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letzte
Aktualisierung am 13.08.10
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Hilfen
im Alltag
Manchmal
sind es ganz banale Dinge, die uns helfen, unseren Alltag einfacher
und unkomplizierter zu gestalten. Und manchmal sind es ganz grundlegende
Sachen, die ein gesunder Mensch nicht entferntesten ahnen kann.
Allgemeines
Lernen, mit den Kräften zu haushalten.
Um Hilfe bitten (lernen) und Hilfe annehmen.
Nein sagen.
Pausen planen und einhalten.
Lässiger werden, auch eine gepflegte Unordnung kann gemütlich
sein :).
Zeit für angenehme Dinge einplanen und nicht nur die Pflicht erledigen,
bis man zu kaputt ist noch etwas Nettes zu tun.
Sagen, wenn man müde oder gereizt ist, erklären, dass solche
Stimmungen krankheitsbedingt sind.
Es gibt ein sehr interessantes Buch, mit vielen Tipps, wie man sich
das Leben leichter macht: simplify
your life. Manche Tipps sind sicher eher für den gestressten
Manager geeignet, aber letztendlich müssen auch wir lernen uns
und unser Leben mit Lupus zu managen :).
Haushalt
Es gibt
zahlreiche Hilfsmittel, die bei Einschränkungen in einzelnen Funktionsbereichen
gute Dienste leisten können, stöbert doch z. B. mal unter
www.senio.de oder
www.proaktivo.de.
Sich gut
zu organisieren hilft in nahezu allen Lebensbereichen, noch besser klappt
das, wenn man dabei unterstützt wird, z. B. was gleich weggeräumt
wird, brauche ich später nicht mehr anfassen usw. usw., das gilt
nicht nur für uns, sondern auch für den Partner und die Kinder.
Arbeit
Die
Kollegen aufklären.
Die Arbeit
möglichst so aufteilen, dass man Routinearbeiten erledigt, wenn
die Konzentration nachlässt und Arbeiten, die eine hohe Aufmerksamkeit
erfordern, dann erledigt, wenn man am Leistungsfähigsten fühlt.
Kleine Pausen machen.
Termindruck vermeiden.
Zwischenmenschliches
Die
Mitmenschen möglichst gut aufklären, wer meint, dass er das
mündlich nicht gut kann, schreibt einen netten Brief oder verschickt
diesen Link: www.lupus-live.de
:).
Manchmal fehlt die Energie zum Telefonieren oder man lehnt das dritte
Mal in Folge eine Verabredung ab, gute Freunde sollten wissen, dass
es nicht böse gemeint ist, wenn man seine Kontakte nicht mehr so
gut pflegt wie zuvor, weil man seine Kräfte gerade mehr für
andere Dinge braucht und dass man sich trotzdem freut, gefragt zu werden.
^nach
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