr!
Peter Stadtlohn Sonntag, 8. Juni 2008 Jahrgang 62, seit 1.5.06
trockener Alkoholiker, ca. 15 Jahre aktiv, ca. 2 Jahre exzessiv dabei Vater
von 2 Mädchen, dato 16 + 14 Jahre jung seit 1997 geschieden und seit 02.2003
keinen Kontakt mehr, "nicht mehr erwünscht"! zur Zeit alleine
lebend, Vater seit 01.2008 wegen schwerer Erkrankung zwangseingewiesen im Pflegeheim.
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