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Aktualisierung am 13.08.10
| Tina,
Jg, 1968, aus Nienburg, Dg. 1994 Mein SLE-Werdegang Ich
habe diese Seite empfohlen bekommen, finde sie klasse. Jetzt zu mir: Ich habe
seit 94 SLE mit Nieren-, ZNS-, Herz-, Leber- und Lungenbeteiligung. Ich war kurz
vorm Exitus, bevor jemand erkannte, was mit mir los ist Ein dickes Lob an
Prof. Lakomek von der Rheumatologie in Minden, kann ich nur jedem empfehlen. Nach
einem halben Jahr KH durfte ich nach Hause und gleich zur Kur nach Schlangenbad...
nie wieder! Als ich nach Hause kam, war ich Erwerbsunfähigkeitsrentnerin
mit 25. Frisch verheiratet und dann heißt es keine Kinder mehr, das macht
auch nicht jeder Mann mit, meiner Gott sei Dank schon. In
den letzten 10 Jahren ging es mir soweit eigentlich ganz gut, bis vor 3 Jahren
die Probleme richtig anfingen, ich nahm immer 10 mg Cortison und 200 mg Imurek
und diverse andere Tabletten - 26 Stück am Tag. Auf einmal bekam ich eine
Addisson-Krise - ab ins Krankenhaus - 14 Tage 100 mg Cortison. Dann ging's mir
etwas besser, ich durfte nach Hause, bin aber nie wieder auf meine 10 mg gekommen.
Im Schnitt bin ich bei 20-30 mg stehen geblieben. Dann kam eine Schildrüsenunterfunktion
dazu, Schildrüse raus, dann letztes Jahr Lungenembolie mit leichtem Herzinfarkt,
diverse Thrombosen in den Beinen. Jetzt bin ich gerade wieder aus dem KH entlassen
worden, war drin mit Verdacht auf Gicht, das hat sich - Gott sei Dank - nicht
bestätigt, aber mir geht es nicht so gut. Ich darf im Moment keine Medikamente
für meinen Lupus nehmen, weil die sich nicht mit den anderen Medikamenten
vertragen. Aber wie ist mein Motto: " Hurra wir leben noch". Das
war ein erster Bericht von mir. Ich habe noch soviel mehr zu erzählen, was
sicherlich auch noch kommt. Über Kontakt würde ich mich freuen! Viele
Grüße Tina
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