Schilddrüse oder Nicht-Schilddrüse – Freitagszeuch

Kinder

Das kleinste Kind erholte sich von seinem Infekt und konnte wieder zur Schule. Momentan sind alle fit – toitoitoi.

Lupus

Am letzten Freitag erhielt ich meine Laborbefunde aus der Endokrinologie… Laut diesem sind nun doch TPO-Antikörper nachzuweisen, was auf eine Hashimoto-Thyreoidits hinausliefe. Ich habe noch keinen Arztbericht und weiss nicht so richtig, was ich davon halten soll. Seit fünf Jahren schreie ich Schilddrüse, und alle Ärzte immer so: nee, auf keinen Fall, die Laborwerte sprechen dagegen, vielleicht, ach doch nicht, nein, was Sie sich immer einbilden usw. usf. und nun das…

Alles andere

Das Wochenende war lang, dank des freien Freitags und völlig terminfrei – juchhu!
Den Samstag verbrachten wir in zwei Möbelhäusern und guckten uns Sofas an. Nein. Eigentlich Wohnlandschaften, so – lernten wir – heissen u-förmige Ecksofas nämlich heute – aha! Eines gefiel uns ganz gut, erweckte aber mit Ausziehbarkeit und Stauraum neue Begehrlichkeiten, die wir preislich nicht einkalkuliert hatten… Wir denken erstmal nach :).  Sonntag schien die Sonne – haha! Gegen den Willen der Kinder vollendeten wir unser Projekt „Wandern von Mönkeberg bis nach Hohwacht“. Das sind ca. 50 km an der Ostsee entlang, die wir in anderthalb Jahren stückchenweise immer mal am Wochenende hin- und zurückgelaufen sind. Weiter wollen wir in Richtung Osten erstmal nicht, die Anfahrt für die Etappen wird einfach zu lang. Abends gab es Pizza für die Kinder und Sushi für uns – nomnomnom.Mönkeberg bis HohwachtAm Montag wieder Alltag, am Dienstag Sportkutschiererei. Mittwoch morgen waren wir frühstücken und anschliessend ein bisschen bummeln. Ausserdem war ich noch beim Friseur und ärgerte mich als Elternvertreterin über Terminverschiebungen durch LehrerInnen und die schlechte Kommunikation mit Offline-Menschen.
Gelesen habe ich ein Buch über Hashimoto. Nur um mich anschliessend zu beklagen, warum ich nicht mal ne eindeutige, unkomplizierte Erkrankung haben kann, wenn ich schon ständig neue Krankheiten bekomme. So eine „hier, schlucke sie diese Pille jeden Tag um 9.53 im Kopfstand und esse keine Kröten“-Krankheit. Und nicht schon wieder etwas mit könnte, hätte, müsste, eventuell und vielleicht, unter Berücksichtigung aller Werte, bei gleichzeitiger Selen-Einnahme und eingeschränkter Nebennierenfunktion, und nach 18.00 und im Norden ist sowieso alles ganz anders, es sei denn Sie fragen Kollegen XYZ, der spritzt ihnen was dagegen, das geht aber nur, wenn ihre Zehennägel lackiert sind und ihre Grossmutter mindestens drei Kinder gestillt hat. Ach ja.
Gegessen habe ich auch. Zum Beispiel Spaghetti Bolognese und bestelltes Sushi und Linsensuppe und Rührei – alles lecker :).

Lieblingsbild der Woche

See hinter See oder See vor See? Das Ganze auf jedem Fall an der Ostsee.

See hinter See oder See vor See? Das Ganze auf jedem Fall an der Ostsee.

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Wie es ist – ein Infekt

Ende Januar bekam ich quasi über Nacht eine Infektion am Auge, die ziemlich heftig war. In wenigen Stunden folgte eine Erkältung, wie ich sie lange nicht mehr hatte. Ich verliess fast zwei Wochen nicht das Haus. Erledigte immer nur das Allernötigste, quälte mich durch Tage und Nächte. Ich hatte durchgehend Kopfschmerzen, verstopfte Nebenhöhlen, war dauermüde und überhaupt nicht belastbar. Natürlich schlossen sich auch die Gelenke dem Anarchieruf meines Körpers an. Das Matschauge kehrte im Verlauf nochmal zurück, auch Herpes stellte sich ein und meine Regel bekam ich auch noch.Krankenlager

Logischerweise lagen in dieser Zeit die ganzen Termine des Halbjahrswechsels und ich verpasste nicht nur das Schulkonzert. Der Hausmeister a. D. musste sich vierteilen und neben der Arbeit die vielen Kindertermine wuppen. Zu allem Überfluss hatten wir auch noch ein Romantikwochenende in Stralsund gebucht. Die Kinder sollten solange die Grosseltern besuchen und wir wollten ein wenig Paarzeit geniessen. Auch das musste abgesagt werden.

Und ich? Ich hatte schlechte Laune und hab sie eigentlich immer noch. Kam mir so eingesperrt vor, eingeschränkt. Nichts kann ich machen, nie kann ich das tun, was ich gerade tun möchte. Diese Abhängigkeit vom Gesundheitszustand, den Umständen, dem Kontostand, der Kinderbetreuung, dem Befinden, den Terminen – es geht mir so auf die Nerven.
Ich habe den Eindruck über nichts bestimmen zu können, mich immer nach anderen Dingen und Umständen und Menschen richten zu müssen und das treibt mich um.

Ich finde es schwer einem Gesunden zu erklären. Jemanden, der Herr über seinen Körper ist. Wie es ist, wenn Deine Gesundheit Dir immer wieder Steine in den Weg legt. Wenn Du Dich permanent nach Deinem Zustand richten musst. Warum es anstrengend ist, wieder und wieder und wieder nach Hilfe fragen zu müssen. Warum es mich frustriert, nicht selbstbestimmt zu sein. Weshalb es mich so aufregt, wenn mich dann noch andere Dinge oder Menschen ausbremsen.
Ich mache das jetzt seit 25 Jahren… (Fassungslosigkeit) und ich merke, dass ich immer ungeduldiger werde. Wenn es mir gut oder besser geht, dann möchte ich auch so leben. Nicht auf der Bremse stehen, schöne Dinge machen, Ideen nachgeben, das Leben im Kleinen geniessen. Und wenn es mir schlecht geht, dann kann ich das nicht mehr einfach akzeptieren. Ich möchte auch jammern und klagen und meckern dürfen. Weil es eben gerade so ist.

Andere Beiträge aus der Reihe „Wie es ist„.

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No(rd)-Fasching – Freitagszeuch

Kinder

Die Jungs kränkelten am Wochenende ein bisschen, zum Fasching am Montag konnten sie aber gehen. Der Kleine ging als Pirat, endlich mal ein Anlass zu dem seine Frisur passt! Nachdem er am Wochenende sich erst in der Apotheke und später im Restaurant als süsse Prinzessin titulieren lassen musste. Das Mittelkind ging als Flash und trug den hautengen Anzug mit Würde ;). Das grosse Kind ist über solchen Kinderkram natürlich erhaben und ging naturblau (auf dem Kopf, AUF dem Kopf!) zur Schule. Am Dienstag trainierte der Jüngste auch im Kostüm, damit ist das Karnevalsthema hier im Norden abgeschlossen – dankeschön. Das kleinste Kind wurde dann am Mittwoch krank und beendete die Arbeitswoche, ehe sie richtig begann… Heute nun schulfrei, das Mittelkind ist auf einem Geburtstag

Lupus

Ich bin langsam wieder fit, bei 85 % würde ich mal sagen. Der Alltag geht mir wieder leichter von der Hand, für Extratouren bin ich noch nicht zu haben.

Alles andere

Das Wochenende war geruhsam, das Wetter eher schlecht. Am Samstag nutzten wir eine Schneeregenpause für einen kleinen Spaziergang am Wasser. Sonntags gingen wir griechisch essen. Da hatte ich schon zwei Wochen lang Lust drauf. Mein Montag ist unter #12von12 nachlesbar. Am Dienstag dann das übliche Kinderchauffierprogramm, ab Mittwoch dann wieder krankes Kind zuhause und am Donnerstag erst Zahnarzt, dann Schwimmtraining und Wochenende! Die Kinder haben heute schulfrei und wir konnten ausschlafen.
Gelesen habe ich im Internet und nicht in Büchern… Ob das jemals wieder besser wird?!
Das leckerste Essen war beim Griechen am Wochenende – leider war es auch seeeeehr viel. Am Valentinstag buk ich Baguette und schnippelte Salat, rührte Kräuterbutter und briet Steaks – auch sehr gut :)!

Lieblingsbild der Woche

Kieler Förde - No(rd)-Fasching - Freitagszeuch

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#12von12 im Februar 2018

Der 12. am Rosenmontag und ausser kostümierten Kindern werdet Ihr hier keinen Fasching finden… Der findet hier in Norddeutschland einfach nur in Schule und Kindergarten statt.

Der Tag beginnt um 6.00 mit leichten Abweichungen, statt Pausenbrote gibt es heute Buffetbeiträge mit auf den Weg und bei der Frage: Was ziehe ich unter meinem Kostüm an? muss ich auch behilflich sein. Doch dann gibt es Frühstück für mich. Das brauche ich heute eigentlich nicht. Wir waren gestern Abend griechisch essen und ich fühle mich immer noch vollgefuttert. Doch mit irgendwas muss ich die Tabletten runterspülen.Frühstück

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kinder präsentieren sich in voller Pracht:

Flash alias 2.11 oder auch Superheld in StrumpfhosenFlash alias 2.11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und Pirat 3.7

Pirat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kinder werden heute zum Anleger gefahren, es schneeregnet und ist furchtbar ungemütlich.
Ich mache mich fertig, leere und fülle den Geschirrspüler, falte eine Trocknerladung weg, stecke neue Wäsche ein und sauge das Obergeschoss. All die Ecken, die der Saugroboter sorgfältig meidet, sind mal wieder dran. Böse Zungen behaupten überfällig, aber wer hört schon auf die.saugen im Schlafzimmer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn man einmal anfängt… Im Erdgeschoss muss die Couch von der Wand, ich finde dahinter – neben jeder Menge Wollmäusen und Staub – so einiges, was die Kinder wohl schnell loswerden wollten… Sammelsurium

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider fällt mir beim Möbelrücken auch auf, wie fertig unsere Couch nach drei Kindern, drei Katzen, einem Umzug und sechs Jahren aussieht… Ich fürchte, das ist eine Baustelle für dieses Jahr.
Ich sauge mich noch in den Keller und schnappe mir gleich den Wischer – dann ist das Thema Böden erstmal durch.

Mein Krankenlager der letzten Wochen hat die Katze in Beschlag genommen. Hübsch drapiert neben den diversen Nähaufträgen, die dort auch lagern :).Krankenlager

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich wende mich derweil den gesammelten Zetteln und der Buchhaltung zu und arbeite stur alles ab, was rumfliegt und/oder fällig ist.
Zwischendurch bekomme ich eine Mail von meinem Ahnenforschungsanfall aus dem letzten Winter. Und ich kann jetzt die holländische Seite meiner Vorfahren (die Ahnen meines Grossvater mütterlicherseits) bis zu meinen Ur-Ur-Ur-Ur-Urgrosseltern im Jahr 1739 zurückverfolgen – irre! Vielleicht sollte ich da mal wieder dran weiterarbeiten. Aber wie die Frau meines Urgrossvaters hiess weiss ich immer noch nicht… Stammbaum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Buchhaltung ist fertig, d. h. morgen ist die Steuer dran… Vermutlich werde ich morgen also Fenster putzen!

Hmhmhm… Mittag! Will ich überhaupt schon wieder essen?! Nein, will ich nicht. Der Hausmeister a. D. bekommt ein paar Reste von gestern und ich esse später eine Zimtschnecke .Zimtschnecke statt Mittag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich surfe ein wenig im Internet herum, beantworte einige Mails, nähe zwei kleine Sachen fertig und schon ist es Zeit die Kinder einzusammeln. Im Zuge des Projekts (das es nur in meinem Kopf gibt ;)) „Beweg Deinen Hintern“ gehe ich zu Fuss zum Anleger, was mir sehr gut, den Kindern weniger gefällt. Nach morgendlichem Schneeregen sieht es jetzt fast schön aus, sogar ein bisschen Sonne ist zu sehen.Förde am Nachmittag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir stapfen den Berg wieder rauf, zwischendurch müssen einige Matscheschneeball-Attacken zwischen den Brüdern vereitelt werden. Die Proviantreste vom Faschingsbuffet werden dem allgemeinen Zugriff zugeführt und die Kinder trollen sich zum Daddeln. Hausaufgaben gab es heute nicht. Ich koche die Suppe für heute Abend, packe Sporttaschen für den nächsten Tag, telefoniere mit meinem Vater und vertreibe die Kinder von den Konsolen und Tablets.

Zum Abendessen gibt es Tomatensuppe für Erwachsene und Nudelsuppe für die Kinder.Suppe für die Suppenkasper

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Essen ist vor dem Schlafen. Es wird nach Sportsachen gefahndet, Handys müssen geladen, Fahrkarten gesucht und Ranzen gepackt werden. Die Ladung von 3.7 für morgen ist eher übersichtlich:Ranzen 3.7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Ihr die Lieblingsfarbe von 3.7 nicht erraten werdet!

Nachdem alle Kinder verarztet sind, gehe ich wieder runter – die Kinder haben uns das Wohnzimmer extra gemütlich hinterlassen!Abendchaos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt stelle ich den Beitrag online, räume auf und mache es mir gemütlich. Wir gucken noch eine Folge „The Americans“.

Habt einen schönen Abend ♡

 

 

 

 

Wenn Euch die Idee von #12von12 gefällt: auf Caros Seite sind ganz viele Berichte von Bloggern gesammelt!

Und falls Ihr wissen wollt, was wir die letzten Jahre im Februar getrieben haben… 2017 und 2016 ;).

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keine Auszeit – Freitagszeuch

Kinder

Das Mittelkind war am Wochenende zu einer Übernachtungsparty und musste frühzeitig abgeholt werden, weil es geärgert wurde :(. Am Samstag gab es dann die Zeugnisbücher, die es bei uns jedes Halbjahr gibt. Am Mittwoch waren die grossen Kinder mit Papa und der Freundin des Mittelkinds beim Handball. Dank meines Bruders hatten sie VIP-Karten und konnten schlemmen und Handball gucken – grosser Spass. Das kleine Kind grollte, dass es nicht abends ausgehen durfte… Für ihn gab es dann Spielbesuch und später Wunschessen und einen Film. Am Donnerstag machte das Mittelkind dann schlapp – Infekt, das war ja zu erwarten.

Lupus

Mein Matschauge kehrte zurück, dazu ein hübscher Herpes und auch sonst läuft mein Immunsystem diskret Amok… Der Infekt beschäftigt mich jetzt in Woche 3 und ich hab es so satt.  Mein erster grösserer Ausflug in den Alltag am Dienstag mit Kinderkutschieren und in der Stadt rumrennen endete dann auch mit Hüft- und Knieschmerzen, die mich drei Tage begleiteten. Heute fand dann endlich meine Schilddrüsenuntersuchung statt, ein weiterer Haken auf meiner medizinischen To-do-Liste. Ich muss nochmal zur Kontrolle, aber vermutlich ist es okay.

Alles andere

Ich erhole mich nur langsam und mit Rückfällen von meinem Infekt. Das Wochenende war entsprechend ruhig. Am Samstag ein kurzer Besuch in der Buchhandlung, am Sonntag ein bisschen Schnee schnuppern. Die Woche verbrachte ich, bis auf die Pflichttermine, zuhause und schaffte nicht viel. Der Hausmeister kränkelt auch schon vor sich hin.
Gelesen habe ich nichts.
Das leckerste Essen waren die Käsespätzle am Mittwoch, die ich reichlich und gemütlich allein verspeiste.

Lieblingsbild der Woche

Sonnenuntergang am Anleger - keine Auszeit - Freitagszeuch

Das Wegbringen eines Gastkindes zur Fähre gestaltete sich am Mittwoch wildromantisch :)!

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Neuer Erfahrungsbericht

Heute gibt es – nach langer Pause – mal wieder einen neuen Erfahrungsbericht, diesmal von Marie, die von ihrer Diagnosesuche, Ihrem Umgang mit der Krankheit und auch von ihren drei Schwangerschaften berichtet – dankeschön Marie ♡!

Und eigentlich wäre heute ja auch die schnelle Küche dran… Leider bin ich noch nicht wieder fit genug, die schnelle Küche bei uns bestand in den letzten Tagen aus Bringdienst, Tiefkühlkost und Stulle ;).

Bis bald!

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Schulkram ohne Ende – Freitagszeuch

Kinder

Am Mittwoch gaben das Mittelkind und das kleine Kind ein Konzert in der Schule. Der Kleine mit seiner Geigenklasse, der Mittlere als Mitglied der Bläserklasse und Chorsänger. Sie haben das toll gemacht :). Am Donnerstag standen dann die Halbjahresgespräche an, weil es an der Schule keine Halbjahreszeugnisse gibt. Die meisten Kinder sind zufrieden ;), die üblichen kleinen Baustellen und sonst nix :).
Ausserdem fingen die beiden jüngeren Kinder im Schwimmverein an. Wir sind ganz glücklich einen Platz ergattert zu haben und dann noch im Nachbarort! Die Plätze sind wirklich rar und heiss begehrt. Nun steht dem Bronze- und Silberabzeichen nichts mehr im Wege und wir haben einen Termin mehr in der Woche.

Lupus

Mein Matschauge begleitete ich auch noch am Wochenende, doch nun ist es endlich besser. Dafür zogen Halsschmerzen ein und wuchsen dann zu einem fetten Infekt aus, an dem ich immer noch herumdoktere. Den Kontrolltermin habe ich noch nicht so richtig verdaut. Nach meiner Schilddrüsenuntersuchung nächste Woche muss ich mich wohl darum kümmern, wer sich um meine Beschwerden kümmert… Es ist so ermüdend!

Alles andere

Am Wochenende holte ich zunächst das Kleinkind von eine Übernachtung ab, wir nahmen den Kumpel gleich wieder mit zu uns, weil die beiden sich noch nicht trennen wollten. Das Mittelkind hatte auch Besuch und ich suhlte mich in Augenweh, Halsweh und Selbstmitleid, PMS hatte ich nämlich auch noch. Am Sonntag musste der arme Hausmeister a. D. notfallmässig arbeiten…
Am Montag war ich immer noch krank, triefnass und übellaunig… Ich erledigte alle Einkäufe online – danke Internet. Am Mittwoch gab ich mich geschlagen und cancelte  mit dichten Nebenhöhlen unser Romantikwochenende in Stralsund.
Ansonsten stand die Woche ganz im Zeichen der Schule. Montag noch nicht, aber Dienstag Elternabend, Mittwoch Konzert und Donnerstag Halbjahresgespräche für alle drei Kinder. Doch damit haben wir uns einen freien Freitag erarbeitet. Das Meiste musste der Hausmeister a. D. allein erledigen, ich war einfach nicht einsatzfähig.
So richtig lecker gegessen habe ich diese Woche nicht, ich wollte ein paar Diättage eingelegen, aber dann doch nicht… Naja, nächste Woche dann.
Zum Lesen kam ich nicht, Ihr wisst schon :)!
Dafür gucken wir wieder eine Serie „The Americans“ – bisschen blutig, aber sehr gut :).

Lieblingsbild der Woche

Ausblick aus dem FensterSchulkram ohne Ende - Freitagszeuch

Da ich die ganze Woche drinnen hockte, gibt es heute nur einen Blick in den Garten bei miesem Ostsee-Winter-Wetter!

Im Januar 2018

hatten wir noch eine Woche Ferien

waren wir beim Kerzenziehen und im Mediendom

ergatterte ich ein Ticket für die Blogfamilia

war ich beim Fotoworkshop

hatten die Kinder viel Besuch

regnete es sehr viel

buchten wir Urlaub – juchhu!

nähte ich einige Dinge: Mützen, Röcke und eine Tasche

mussten wir unseren Wochenendtripp absagen, weil mein Infekt einfach nicht besser wurde

musste ich zu einigen Untersuchungen ins UKSH

waren sehr viele Schultermine

sangen und spielten die Kinder auf dem Schulkonzert

setzte mich ein Infekt ausser Gefecht

 

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Lernen und Kontrollen – Freitagszeuch

Kinder

Das jüngste Kind hat entdeckt, wieviel Spass es macht im Schwimmbad vom 1er und dann auch von 3er zu springen… Toll, aber gruselig. Gut, dass ich nicht mit zum Schwimmen war ;). Das Mittelkind ist diese Woche im Chor- und Orchester-„Trainings“Lager. Es ist immer komisch, wenn einer länger fehlt. Der Grosse und der Kleine mussten zur Zahnarztkontrolle, zum Glück ohne Baustellen, das Mittelkind darf den Termin nun nachholen.

Lupus

Am Montag erwachte ich mit einem Matschauge – so lästig! Am Dienstag „durfte“ ich im UKSH antreten, Echo, EKG, Sono und ein Sprechstundentermin standen an. Ich habe mich schon eine ganze Woche vorher vor dem Termin gegruselt und so war es gut, dass viel los war und ich kaum Zeit hatte mich reinzusteigern. Die Untersuchungen waren nicht schlimm – davor habe ich auch selten Angst. Zur Besprechung krampfte ich dann schon wieder leicht. Der letzte Termin war mir noch gut im Gedächtnis und ich rechnete auch nicht mit neuen Erkenntnissen oder gar Konsequenzen, sondern eher mit Gelaber, Vertröstungen und Bemerkungen, die mir zeigen, dass mein Problem nicht verstanden wurde. Doch ich berichtete bereits ;).

Alles andere

Am Samstag war ich bei einem Fotolehrgang in Kiel. Es ging um die Grundlagen und war viel Theorie. Doch habe ich jetzt einiges verstanden und kann mit den Funktionen meiner Kamera viel besser umgehen. Am Sonntag spazierten wir ein wenig am Wasser entlang, es war sehr nebelig, aber schön. Ausserdem buchten wir Urlaub – Griechenland wir kommen :)! Am Montag musste das Mittelkind weggebracht werden. Ich hatte allerlei aufzuarbeiten, zu packen und zu organisieren. Der Dienstag war mit dem UKSH-Besuch mehr als ausgebucht, auch zum Sport ging ich nachmittags mit den Kindern nicht. Der Rest der Woche war dann ohne besondere Vorkommnisse, Arbeit, Schule, Zahnarzt, Zeuch und Kram…
Donnerstag Abend war noch ein Termin in der Schule. Da fehlte plötzlich jemand der zu einer Konferenz geht und ich sprang ein. Seit kurzem bin ich Ersatzelternvertreter in der Klasse des Jüngsten. Man sollte meinen, dass es in einer Miniklasse mit 14 Kindern und 4 (vier – VIER – V I E R) Elternvertreter quasi nichts zu tun gibt. Aber die Kommunikation ist soooo schwierig, irgendwie sind das alles Offline-Menschen und ich kann das hier so ungeniert schreiben, denn ich meine offline mit offline. Nicht einmal Whats app oder ein alternativer Dienst ist selbstverständlich. Ich versteh das nicht…
Das leckerste Essen war das schnelle Curry am Dienstag!
Ich lese immer noch mein Buch aus der letzten Woche und bei meinem momentanen Lesetempo wird es auch noch einige Wochen so weitergehen ;).
„Dark“ haben wir nun leider zu Ende gesehen, ich freu mich schon auf die nächste Staffel!

Lieblingsbild der Woche

 Paddler im Nebel - Lernen und Kontrollen - Freitagszeuch

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Ein Tag in der Uniklinik – Wie es ist

Ich nehme Euch heute mit durch meinen Untersuchungstag in der Klinik.

Ich bin nicht ganz glücklich mit meinem Termin, denn die Untersuchungen wurden veranlasst, als ich von gesundheitlichen Problemen berichtete, die ich am ehesten als hormonell einordnen würde. Meine Ärztin biss sich aber an der Kurzatmigkeit fest und bemängelte ausserdem, dass ich mich nicht hinreichend um grosse Untersuchungschecks bemühen würde… (Es war mein 2. Termin bei ihr, der Chefarzt, bei dem ich vorher war, hatte nichts dergleichen für nötig befunden und auch in der Klinik in der ich vor meinem Umzug war, wurde nur sehr selten gründlich untersucht.) Aber klar, meine Schuld.

Wie auch immer, ein Lungen-CT und einen Lungenfunktionstest, ausserdem Laboruntersuchungen habe ich schon im Dezember hinter mich gebracht. Heute stehen EKG, Echo und Sonographie auf meinem Zettel. Und ich darf wieder zur Ärztin. Zur neurologischen Kontrolle sollte ich auch, ich habe es aber nicht geschafft, einen Termin zu vereinbaren, einfach weil es keine gab.

Ich muss schon um 7.45 in der Ambulanz sein, was dazu führt, dass ich um 5.30 aufstehe, da auch die Kinder um 7.00 aus dem Haus müssen und ich dann normalerweise noch nicht fertig bin. Da ich eh schlecht geschlafen habe, ist das aber auch schon egal.

Zu allem Überfluss habe ich ein dick verschwollenes Matschauge, das hebt meine Stimmung jetzt auch nicht mehr ;).

Um 7.00 fahre ich los, nach Parkplatzsuche und Campusdurchquerung bin ich um 7.45 in der Ambulanz.

Das Anmeldeprocedere ist noch komplizierter geworden. Nach zwei Instanzen werde ich auf die Reise geschickt.Check in

 

 

Zuerst geht es zum Echo, vor mir sind noch einige Patienten.

Das Echo dauert nicht lang, außer kaltem Gel gibt es nichts zu bemängeln. Der Befund ist auch in Ordnung – dankesehr !

Es geht wieder raus in den Regen, der Campus ist eine Großbaustelle. Zum Glück finde ich das richtige Gebäude für den Ultraschall schnell.

Neues Wartezimmer – neues Glück :)!

Ich muss nicht lang warten, das Sono ist in Ordnung, das Gel warm und der Arzt so jung, dass ich versucht bin „das Ärztchen“ zu schreiben. In der Galle ist ein kleiner Polyp, egal.

Ich beschließe eine Pause verdient zu haben und gehe in die Cafeteria.

Ich habe einen tollen Fensterplatz mit Blick auf das Baugeschehen…

Der Empfang hier ist grottig, ich kann meinen Beitrag nicht aktualisieren und Bilder hochladen geht schon dreimal nicht.

Doch zurück zum Tagesgeschäft, ich muss jetzt wieder in die Ambulanz zurück. EKG fehlt noch und dann in 1,5 h schon der Arzttermin.

EKG soll wohl doch nicht sein, ich werde jedenfalls ins normale Wartezimmer geschickt – auch egal. Ob ich jetzt bis 11.00 warten muss?

Joah… muss ich wohl. Sit and wait, oder wie ging das?!

ich beobachte das Kommen und Gehen der Patienten, bunt gemischt das Publikum hier. Alt und jung, dick und dünn, Eltern mit erwachsenem Sohn, ein altes Pärchen, das Händchen hält ♡. Es wird telefoniert, Selbstgespräche geführt, gesnackt, Formulare ausgefüllt und rumgezappelt.

Eben würde ich aufgerufen, die Ärztin sagte, ich würde in der Lungenfunktion gesucht. Da war ich aber schon im Dezember. Sie meint, ich solle das schnell machen, kann aber nicht sagen warum… Mach ich nicht – so muss ich ins Wartezimmer zurück.

Dann aber doch, ich darf ins Sprechzimmer vorrücken, wir mögen uns immer noch nicht. Den Rest ergänze ich später;).

Ich wollte ja noch von dem Arztbesuch berichten. Ich bekomme zunächst die Befunde mitgeteilt: Herz, Leber, Milz, Aorta und der Rest im Bauch sind prima, die Lunge nicht so richtig toll, aber unverändert zu vor 5 Jahren. Die Laborwerte sind medium. Im Ganzen findet sie keine Erklärung für meine Beschwerden, ich soll das Cortison, dass sie letztes Mal unnötigerweise erhöhte wieder reduzieren – Augenrollen meinerseits. Das Azathioprin hätte sie gern höher, ich nicht, da ich dann wieder Dauerinfekte bekomme – Augenrollen ihrerseits. Zu meinen Beschwerden hat sie keine weitere Idee, ich kann gehen und bin soweit, wie ich im November war – vielen Dank auch.

Kennt Ihr diese Toilettenpapierspender, die so furchtbar geizig sind, dass sie das Papier nur zentimeterweise rausrücken? So hartnäckig an ihrem Inhalt festhalten, dass man am Ende ne Handvoll Konfetti hat? So einem begegne ich.

Zur Blutentnahme muss ich noch. Das geht bei mir gut, kein Problem.

Der Parkautomat verlangt ein halbes Vermögen.

Parkautomat

 

 

 

 

 

 

 

 

Nichts wie weg :), in drei Monaten geht der Zirkus wieder von Vorne los!

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