Kennt Ihr eigentlich – Beautytipps

Systemischer Lupus erythematodes ist ja häufig mit Rötungen und Ausschlägen verbunden. Manch einer denkt sogar, ein Schmetterlingserythem ist für die Diagnose „Lupus“ zwingend erforderlich.

Zu Beginn meiner Erkrankung hatte ich keinerlei äussere Anzeichen von Lupus. Einer der Faktoren, die die Diagnose erschwert haben. Heute habe ich einen roten Schmetterling über Nase und Wangen, der gegen Abend, bei Hitze oder wenn ich Alkohol trinke stärker wird. Meine Nase ist immer mehr oder weniger rot *grmpf*. Ausschläge habe ich zeitweise am Dekolleté, das ist sonnenabhängig. Ausserdem ist meine Haut trocken und fleckig und durch die langjährige Cortisoneinnahme auch sehr dünn. Und älter werde ich auch, das merkt man mittlerweile auch an der Haut ;).

Antje Hautrötungen - Beautytipps

Ich stehe (für mich) nicht so sehr auf den Natur-Pur-Look, dafür hab ich auch zu unruhige und fleckige Haut,  sondern kaschiere die Rötungen lieber.

Das Bild ist schon etwas älter – ich lösche Bilder mit roter Nase immer ;). Aber man kann den Schmetterling dort gut erkennen. Meist ist die Nase noch röter *nerv*.

Vor einigen Jahren haben wir schon einmal die Make-up und Sonnencreme-Tipps von Lupis gesammelt.

Heute möchte ich Euch meine persönlichen Lieblingsprodukte vorstellen. (Das ist keine Werbung, sondern die Sachen, die ich tagtäglich benutze. Ich verlinke über meinen Amazon-Partner-Account).

Pflege

Zur Tagespflege nehme ich momentan LETISR CREAM 40 ML Anti-Rötungen. Ich hatte die Tube in meiner Brigitte Box und bin ganz angetan. Die Creme zieht schnell ein, hat LSF 20, das ist ja nicht ganz unwichtig und ich bilde mir ein, dass die Rötung damit ein bisschen besser ist.

Gelegentlich nehme ich, speziell für Nase und Wangen, auch Avene Antirougeurs Fort Relief Concentrate for Chronic Redness 30ml, das hilft mir sehr gut gegen Rötungen. Es gibt noch mehr Produkte aus dieser Linie, die habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Nachts benutze ich eine Urea Creme von DM, dann spannt meine sehr trockene Haut morgens nicht.

Make up

Ich bin total begeistert von L’Oréal Paris Nude Magique CC Cream Anti-Rötungen, 30 ml. Das nehme ich bestimmt schon seit 2 Jahren und trotzdem freue ich mich immer noch über den Vorher/Nachher-Effekt. Obwohl das Make-Up grün ist, sieht es auf der Haut  ganz natürlich aus und lässt viele Rötungen einfach verschwinden. Von der Deckkraft ist es etwa wie eine getönte Tagescreme, wem das reicht, der braucht kein weiteres Make-up. Die Haltbarkeit ist mittelprächtig, bei mir hält die Cream pur etwa bis Mittag.

Deshalb benutze ich eine zweite Schicht ;). Als normales Make-up und zum Abdecken der letzten Spuren des Lupus nehme ich L’Oréal Paris Foundation Perfect Match, N4 Beige / deckendes Make Up. Das deckt super, ohne wie eine Maske auszusehen und man bekommt es im normalen Drogeriemarkt in vielen Nuancen. Es ist auch bei trockener Haut  und ersten Fältchen geeignet, da sieht Make-up ja leicht „bröckelig“ aus, das passiert hier nicht.

Wenn’s mal ganz dicke kommt und gar nichts hilft habe ich noch eine Camouflage-Creme, ich habe momentan einen richtigen Tuschkasten, so ähnlich wie dieser Dermacolor Camouflage Quintett Palette, benutze aber eigentlich nur einen Farbton.

Es gibt von DERMACOLOR Camouflage Fixierpuder dazu, ich habe mir eins von Artdeco Camouflage Fixing Powder bestellt, das hält genauso gut, ist aber viel günstiger. Ich benutze das auch, wenn ich keine Camouflage-Creme benutze. Es fixiert das normale Make-up, so dass es viel länger hält.

Make-ups habe ich wirklich schon viele ausprobiert und bin mit den jetzigen Produkten endlich  zufrieden. Ich finde es ganz schön schwierig die passende Farbe und Textur für den jeweiligen Hauttyp zu finden, dann soll es auch noch gut abdecken, möglichst erschwinglich sein und leicht zu beschaffen. Schon deshalb sind mir Produkte aus dem Drogerie-Markt lieber als Parfümerie-Produkte. Ich hab auch schon das ein oder andere Make up aus der Parfümerie getestet und mir Sachen empfehlen lassen, aber nichts gefunden, was mir den wesentlich höheren Preis wert wäre.

Sonst benutze ich noch Mascara und Eyeliner und  Sonnencreme für den Körper.

Vielleicht ist das ein oder andere Produkt für Euch dabei! Was nehmt Ihr denn so?

Habt einen hübschen Tag

Knackereien und Spieletag – Freitagszeuch

Kinder

Mit dem Jüngsten musste ich nun auch noch zum Kieferorthopäden, er kann gar fürchterlich mit dem Kiefer knacken, das fand unser Zahnarzt bedenklich… Es scheint aber nicht so gefährlich zu sein, wie es sich anhört: Wiedervorstellung in einem Jahr. Ausserdem wurde er zu gleich drei Kindergeburtstagen in den nächsten 8 Tagen eingeladen… Tsss – Partylöwe!

Lupus

Macht sich immer mal wieder bemerkbar, als ob ich ihn vergessen würde… Am Samstag war mir komplett unwohl, den Tag hab ich auf der Couch verbracht. Am Mittwoch durfte ich dann zum Blutabnehmen, der Besprechungstermin ist aber erst in der nächsten Woche.

alles andere

Sonntags war mir wieder wohler, dafür war das Wetter fürchterlich, einschliesslich Schneeregen. Wir haben also rumgetrödelt, Mikado, Maumau und Domino gespielt, lang aufgeschobene Hausaufgaben erledigt und es uns gemütlich gemacht.
Dienstag vormittag waren wir schon wieder bei Ikea, das Frühstück musste nachgeholt werden. Nachmittags war ich in der Stadt, während die Kinder beim WingTai trainierten – alle Geburtstagsgeschenke besorgt…
Mein Tuch habe ich nun auch fertiggestellt und bereits im Einsatz.
Und das Holz für die Kisten habe ich endlich zugesägt, vielleicht bekomme ich sie ja am Wochenende noch zusammen geschraubt!
Heute reist der Hausmeister a. D. gen Osten, im Austausch reist meine liebe Schwagerette nebst Neffchen an und wir machen uns einen Damentag.

Lieblingsbild der Woche

Wie es ist – sieben Jahre ohne Diagnose

Ohne Diagnose

1993 bekam ich in der Nacht nach einer Weisheitszahnextraktion starke Knieschmerzen, im Sommer 2000 stellte man die Diagnose systemischer Lupus erythematodes und weiterer Autoimmunerkrankungen.

Die 7 Jahre dazwischen waren eine Zeit, die ich irgendwie durchgestanden habe, ausgesessen, abgewartet, durchlitten.

Arbeit

Zwischen meinem 23. und 30. Lebensjahr hatte ich ständig Schmerzen in immer wechselnden Gelenken. Ich war so müde, dass ich nichts machen konnte, ausser Arbeiten. Arbeiten musste ich, denn ich hatte keine Rücklagen, niemanden der mich unterstützen konnte und da kein Arzt in der Lage war eine Diagnose zu stellen, wurde ich auch nur sporadisch krank geschrieben.
Also stand ich auf, frühstückte, ging 7 – 10 h arbeiten, kam nach Hause und ass und schlief. An manchen Tagen konnte ich keine Blutentnahmen machen (ich arbeitete damals noch als Arzthelferin), weil meine Finger so steif waren. An manchen Tagen benutze ich für eine Etage den Fahrstuhl, weil meine Knie so schmerzten, an manchen Tagen sparte ich mir die Zeit des Essens und schlief ein paar Minuten mehr.
Ich hatte grosse Angst vor längerer Arbeitsunfähigkeit, Angst schlechte Leistung zu erbringen, durch meine körperlichen Einschränkungen, weil ich manche Arbeiten an manchen Tagen nicht schaffte. Angst letztendlich gekündigt zu werden und mir in meinem Zustand eine neue Stelle suchen zu müssen.

Privates

Wirkliche Freizeit, also Zeit in der ich etwas für mich oder mit anderen Menschen unternehmen konnte hatte ich nur sehr wenig, genau geplant, vor Ruhezeiten gepackt. In den Urlaub konnte ich schon aus finanziellen Gründen nicht, also besuchte ich an freien Tagen meine Mutter und schlief dort oder halt Zuhause in meiner Wohnung.
Ein-, zweimal im Monat traf ich mich am Wochenende abends mit Freunden, dann musste ich den nächsten Tag im Bett verbringen. Für mein Umfeld war das nur schwer zu verstehen, ich konnte „es“ ja nicht benennen, nicht erklären was das Problem ist…
War ich vorher viel unterwegs und gerne mit Leuten zusammen, so zog ich mich immer mehr zurück. Zum einen, weil es körperlich nicht anders ging, zum anderen aber auch, weil ich nicht erklären konnte, was denn nun mein Problem ist. Ja, ich bin sehr müde, auf eine ungeahnte Art und Weise müde. Ja, mir tut heute das Knie weh, morgen beide Hände und übermorgen die Schulter. So weh, dass ich in meiner Bewegung stark eingeschränkt bin. Aber leider sieht man das nicht.
Die meiste Zeit war ich Single, eine Zeit lang hatte ich eine Fernbeziehung. Das passte eigentlich ganz gut, weil ich so viel Regenerationszeit hatte und wir uns nur selten sahen. Aber auch da war meine (Psycho?)-Krankheit ein Problem. Ich konnte mir keine Zukunft mit mir vorstellen, fand mich unattraktiv und belastet. Die Zweifel sägten sehr an unserer Beziehung, so dass ich sie schliesslich beendete.
Einige Monate vor der Diagnose lernte ich den Hausmeister a. D. kennen und fiel bei unserem ersten Date aufgrund der Myasthenie, die sich gerade entfaltete, unmotiviert auf die Nase. Da wussten wir beide noch nicht, was auf uns zukommt ;).

Ärzte

Alle paar Monate unternahm ich einen neuen Anlauf bei neuen oder alten Ärzten und versuchte eine Diagnose und damit eine Verbesserung meiner Situation zu erreichen. Keiner konnte eine konkrete Diagnose stellen. Manche Ärzte waren ratlos, andere zweifelten an meinem Verstand und ich mit ihnen. Mitunter bekam ich Medikamente, aber helfen konnte mir Ibuprofen oder Azulfidine nicht. Auch Voltaren wurde mir gern verschrieben, obwohl ja meine Gelenke nicht dick und heiss waren, wie die Ärzte das gern gehabt hätten. Davon ist mein Magen noch heute geschädigt. Manchmal wurden auch komplett falsche Diagnosen gestellt, wie eine Borreliose oder ganz kurz vor der Diagnosestellung, der Neurologe, der meine generalisierte Myasthenie als psychisch ausgestalteten Vitamin B 12 -Mangel diagnostizierte. Nun ja.

Endlich eine Diagnose

Nach 5 Jahren gab ich meinen Beruf auf, zog in die Nähe meiner Mutter, so dass ich in ihrem Laden arbeiten konnte, während ich eine neue (fernschulische) Ausbildung als DV-Kauffrau machte. Nach dem Abschluss fand ich sehr schnell eine Stelle, zog wieder nach Hannover und plötzlich wurde alles noch schlimmer… Die muskuläre Schwäche der letzten Monate wurde immer schlimmer, ich konnte keinen Fön mehr über Kopf halten, meine Beine nicht übereinander schlagen, mitunter kaum die Augen öffnen, zum Übereinanderschlagen der Beine benutzte ich die Hände, weil die Kraft in den Beinen nicht reichte… Auch die Gelenke spielten wieder verrückt und schmerzten in wildem Wechsel. Meine Hausärztin (die auch mal meine Arbeitgeberin gewesen war) und ihre Zweifel zumindest nie formuliert hatte, schickte mich zu einem rheumatologischen Internisten, den ich noch nicht kannte (und er mich nicht ;)). Der hörte sich alles an, guckte zweifelnd, erkannte aber zumindest meine myasthenen Symptome und startete eine umfangreiche Diagnostik – danke! Auf meinem Laborzettel war praktisch kein Wert normal, alles in Richtung Entzündungswerte und Antikörper war völlig eskaliert. Er wollte mich stationär schicken, ich wollte das lieber ambulant regeln, wegen der neuen Stelle usw. Hatte das Ausmass, dessen was da nun doch war überhaupt nicht erfasst.
Meine Laborwerte waren nun krass genug, ich bekam umgehend einen Termin in der Uniklinik und ging einige Tage später mit einem Sack voller Diagnosen, einer langen To-Do-Liste für Zusatzuntersuchungen und einem Koffer voller Medikamenten nach Hause.

Danach

Und obwohl ich nur schreckliches über diesen „Lupus“ las, den man mir da diagnostizierte, war ich so unglaublich erleichtert, dass das Elend von 7 Jahren nun endlich einen Namen hat.

Mir ging es noch lange Zeit ziemlich schlecht, eine wirkliche Verbesserung gab es erst nach vier Jahren mit der ersten Schwangerschaft. Trotzdem ging es mir viel besser, weil all die Selbstzweifel, all die Sorgen um meine geistige Gesundheit zumindest erledigt waren.

Doch die sieben Jahre haben Spuren hinterlassen. Im Alltag am präsentesten ist sicherlich mein gestörter Umgang mit Ärzten. Ich traue ihnen nicht. Ein Termin bei einem neuen Arzt ist Grund für schlaflose Nächte. Ich kann auch nicht mit ihnen kommunizieren, es gelingt mir nie meine Beschwerden wirklich in der richtigen Intensität rüberzubringen. Ich bagatellisiere, kann Schmerz nicht in Worte fassen, vergesse die Hälfte. Es gelingt mir nicht bestimmte Untersuchungen einzufordern. Am liebsten ist es mir, wenn ich (unter Zuhilfenahme meines umfangreichen medizinischen Halbwissens) mich selbst therapieren kann. Mir ist klar, dass das nicht geht – zumindest nicht immer.

Für immer verloren ist auch die Zeit. Die sieben Jahre zwischen 23 und 30, wo man feiert und ausgeht und Freunde hat und reist und beruflich vorwärts kommt und sich die Grundlagen für das spätere Leben schafft – verpufft. Manchmal fehlt mir die Zeit.

Nachwirkungen hat auch die finanzielle Unsicherheit, es ist ein ständiger Wechsel aus Nachholbedarf und Sicherheitsbedürfnis. Das merke ich noch sehr.

Und es sind auch Selbstzweifel geblieben. An meiner Körper- und Schmerzwahrnehmung, an meinem Körper.

Aus der Reihe: Wie es ist – 

Geburtstag und Garten – Freitagszeuch

Kinder

Die Jungs waren viel unterwegs, Kindergeburtstag, Lasertag, Sport und Schwimmen. Am Mittwoch hatten sie schulfrei, die Lehrer mussten sich bilden. Bei dem schönen Wetter waren wir im Garten und haben erste Aufräumarbeiten geleistet. Also ich – die Kinder eierten nur rum :).
Am Donnerstag hatte das kleinste Kind auf einmal eine Bindehautentzündung, juhu, wieder alle Pläne umschmeissen. Es fand das aber ganz gut – bis auf die Augentropfen. Schulfrei, Ikea geht auch immer und mehr daddeln, damit Mama zwischendurch ein bisschen Arbeit schafft – Kinderherz lacht.
Heute hat das grosse Kind Geburtstag – er hat zwei Freunde hier, die drei wollen ins Eiscafé (und werden mit roten, schwarzen und blauen Haaren für Aufsehen im Dorf sorgen) und später Ghostbusters 2016 gucken. Mit seinen Geschenken war er sehr zufrieden, das ist ja auch nicht immer so… Heute Abend gibt es Wraps und ich finde es gar nicht schlimm, dass zumindest bei einem Kind das Thema Kindergeburtstag erledigt ist. Doch wer weiss, vielleicht unterhalten wir uns bald über Parties…

Lupus

Nächste Woche ist wieder eine Laborkontrolle angesagt und ich sollte mich auch um andere medizinische Baustellen kümmern, doch ich kann mich nicht aufraffen.

Alles andere

Am Wochenende besorgte ich endlich Material für die Kisten. Nun wartet das Holz darauf zugesägt und verschraubt zu werden – nächste Woche dann…
Die Ereignisse des Sonntags könnt Ihr unter #12von12 Im März nachlesen.
Donnerstag waren der Hausmeister a. D. und ich bei Ikea und besorgten das Sofa, das Kind 1.13 heute zum Geburtstag bekam. Spontan durfte sich 3.6 mit seinem Siffauge  anschliessen.
Mein Tuch ist deutlich gewachsen, das bekomme ich nächste Woche sicherlich fertig.
Das leckerste Essen war eindeutig die Lasagne am Mittwoch.
Neben Arbeit, häkeln, Zimmer umräumen und Geburtstagsvorbereitungen kam ich (wie immer) zu wenig zum Lesen, dafür schläft es sich auf den neuen Matratzen ausgezeichnet! Meine Rückenschmerzen sind besser geworden und auch meine Hüfte tut seltener weh.

Lieblingsbild der WocheFähranleger Freitagszeuch

#12von12 im März 2017

12 Fotos von einem Sonntag an der Ostsee – es ist mal wieder Zeit für #12von12.

Wir wachen gegen 9.00 h auf, das Wetter sieht nett aus, auch wenn es morgens noch ganz schön kalt ist.
Auf den neuen Matratzen habe ich sehr gut geschlafen und während der Hausmeister a. D. Frühstück zubereitet, gehe ich in die Wanne – Wochenend-Luxus.
Aus ungeklärten Gründen habe ich Kopf- und Schulterschmerzen, zum Glück wird es nach dem Bad und den Morgen-Medikamenten besser.
Sonntags dürfen die Kinder daddeln während wir ausschlafen, daher hält sich der Lärm in Grenzen.

Wir frühstücken mit allem Pipapo und ich darf mich an den gedeckten Tisch setzen, das ist immer besonders schön :). Nach dem Frühstück müssen die Kinder ihre Chaos-Kammern aufräumen, das haben wir gestern nicht mehr geschafft. Ich mache in der Zeit in der Küche klar Schiff und lasse dann Robo seine Dienste verrichten.​​

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Nach Aufräumen, Duschen, Anziehen, Rumtrödeln, Socken suchen, vom Lesen aufstören, in der Badewanne rumplanschen, Schuh suchen, Bruder schubsen, Mütze suchen, Katze streicheln, Jacke suchen und all den anderen Dingen, die uns immer so viel Zeit kosten, geht es nach draußen.

Wir fahren nach EckernfördeEckernförder Strand

und laufen am Strand entlang in die Stadt. Es ist noch ganz schön kalt, zumindest am Wasser. An den etwas geschützteren Stellen in der Sonne ahnt man den Frühling. Trotzdem sind richtig viele Leute unterwegs, die einzelnen Sonnenstrahlen locken.

Und während die Jungs rennen, schreien und schubsen halte ich schon mal die Füsse ins Wasser und träume vom Sommer.Füsse ins Wasser

Wir laufen bis zum Hafen, gucken ein bisschen Schiffe und laufen auch einmal über die alte Holzklappbrücke.

An der Brücke hängen jede Menge dieser Liebesschlösser, die ich bis heute nicht  richtig verstanden habe. Was hat ein Schloss, das irgendwo angeschlossen wird nochmal  mit meiner Beziehung zu tun? Würdige ich damit den Ort, an dem wir uns in Ketten legten? Oder wie :)?! Wie auch immer, hier rosten die Dinger jedenfalls vor sich hin… (Über die Bedeutung des Rostens denke ich jetzt lieber gar nicht erst nach ;)).rostende Liebe #12von12 im März

Wir gehen durch die Einkaufsstrasse und Fussgängerzone zurück in Richtung Strand. Die Finger der Kinder sind zwar steif gefroren, ein Eis können sie aber trotzdem halten – bittesehr: Eis #12von12 im März

Zurück am Strand sehen wir drei Verrückte, die tatsächlich ins Wasser gehen und nun ist uns endgültig kalt, kalt, kalt.
Wir fahren nach Hause – auf der Fahrt behauptet Kind 3.6 steif und fest, dass islambolischer Reis ein sehr bekanntes Gericht ist –  und kochen Tee und andere Heissgetränke. Die Katzen, die mit uns das Haus verlassen hatten, sind auch froh wieder reinzukommen.

Die Kinder spielen irgendwas, der Hausmeister computerisiert herum und ich gucke eine Folge meiner aktuellen Serie und häkele an meinem Dreieckstuch. Ich wollte mir so eins kaufen und fand keins. Nun mach ich es halt selber, auch gut.Dreieckstuch #12von12 im März

Zum Essen haben wir etwas vom Thai bestellt, ich bin zu faul zum Kochen. Jetzt sind wir alle zum Platzen satt und doch müssen die Kindileins gleich noch versorgt werden. Ich werde die Treppe hinaufrollen müssen… Thai-Essen #12von12 im März

Geschafft! Ranzen, Taschen und Beutel gepackt, ein Kind liegt im Bett, die beiden Anderen erledigen den Rest ganz allein und ich habe uns ein zwei Tellerchen gebastelt. Weil es immer so fies ist, bei Kitchen impossible zuzugucken und nichts zu essen… Da wir uns aber für die Fastenzeit Alkohol und Süssigkeiten gestrichen haben, müssen Alternativen her. Deshalb gibt es heute Obst, ein Scheibchen Käse, ein bisschen Cabanossi und Hummus für mich, das mag der Hausmeister a. D. nämlich nicht *g*.Naschereien #12von12 im März

Und nun verzieh ich mich auf die Couch, belache fluchende Köche und gehe viel zu spät ins Bett!Couch #12von12 im März

Habt einen schönen Abend und schlaft gut!

Wenn Euch die Idee #12von12 mögt: auf Caros Seite sind ganz viele Berichte von Bloggern gesammelt!

Handball und Nudeln – Freitagszeuch

Kinder

Das Mittelkind war praktisch das ganze Wochenende mit Freunden unterwegs, das gefiel ihm sehr ;). Das grosse Kind kämpft mit den erschwerten Bedingungen seiner Zahnspange, ihm wurde Zusatzfeatures eingebaut, über die er nicht sehr glücklich ist… Das kleine Kind übt lesen, lernt schwimmen und wird gross 🙂 – Schulkind halt.

Lupus

An der Stelle ist relative Ruhe. Die Knie sind anscheinend mit 4 mg Cortison zufrieden, die Müdigkeit ist auszuhalten, der Magen recht friedlich. Ich bin zufrieden.

Alles andere

Am Samstag waren wir kurz im Einkaufszentrum unterwegs und haben den ganzen Kleinkram erledigt, den man gern vor sich herschiebt. Post, Altglas, Pfandzeug, Apotheke, usw. usf.
Zum Auslüften ging es dann noch eine Runde an den Strand.
Sonntags hatten wir Besuch mit ebenfalls drei Kindern und haben uns an Buttermilchkuchen nach dem Rezept meiner Freundin gütlich getan und zum Abendessen habe ich ein Nudelbuffet für die vielen Kinder und ihre hungrigen Eltern gemacht. Dazu gab es zwei Sorten Nudeln, eine Tomaten- und eine Käse-Sahne-Sauce, rotes Pesto und Fleischbällchen. So war für jeden Geschmack etwas dabei und ich konnte das super vorbereiten. Die Saucen hatte ich vormittags gekocht, die Hackbällchen kamen in den Ofen, so dass ich nur noch Nudeln kochen musste – sehr bequem!
Ansonsten ist es wieder kälter, ich habe noch keine Kisten gebaut und gelesen habe ich auch nichts berichtenswertes.
Dafür häkele ich gerade ein Dreieckstuch, das wird – vielleicht – ganz gut.
Der Hausmeister a. D. und die grossen Kinder waren am Mittwoch beim Handball, THW natürlich. Sie hatten VIP-Karten geschenkt bekommen und konnten nicht nur das Spiel  (und den Sieg des THWs) von Superplätzen sehen, sondern sich auch noch durchs Buffet futtern – danke sehr :)!
Heute kamen unsere neuen Matratzen an – ich bin gespannt und werde heute früh schlafen gehen ;)!

Lieblingsbild der WocheStrand Möltenort Handball und Nudeln - Freitagszeuch

Rotkohlsalat – Schnelle Küche

Einer meiner Lieblingssalate zum Sattessen. Ich bereite ihn gern an Fastentagen zu, ggf. eine Scheibe Brot dazu und fertig. Vereinzelt essen auch die Kinder mit :). Ausserdem eine tolle Vitaminbombe im Winter (und farblich eine Pracht an grauen Tagen)!

Zutaten

500 g Rotkohl
2 Zwiebeln
Salz, Pfeffer
1-2 Zitronen
4 Orangen
1 EL Honig
8 EL Oel
4 Äpfel
2 Bananen
1 Handvoll Walnusskerne

Zubereitung

die äusseren Blätter des Rotkohls entfernen und den Kohl in feine Streifen schneiden (ich überlasse das Schneiden der Küchenmaschine und schmeisse die Zwiebeln gleich mit hinein)
Zwiebeln in feine Streifen schneiden und zufügen
Rotkohl und Zwiebeln salzen und mit den Händen kräftig durchkneten
1,5 Zitronen und 2 Orangen auspressen, den Saft mit Honig und Oel verquirlen und über den Kohl giessen
2 Orangen schälen und filetieren
Äpfel würfeln, mit wenig Zitronensaft vermischen
Bananen in Scheiben schneiden
das Obst unter den Rotkohl mischen
min. 1 h Stunde ziehen lassen und den Rotkohlsalat mit Walnüssen bestreut anrichten

Tipp

Falls Ihr nur einen ganzen Rotkohl bekommt: ich hobele den kompletten Kopf und friere den Überschuss ein. Es reicht den Kohl kurz zu blanchieren, bevor Ihr ihn in den Tiefkühler packt. Man kann ihn auch roh einfrieren, aber dann wird er beim Kochen etwas matschiger.

Rezept nach einer Idee im Chefkoch-Magazin

Alltagsroutine und Gartengedanken – Freitagszeuch

Kinder

Die Kinder sind alle gesund. Alle! Gesund! In der Schule! Alle! Sehr schön :). Es wurde ein bisschen Fasching gefeiert, Kind 2.10 am Montag mit seiner Klasse, Kind 3.6 am Dienstag beim Sport. Das grosse Kind ist für solch einen Quatsch natürlich zu gross.
Ansonsten gab es nur die üblichen Baustellen abzuarbeiten: Sport, Schwimmen, gleich zwei Termine beim Kieferorthopäden.

Lupus

Joah. Ist noch da.

alles andere

Am Samstag waren wir zum Schwimmen in Neumünster, anschliessend gab es noch die obligatorischen chinesischen Nudeln, die aus Gründen untrennbar mit dem Schwimmen verbunden sind ;). Ausserdem besorgten wir noch einige Kleinigkeiten, so auch einen Paillettenhut und -krawatte als Faschingskostüm für Kind 2.10.
Der Sonntag war sehr gemütlich. Während es draussen regnete lagen wir drinnen rum und spielten sogar noch Monopoly.
Die Woche dümpelte so dahin, viel Arbeit, Buchführung und solche langweiligen Sachen. Der Geburtstag von Kind 1.12 rückt näher, es werden Pläne geschmiedet und Geschenke besorgt :).
Neben meiner derzeitigen regulären Lektüre, lese ich gerade Selbstversorgt – Das Startprogramm für Einsteiger, das ist höchst spannend und theoretisch auch umsetzbar. Nur am Gemüsebeet mangelt es… Es gibt auch keinen richtigen Platz im Garten dafür. Zu schräg, zu sehr im Weg, zu vordergründig – schwierig. Jedenfalls ist meine Idee jetzt, ein paar Kisten zu bauen. So eine Art Hochbeet, eigentlich eher Mittelbeete und die entlang des (pssst – sehr hässlichen) Zauns zu den Nachbarn zu platzieren. Dazwischen ein bisschen Beerenobst, dafür habe ich nämlich auch noch kein Plätzchen gefunden, das müsste vielleicht gehen?! Dann muss ich nur noch Kisten bauen –  ähem.
Gegessen, gegessen, gegessen – hm. Nichts spektakulär Leckeres. Das bunte Reisfleisch war aber fast ein schnelles Essen 😉 und lecker!

Lieblingsbild der Woche

Im Februar

  • machte ich mit dem grossen Kind einen ausgiebigen Stadtbummel
  • war ich ein Wochenende lang mit den grossen Jungs allein, während der Hausmeister a. D. und Kind 3.6 auf Rügen und in Anklam waren, um der Urgrossmutter zum Geburtstag zu gratulieren. Wir haben uns ein faules Wochenende gemacht, waren bei Ikea und im Kino, haben Pizza bestellt, Videos geguckt und hatten es gemütlich.
  • ein Wochenende später waren wir bei Carolin Kebekus in Kiel. Nach einem chaotischen Start in den Abend (an der Kasse fand ich die Karten nicht mehr…) wurde es sehr sehr lustig. Ich bin eigentlich immer ein bisschen skeptisch was abendfüllende Komiker-Abende angeht und dann noch so eine Grossveranstaltung… Aber es hat sich absolut gelohnt, die Zeit ging so schnell hin und ich habe soviel gelacht – kann ich nur empfehlen!
  • mussten zwei Elternabende absolviert werden, ohne das es zu wesentlichen neuen Erkenntnissen kam
  • waren die beiden jüngeren Kinder ständig krank. Erkältet, Scharlach, abwechselnd und noch einmal von vorne…
  • bekam ich sehr schöne Blumen zum Valentinstag
  • waren wir in Eutin, haben uns den Ort, den See und das Schloss von aussen angesehen und beschlossen im Frühjahr noch einmal wieder zu kommen – sehr hübscher Ort!
  • feierte das mittlere Kind Fasching in der Schule und das kleine Kind beim Sport – der Grosse sind dafür schon viel zu gross
  • besuchten wir unseren Italiener vor Ort und aßen viel zu viel
  • verbrachten wir viel Kuschelzeit zuhause
  • gingen wir brav schwimmen
  • wurde unser Keller (trotz einigem Regen) nicht nass, wir haben leise Hoffnung, dass unsere kleineren Massnahmen ausreichen könnten? *klopfaufHolz*
  • freuen wir uns auf den Frühling