Herbstferien Woche 3 – Freitagszeuch

Kinder

Wir sind wieder komplett, das grosse Kind ist aber permanent abwesend und arbeitet mit einer Freundin an seiner Projektarbeit. Klarklarklar. Das Mittelkind und ich verbrachten das Wochenende allein, was dann zu langem Schlafen und sehr viel Daddelei führte. Er half mir aber auch beim Bücherumzug und begleitete mich nach Eckernförde. Die beiden jüngeren Kinder geniessen ihre Ferien sehr. Es wird viel gedaddelt, aber auch draussen gespielt, lang geschlafen und gelesen.

Lupus

Zum Glück verzichteten meine Gelenke auf grössere Zicken nach der ganzen Räumerei und Renoviererei. Es blieb bei morgendlichen Schmerzen und ein paar Verspannungen, damit komme ich gut zurecht. Am Montag wuselte ich dann in Garten rum. Eigentlich gar nicht so viel und nicht so doll, aber irgendwie halt doch. In der Nacht zickte so ziemlich alles rum, was rumzicken kann… Und nicht zum ersten Mal fragte ich mich, warum ich eigentlich keine Schmerzmedikation für den Notfall habe.

In der Zeit vor der Diagnose bekam ich andauernd alles mögliche fiese Zeug verschrieben und ruinierte mir meinen Magen grundlegend. Seit der Diagnose und der Dauermedikation habe ich keinerlei Schmerzmittel. Krisen begegne ich mit kurzfristigen Cortisonbeschüssen, was meist auch gut funktioniert. In so einer krassen Situation mit starken nächtlichen Schmerzen hilft das aber nicht schnell genug. Und meine Ärztin will ja ohnehin immer reduzieren. Was nehmt Ihr denn in Notfällen bei starken Gelenkschmerzen? Ich muss das beim nächsten Termin unbedingt mal ansprechen.

Alles andere

Am Samstag war ich mit dem verbliebenen Kind in Eckernförde unterwegs. Ich wollte einige Sachen für Kindertour fotografieren. Wir machten es uns nett und hatten einen tollen sonnigen Tag. Abends gingen wir noch Burger essen und gurkten dafür noch einmal durch die Gegend.
Den Sonntag verbrachten wir dann gemütlicher: ein bisschen Garten, ein bisschen Bücher umräumen, ein bisschen Haushalt, ein bisschen Serie gucken und sonst hatte jeder viel Zeit für sich. Am späten Abend traf die Restfamilie wieder ein.
Am Montag ein bisschen Alltag und viel Garten. In der Nacht bekam ich dann Gelenkschmerzen des Todes. Es begann zaghaft am Abend und steigerte sich immer weiter. Ich konnte nicht schlafen, nicht liegen, nicht sitzen, nicht sein und wanderte im Wohnzimmer auf und ab. Meine Pillepalle-Schmerzmittel halfen überhaupt nicht. Das war eine sehr lange Nacht. Irgendwann wollte ich mich wieder hinlegen und kam die Treppe fast nicht hoch. Es war wirklich extrem ätzend, so wie schon lange nicht mehr. Den Dienstag verbrachte ich dann mit Erholung. Ich lag den ganzen Tag auf der Couch, las, döste und guckte ein bisschen fern. Das half mir zum Glück auch und langsam wurde alles besser. Nur das linke Knie muckt noch rum.
Es musste mir auch besser gehen, denn am Mittwoch sind wir in den Heidepark gefahren. Das ist eine ganz schöne Tour von uns. Das grosse Kind wollte nicht mit, so waren wir zu Viert. Zuerst gab es sehr unterschiedliche Erwartungen, aber am Ende hatten wohl doch alle einen schönen Tag :).
Das leckerste Essen waren die Burger bei Johns und das Steak mit Ofentomaten. Wochentags ging es dann wieder gesünder und kalorienärmer weiter.
Ich habe die Meyerhoff-Reihe endlich beendet, der letzte Band gefiel mir am wenigsten, naja. Ehe ich mich wieder sinnvollem Lesestoff zuwende, lese ich gerade ein Krankenschwesterepos mit wenig Anspruch, aber nett gemacht.
Geguckt habe ich „Big love„, eine strange, etwas ältere Polygamistenserie.

Lieblingsbild der WocheHerbststrand in Eckernförde - Herbstferien Woche 3 - Freitagszeuch

 

Isolation – wie es ist

Krankheit führt zu Isolation. Krankheit macht einsam.

Das sagt man so und das ist auch so. Hört man so etwas im eigenen Umfeld, von Bekannten oder gar Familienmitgliedern, wird gern gesagt: so ein Quatsch, das stimmt doch gar nicht, da ist doch jeder selbst dran schuld.

Nein, ich bin nicht selbst schuld und doch, das stimmt.

Und dafür gibt es Gründe.

verändertes Lebensgefühl

Niemand kann das Lebensgefühl eines chronisch Kranken nachvollziehen: die Schmerzen, die Ängste, die gestohlene Lebenszeit, das verständnislose Umfeld. Die Unsicherheit, die verkürzte Lebenserwartung, die Nebenwirkungen der Medikamente, die Persönlichkeitsveränderungen, die verminderte Lebensqualität.
Das Immer-Weniger-Werden, das Weniger-Wert-Sein, das Nicht-Leisten-Können, das Schwach-Sein, das Anders-Sein, das Abhängig-Sein.
Der Verlust von Beruf, Freunden, Ansehen, Gesundheit, Sicherheit, Vermögen, Zukunft, Prestige, Attraktivität, Vitalität, Unverletzlichkeit, Lebensaussichten.
Das Weglaufen der Zeit. Wann immer ich kann, möchte ich so viel machen, aber die anderen haben halt einen gleichmässigeren Rhythmus, sind nicht so auf ihre Körperlichkeit und Endlichkeit bedacht.

Sprachlosigkeit

Über viele Dinge spricht man einfach nicht: unappetitliche oder intime Symptome, das Altern, das Sterben, Körperveränderungen, Hilflosigkeit, Ängste, Unsicherheiten.

Körperliche Gründe

Es gibt auch ganz praktische Gründe: heute – zum Beispiel – tun mir die Hüften und die Schultern weh. Meine zusätzlichen Pfunde, die dem Hormonchaos und dem Kortison geschuldet sind, fühlen sich extremst unattraktiv an und so gehe ich nicht mit zum Schwimmen. Ich sage nein zu den Kindern und der Restfamilie und bleibe allein. Ähnlich zuletzt im Urlaub: nein, zu sonnig um am Pool rumzuliegen. Nein, zu heiss und zu weit zum Motorbootverleih.
Nein, ich kann Dich jetzt nicht auf den Arm nehmen, weil meine Arme (oderoderoder) weh tun. Nein, kein Spielplatz, nein, kein Trampolin. nein, kein Radfahren. Neinneinnein.

So habe ich schon viele Male „nein“ gesagt und mir gewünscht, dass ein „nein“ nicht immer Isolation und Verzicht bedeutet, sondern vielleicht Alternativen zum Vorschein bringt. Doch meist ist der Plan gefasst, wird umgesetzt und ich mache halt nicht mit. Und warum sollten auch viele auf etwas verzichten, wenn es nur einen gibt, der nicht will oder kann?

In meinem Umfeld erlebe ich immer wieder Rückzug, wenn ich deutlich mache, was für mich gerade nicht geht. Das fing vor vielen Jahren damit an, als ich nicht mit meinen Freunden ausgehen konnte und sie nach und nach verlor. Da setzt dann schnell ein Teufelskreis ein, weil man Menschen verliert, aber gleichzeitig immer weniger Gelegenheiten hat, neue Menschen kennenzulernen. Denn die trifft man meist im Verein, bei Freizeitaktivitäten oder im Beruf.
Rückzug aber auch im Kleinen: ich bekomme nicht gern die Hände gedrückt, das tut mir häufig weh. Zucke ich zurück oder sage das sogar, ist das Gegenüber meist betreten oder gar beleidigt. Es fragt aber niemand nach Alternativen oder bietet sie an. Ähnliches erlebte ich auch beim „mal richtig drücken“. Ich freu mich durchaus über die Geste. Mein komischer Körper braucht aber vielleicht gerade eine Alternative und keinen Rückzug, kein Sich-Abwenden, keine Kränkung darüber, dass man anders funktioniert.

Selbstschutz

Immer wieder muss ich mich selbst isolieren. Weil es mir zuviel ist, ich gerade keine Kraft für andere Menschen habe, meine Aufmerksamkeit eingeschränkt ist, die alltäglichen Anforderungen mich schon überfordern, ich Schmerzen habe und so weiter und so fort.

Alternativen finden

Mein jüngster Sohn ist ein Kuschelkind. Er liegt gern auf mir drauf oder zumindest an mir dran ;). Wenn ich ihm sage, da nicht oder hier tut mir das heute weh, dann läuft er nicht weg oder geht auf Abstand. Er sucht sich – geduldig und ohne beleidigt zu sein – ein Plätzchen an oder auf mir, mit dem er und ich gut leben können. Ich hoffe diese Unbefangenheit bleibt ihm lange erhalten ♡!

Was hilft also Gegen Isolation

Von den Gesunden, den Normalen, den Anderen würde ich mir Offenheit wünschen, die mir selbst gar nicht leicht fällt.
Interesse: was hat die eigentlich und was macht das mit der?
Akzeptanz: das ist bei der eben so.
Flexibilität: wenn Du das nicht kannst, wie machen wir es dann?

Selbst kann ich mich im Rahmen meiner Möglichkeiten immer wieder in Situationen bringen, wo ich Leuten begegne. Ich tue mich schwer mit Selbsthilfegruppen, andere mögen das. Ich gucke lieber an Orten, wo Menschen mit ähnlichen Interessen ausserhalb von Krankheit sind und gebe die Hoffnung nicht auf, dort auf offene, flexible Menschen zu treffen ;).

#12von12 im Oktober 2018

Hilfe, heute ist ja der 12. Zum Glück fällt mir das erst nach dem Einkaufen ein, so bleibt Ihr von Einkaufskorb, Supermarkt und vollem Kofferraum-Content verschont!

Zuhause räume ich auf und ein und frühstücke dann. Auch das ist nicht so fototauglich (aber durchaus schmackhaft!), aber so ist das halt, wenn man alles vergisst :).Frühstück

Es folgen umständliche Kinderverhandlungen, wer nun wann und wie mit nach Rügen fährt. Eigentlich wollte Kind 2.12, jetzt doch nicht, aber vielleicht doch, oder fährt stattdessen 3.8, der dann aber keine Mamawochenende hat … Es ist kompliziert!

Ich gehe lieber Wäsche wegräumen, erst bei den Kindern, da kann ich gleich noch lüften und aufräumen.Wäsche

Dann bei uns. Mein Schrank ist gross, da kann man schön alles in die Ecken stellen.Schrank

Gestern habe ich die neuen Regale auf unserem OG-Flur aufgebaut. Unsere Bücher wohnen zur Zeit in meinem Zimmer und sollen umziehen – freier Zugriff für alle und mehr Luft für mich :).

Anscheinend fährt der Jüngste mit nach Rügen, er packt mit dem Hausmeister a. D. sein Zeug zusammen.

Der grosse und der kleine Mann fahren ab, das Mittelkind geht daddeln und ich an den Computer. Später mache ich mir ein paar Nudeln von gestern warm, dazu gibt es Käse und wenn man genau hinsieht auch ein bisschen Pesto.Nudeln mit Spuren von Pesto

Danach hänge ich ein bisschen durch und kann mich nur sehr schwer aufraffen, mit dem Bücherumzug zu beginnen.

mein Zimmer
Ich schaff dann aber doch noch ein bisschen und kann die ersten Regale bestücken und parallel dazu einige Bretter abbauen.

neue Bücheraufbewahrung

Von Büchern hab ich jetzt erstmal die Nase voll und mache dem Mittelkind und mir Abendessen. Spaghetti carbonara gibt es, das hatte sich eigentlich das kleine Kind gewünscht, das ja hierbleiben sollte, aber… ach, es ist kompliziert ;).KochvorgängeDie Katzen wittern jede Küchenaktivität 10 km gegen den Wind und sterben sofort an Hunger – das geht so ja nicht.

Fresskatze

Nach dem Kochen ist vor dem Essen, ich nehme meinen Teller mit vor den Fernseher, das Mittelkind findet sich auch ein. Couch-Picknick Mittelkind

Hier gibt es jetzt nur noch hochgelegte Füsse und vielleicht wechseln noch ein paar Bücher die Etage.

Tschüss ♡!

Ihr wollt mehr #12von12? Bei Caro findet Ihr die Links zu ganz vielen wunderbaren BloggerInnen!

2017 und 2016 habe ich übrigens auch schon mitgemacht ;)!

Herbstferien, Schwerin und Umräumerei – Freitagszeuch

Kinder

Das grosse Kind weilt eine Woche bei den Schwiegereltern. Das mittlere Kind bekam ein neues Zimmer und ist damit ziemlich zufrieden und das kleine Kind ist draussen. Kommt rein zum Essen und zum Daddeln. Dann ist es wieder draussen.

Lupus

Ach ja, hier ne Schulter, da ne Hand. Das Übliche halt.

Alles andere

Habta gemerkt? Letzte Woche gab es kein Freitagszeuch! Hab ich einfach vergessen…
Am Samstag reisten wir aus Linstow vom Familientreffen ab und fuhren sehr gemächlich Richtung Kiel. In Schwerin machten wir eine lange Pause und besichtigten das Schweriner Schloss, da wollte ich schon lange mal hin – sooo schön!
Am Sonntag blieben wir zuhause, sammelten die gefallenen Äpfel ein, machten Wäsche und legten die Beine hoch.
Die zweite Ferienwoche startete ich mit Umräumarbeiten. Das Mittelkind sollte ein frisches Zimmer bekommen, ich hatte auch ein paar ergänzende Möbel bestellt. Also erstmal aus- und aufräumen. Der Schrank musste geräumt und abgebaut werden, eine Wand freigeräumt. Nebenbei mistete ich ein bisschen aus, die Kinder spielten draussen, zum Essen gab es bestellte Pizza.
Am Dienstag konnten wir dann die neuen Möbel nach und nach aufbauen, ausserdem haben wir noch eine Wand frisch gestrichen. Die neue Brille des Mittelkinds war auch endlich fertig, also noch eine Fahrt zum Optiker. Danach letzte Hübschmacher beim Ikea besorgen und das Zimmer war am Abend fertig.
Mittwoch räumten wir auf, ich machte letzte Restarbeiten und ging Mittags mit den zwei verbliebenen Kindern zum Essen an den Strand. Nachos wollten sie – bitte sehr!
Überhaupt habe ich die ganze Woche unglaublich viel um- und aufgeräumt… Fängt man in einem Zimmer an, zieht das so viel nach sich. Ein Regal aus dem Zimmer des Mittelkindes wollte ich für den Keller. Das muss auseinander genommen, runter getragen und wieder aufgebaut werden.
Den Zahnarzttermin am Donnerstag hätte ich am liebsten abgesagt, hatte er mich doch letztes Mal ziemlich gequält… Augen zu und durch oder so. War dann aber doch nicht so schlimm. Wir fahren noch zu Ikea, Regale abholen, die ich dann nachmittags aufbaue.
Das leckerste Essen… Keine Ahnung, es gab Buffet und viel schnellschnell :).

Lieblingsbild der Wocheam Schweriner Schloss

Zwiebelkuchen wie bei Mama – schnelles Essen

So, gekocht wird heute – schnell und lecker und herbstlich! Na?

Nein, Kürbissuppe nicht. Die ist lecker und auch schnell und überhaupt ne prima Sache. Aber gefühlt gibt es momentan an jeder Ecke ein Rezept und ich mag die lieber klassisch und schnell und improvisiert und ohne Schnickschnack ;).

Deshalb gibt es heute Zwiebelkuchen. So wie meine Mama ihn gemacht hat, sie hatte das Rezept von ihrer Freundin aus Stuttgart – schwäbisch also.
Ich mochte das früher so gern, dass ich mir immer Zwiebelkuchen gewünscht habe, wenn ich von Reisen nach Hause kam.

ZwiebelkuchenZwiebelkuchen

Hefeteig

200 g Mehl
20 g Hefe
1 Eigelb
1 Prise Salz und Zucker
40 g Margarine
ca. 100 ml Wasser

Belag

1 Pfund Zwiebeln (ich nehme gern Gemüsezwiebeln)
3 Eier
1/8 l saure Sahne
1 Tl Salz, etwas Pfeffer
150 g Speck

Zubereitung

Die Zutaten für den Teig vermengen und gehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt hat. Auf einem Blech mit Backpapier dünn ausrollen. Nochmal eine halbe Stunde gehen lassen.

Die Zwiebeln schälen und grob würfeln, den Speck in der Pfanne knusprig ausbraten, die Zwiebeln zugeben und ca. 10 Minuten bei milder Hitze im Speckfett dünsten. Die Pfanne beiseite stellen und abkühlen lassen.

Die Eier trennen, die Eiweiss steif schlagen und den Eischnee mit Eigelb, Salz, Pfeffer und saurer Sahne vorsichtig verrühren. Anschließend unter die Zwiebelmasse heben. Das Ganze auf dem Hefeteig verteilen und 30 – 40 min bei 200 ° backen.

Traditionell gibt es dazu Federweißer und einen grünen Salat.

Lasst es Euch schmecken ♡!

 

#WMDEDGT am 05.10.2018

Es ist der 5. und wie jeden Monat fragt Frau Brüllen, was machen die eigentlich den ganzen Tag (#WMDEDGT)?!

Was die anderen so machen, werde ich gleich mal nachlesen :), wir sind jedenfalls unterwegs.

Alle zwei Jahre ruft die Familie des Hausmeisters a. D. zum Familientreffen und wir reisen nach Linstow, ins VanderValk-Resort.

Dort sind wir heute den dritten Tag. Um 9.00 treffen wir uns zum Frühstück am Buffet. Insgesamt sind wir 14 Personen mit 6 Kindern zwischen 6 und 15. Für mich gibt es Brötchen und Käse und Tee und Obst. Das kleine Kind muss man fast zum Essen zwingen, so eilig hat er es ins Kinderland zu kommen.

Nach dem Frühstück wollen alle etwas anderes: Tischtennis, schwimmen, spielen, WLAN, Kettcar, schlafen, spazieren… Es ist kompliziert.

Gegen Mittag gehen viele schwimmen. Ich verzichte, tun mir doch Schultern und Hüften weh. Außerdem will ich ein paar Bilder für Kindertour machen. So streife ich allein durch das Ressort und fotografiere Spielplätze, Reitanlage, Hotel, Ferienhäuser, Minigolfplatz, Landschaft und so weiter.

Unterwegs habe ich eine Idee für einen neuen Blogbeitrag und mache mir direkt ein paar Notizen. Zurück im Ferienhaus speichere ich meine Fotos direkt ab.

Ich kämpfe eine Runde mit der Synchronisation zwischen Handy, Laptop und heimischem Rechner.

Danach fange ich direkt an zu schreiben. Der Artikel entsteht in einem Rutsch, das mag ich am Allerliebsten. Manchmal muss man ja auch um jedes Wort ringen.

Ich treffe die Restfamilie nach dem Schwimmen bei den Schwiegereltern zum Kaffee wieder.

Die Kinder genießen das hier sehr, können Sie hier den ganzen Tag mehr oder weniger machen was sie wollen :).

Der restliche Nachmittag vergeht mit Erzählen, Trampolin hüpfen, Minigolf, Schreiben, Ordnen des Gepäcks und die Nase in die Sonne halten.

Um 19.30 gehen wir ins Restaurant und haben wieder die Qual der Wahl. Ich esse diverse Kleinigkeiten, so muss es ich mich nicht entscheiden;). Dazu gibt es ein Glas Rose und später einen Espresso.

Jetzt setzen wir uns noch ein bisschen zusammen und erzählen.

Das war ein melancholischer Tag. Ich konnte mal wieder nicht so, wie ich wollte. Und bin auch noch stinkig mit dem Hausmeister. Andererseits habe ich entspannt und in netter Umgebung einen Artikel runtergeschrieben, mit dem ich auch noch zufrieden bin.

Und Ihr so?

Im September 2018

waren viele Elternabende

ging das kleine Kind zu drei Kindergeburtstagen

waren wir auf der Landwirtschaftsmesse Norla

waren wir sehr lecker essen

feierte das Mittelkind seinen Geburtstag nach und ging mit einigen Freunden ins Jumphouse

hatte ich reichlich Rückenschmerzen

mussten die Kinder zum Zahnarzt

war ich zur Laborkontrolle bei dem Hormonarzt, der mich zur Zeit auch orthemolekulär behandelt

musste ich zur Hausärztin (vielleicht wird das Chaos doch wieder besser?)

gab ich das Glattfönen meiner Haare fast vollständig auf

hatten die Kinder einen Tag schulfrei

ging der Hausmeister a. D. zur ersten (und weiteren) Spanischlektion

waren das Mittelkind und das kleine Kind mit der Schule beim Greenscreen-Festival

besuchten wir ein Handballspiel des THW in der Business-Lounge

war ich mit dem grossen Kind und dem Mittelkind beim Tag des Handwerks – Berufe gucken

mussten die Kinder zum Augenarzt

bekamen zwei von drei Kindern neue Brillen

musste ich zum Zahnarzt, mehrmals

erntete ich viele Äpfel

musste das Mittelkind zum Osteopathie

war ich bei einer weiteren Schulkonferenz

machten die Kinder eine WingTai-Prüfung

begannen die Herbstferien

 

Herbstwetter – Freitagszeuch

Kinder

Das Mittelkind leidet mal wieder unter wiederkehrenden Kopfschmerzen. Die Brille als Verursacher konnte ausgeschlossen werden, so dass es mal wieder in den Genuss einer osteopathischen Behandlung kam. Die hiesige Kinderärztin bietet das an, hat das Kind auch schon erfolgreich behandelt. Aber dem Procedere zuzusehen ist jedesmal…. ääääh ja! Ich hab die Kinder als Kleinkinder, bzw. Säuglinge in Hannover osteopathisch behandeln lassen und auch selbst schon Behandlungen bekommen. Das war immer eher Handauflegen mit sanfter Dehnung. Die Behandlung hier ist wie beim Pferdedoc. Da wird gezerrt und gedrückt und gedreht und gezogen… Krass, hilft aber.

Lupus

Ach ja. Lästiges Ding, das!

Alles andere

Nun hat der Herbst doch noch Einzug gehalten. Fast die ganze Woche war es durchwachsen, oft windig und regnerisch. Mal ganz ehrlich: ich hatte das nicht wirklich vermisst. Aber gut, nützt ja nichts :).
Das Wochenende verging ausnahmsweise ohne besondere Ereignisse. Am Samstag waren wir nochmal im Baumarkt – noch immer auf der Suche nach der perfekten Schraube. Auf dem Rückweg sammelten wir das grosse Kind ein, das ausserhäusig genächtigt hatte.
Am Sonntag waren wir getrennt unterwegs. Das grosse Kind ging mit einer Freundin schwimmen, das Mittelkind mit einem Freund zum Lasertag. Das kleine Kind blieb bei uns und wir fuhren mit ihm nach Weissenhaus zum Toggo-Familienfest. Joah, kann man machen, muss man aber nicht. 3.8 hat es gefallen!
Montag war das Mittelkind dann zuhause und hatte einen Termin, so dass ich nur zu wenig anderem kam. Am Dienstag liess ich den kaputten Zahn flicken – schön ist anders. Danach hatte ich Kopf- und Allesmögliche-Schmerzen, der Hausmeister a. D. übernahm dankenswerterweise die Fahrt zur Schule und zum Training für die Kinder. Das jüngste Kind hatte eine Prüfung und bekam den grünen Gürtel. Die grossen Kinder bestanden ihre Prüfungen auch, es gab jedoch keine Gürtel, sondern Abzeichen. Währenddessen  versuchte ich den Kopf möglichst wenig zu bewegen und überlegte mir, was ich jetzt alles gern essen würde.
Am Mittwoch war die Zahnsache zum Glück Geschichte und ich beschäftigte mich mit den Blogs und machte ziemlich viele technische Sachen, die ich schon lang vor mir hergeschoben hatte.
Am Donnerstag dann Alltag Arbeit, Haushaltskram, Äpfel, Äpfel, Äpfel und Kinderfahrdienste. Am Abend eine Schulversammlung mit SEB-Wahl.

Lieblingsbild der WocheHerbstgarten

Eine Oma für Fridolina – eine Buchbesprechung – Familiencontent

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Zu Beginn des Sommers bekamen wir vom Arena Verlag ein sehr tolles Kinderbuch zum Lesen:

Eine Oma für Fridolina von Anna Lott und Nikolai Renger

Dem kleinen Kind hat die Geschichte von Fridolina, die keine Oma hat, die sie zum Omatag mitnehmen kann und dann versucht eine neue zu finden, sehr gut gefallen. Die Figuren sind so bunt und lebendig beschrieben, dass man sich sofort mitten in der Geschichte wieder findet.

Und er konnte die Geschichte gut nachvollziehen. Denn auch wenn er eine Oma hat, so ist doch keine mehr greifbar in der Nähe oder in Alltagsdinge involviert. Und er kennt die Geschichten seiner grossen Brüder, die durchaus einen Alltag mit ihrer anderen Oma, meiner Mutter, hatten. Etwas was er – bewusst – nicht mehr erlebt hat.

Fridolina

Und so hinterlässt das Buch beim kleinen Kind das Bewusstsein, dass auch andere Kinder keine Oma nebenan haben und den Eindruck einer liebevollen, lustigen, tröstlichen Geschichte ohne Moralkeule, in der er sich durchaus wiederfinden konnte. Das Buch nimmt er jedenfalls immer wieder gern zur Hand.

Ich hab ein bisschen gebraucht, über das Buch zu schreiben. Erinnert es doch an die Lücke, die sich niemals schliesst. Das macht das Buch aber nicht weniger schön :). Es ergaben sich schöne und warme Gespräche mit dem kleinen und auch dem Mittelkind über die Oma, die nicht mehr da ist. Lesen in den 70ern

 

Viel unterwegs – Freitagszeuch

Kinder

Am Wochenende waren wir mal wieder in Sachen Kinder unterwegs. Das Mittelkind übernachtete ausserhäusig und kehrte ziemlich übermüdet heim. Das grosse Kind hatte Besuch.

Lupus

Mein Rücken ist endlich wieder stabil. Ich muss mich nur bewegen, also nicht lange sitzen oder stehen… Die Dauerschmerzen haben mich echt mürbe gemacht. Ansonsten ist der Lupus – toitoitoi – weiter artig.
Die Besprechung beim Hormondoc war ziemlich ernüchternd. Alles hat sich ein bisschen verbessert, insgesamt aber immer noch Chaos… Alle Dosen hoch – „kein Wunder, dass Sie sich nicht wohl fühlen“…

Alles andere

Am Samstag waren wir zuerst beim Handwerkertag in der Innenstadt. Das war dann eher übersichtlich und nicht so informativ. Anschliessend brachten wir das Mittelkind zu einer Übernachtungsparty und erledigten ein paar Besorgungen.
Der Sonntag stand im Zeichen des Handballs. Wir hatten Karten für ein THW-Spiel in der Business-Lounge geschenkt bekommen. Nobel, nobel! Die Männer haben das schon ein-, zweimal mitgemacht. Ich war zum ersten Mal dabei. Das Spiel war kurzweilig, Kiel hat gewonnen und dazu gar es auch noch sehr sehr leckeres Essen – können wir wieder machen ;).
Am Dienstag ausnahmsweise keine Sportkutschiererei. Stattdessen Arztkutschiererei – alle drei Jungs mussten zum Augenarzt. Ich ahnte es schon, neue Brillen sind angesagt. Ausserdem mussten wir in der „Augenfabrik“ diesmal echt lange warten und besonders freundlich waren sie auch nicht… Immerhin ist der Grosse nun aus der Sehschule entlassen und kann zum örtlichen Augenarzt gehen.
Es folgte ein alltäglicher Mittwoch. Nachmittags gingen wir zur Optikerkette, das Mittelkind suchte sich eine neue Brille aus, das kleine Kind bekam nur neue Gläser. Am Donnerstag Arztgrosskampftag für mich: morgens Zahnarzt mit Folgetermin *gnarf* und am Nachmittag Befundbesprechung beim Hormondoc.
Obwohl wir eigentlich noch auf Diät sind, war das Wochenende ziemlich essenslastig. Am Samstag bestellte ich uns Sushi und es schmeckte so lecker. Am Sonntag dann das grosse (Fr)essen beim THW – äh ja. Die Woche über dann wieder mehr Disziplin, ich mochte das Frikassee am Liebsten.
Ich hab noch keine neue Serie angefangen. Lange sitzen geht noch nicht, deshalb wechsele ich ständig zwischen Schreibtisch und Haushalt hin und her.
Und, nachdem ich den dritten Meyerhof-Band endlich beendet habe, habe ich gleich mit dem Vierten Die Zweisamkeit der Einzelgänger angefangen, diesmal geht es um die Liebe :).

Lieblingsbild der WocheWaZiFuBo