Endlich Ferien – Freitagszeuch

Kinder

Schlafen, baden, daddeln, streiten, spielen, sind am Strand.

Lupus

Der ist zur Zeit recht brav. Ein Gelenk tut immer mal wieder weh, Sonnenschutz ist im Moment wirklich wichtig. Aber insgesamt bin ich ganz zufrieden!

Alles andere

Am Samstag starteten wir gaaaanz ruhig in den Ferienmodus, schliefen lang, lasen, guckten Fussball, lagen rum – sehr schön!
Am Sonntag hatte ich Geburtstag und wünschte mir einen Ausflug. Schloss Glücksburg wurde es. Ein wunderschönes Schloss mitten in einem See. Hinterher waren wir noch am Strand und zuhause gab es dann Sushi. Richtig rund lief der Tag nicht, aber so ist es halt.
Am Montag Haushaltskram, wir packten ein bisschen und misteten die Schulsachen und das komplette Zimmer von 3.8 aus. Das gehört zwingend zum Ferienanfang dazu: die Kisten und Ranzen werden komplett geleert und gereinigt. Papiere vom letzten Jahr abgeheftet oder aussortiert, Stifte, Pinsel und Hefte ersetzt. Neue Mappen und Hefte vorbereitet. Instrumente gereinigt, Hausschuhe ggf. ausgetauscht usw. usw. Mit dem Zimmer machen wir gleich eine ähnliche Aktion, einmal alles raus aus den Kisten und Regalen. Durchsortieren und aussortieren was nicht mehr bespielt wird. Das geht dann an die Geschwister, die Flohmarktkiste, die Nachbarskinder oder auch in den Müll.
Am Dienstag hiess es: Leinen los und wir fuhren mit der Color line nach Oslo, bereits zum vierten Mal und zum dritten Mal mit den Bagaluten zum Ferienstart. Wie schon die Male zuvor waren es drei wunderschöne, entspannte Tage mit sehr leckerem Essen, sehr viel gucken, gucken, gucken, rumbummeln, noch mehr gucken und essen und vier Stunden in Oslo. Unseren Stadtaufenthalt am Mittwoch verbrachten wir – wegen des tollen Wetters – am Hafenstrand und badeten im Fjord.
Am Donnerstag morgen waren wir wieder in Kiel und dann auch schnell zuhause. Für die nächsten fünf Wochen ist mein Kalender – bis auf zwei Arzttermine – blitzeblank und darauf freue ich mich sehr :)!

Lieblingsbild der WocheIm Oslofjord - Variationen von Blau

#12von12 im Juli 2018

Unser Tag beginnt heute nicht um 6.00 – yeah. Tatsächlich bin ich trotzdem schon früh wach  – kein Wunder bei dieser Hammeraussicht!  MorgenausblickAus den Kojen, die Kinder kommen nur schwer hoch, haben sie doch in der Nacht bis 0.00 h rumkrawuselt. Wir machen uns fertig und packen schon einmal das meiste zusammen

Dann geht es ab zum Frühstücksbuffet! Vor lauter Schreck habe ich vergessen die tausend Köstlichkeiten zu fotografieren – Frevel! Lohnt sich aber :)!

Wir waren mit der Color line in Oslo, wie schon in den letzten beiden Jahren zu Beginn der Sommerferien und es war wieder so toll! Mit dem Wetter hatten wir Glück, in Oslo haben wir diesmal gebadet und sind ein bisschen kreuz und quer gelaufen. Die Fähre ist wie ein kleines Kreuzfahrtschiff – eine tolle Auszeit! Gleich sind wir wieder in Kiel. Vorher werfen wir noch einen Blick vom Wasser auf den Heimatort.
Falls Ihr mehr über so eine Mini-Kreuzfahrt wissen möchtet – letztes Jahr habe ich für Kindertour.de einen Bericht verfasst :).
Heikendorf

Und schon müssen wir auch die Koffer aus der Kabine holen und uns in die Schlange einreihen. Wir laufen ein paar Meter zu unserem abgestellten Auto und 20 Minuten später sind wir auch schon zuhause. Wir packen zusammen aus, die erste Maschine läuft gleich.Kampf der Wäsche - #12von12 im Juli 2018

Ich erledige ein bisschen Papierkram, danach geht es auf meinen neuen Trainingsapperat: Tretmühle - #12von12 im Juli 2018

Ich bin wirklich spektakulär unfit ;), aber immerhin arbeite ich daran. Nebenbei gucke ich eine Folge von Anne with an E. Kann man gucken, die erste Staffel war aber charmanter.

Für heute Abend koche ich Bolognese vor, die schmeckt eh besser, wenn sie länger köchelt.Bolognese - #12von12 im Juli 2018

Das Mittelkind hat derweil Besuch, die Kinder gehen an den Strand und baden. Um 16.00 bringen wir das Gastkind nach Hause. Das Mittelkind fotografiert mich während der Fahrt.Kitzeberger Strand

Zuhause Rumgeeier, das kleine Kind schläft ein, das grosse Kind macht unbekannte Teenagerdinge und das Mittelkind wird – nebst Blumen und Gemüse – ausgiebig gegossen. Rosendusche

Das Gemüse hat die drei giessfreien Tage ganz gut überstanden, ich freu mich schon auf die Tomaten!

Wir essen früh, das kleine Kind wacht pünktlich auf. Gemeinsam besprechen wir den Essensplan für die nächste Woche das grosse Kind pflückt Kirschen in Nachbars Garten, gelbe Kirschendas Mittelkind geht spielen, das kleine Kind hängt durch und wir alle gehen schliesslich an den Strand ein Eis essen.Eis am Strand

Ab nach Hause!Moeltenorter Strand

Das war unser Rückkehr-Ferien-Rumgammeltag – habt einen schönen Abend ♡!

Ihr wollt mehr #12von12? Bei Caro findet Ihr die Links zu ganz vielen wunderbaren BloggerInnen!

2017 und 2016 habe ich übrigens auch schon mitgemacht ;)!

Linguine mit Hack-Zitronen-Sauce – Schnelles Essen

Zeit zum Kochen! Dieses Nudelgericht habt Ihr in 30 Minuten fix und fertig, es ist lecker, schmeckt Kindern und auch ein schönes Sommeressen. Bei uns gibt es Salat dazu :).Linguine mit Hackfleisch-Zitronensauce

Zutaten

1 grosse Zwiebel
3 EL Olivenoel
500 g gemischtes Hack
Salz und Pfeffer
600 ml Gemüsebrühe
100 ml Sahne
100 ml Milch
400 g Nudeln (Linguine oder Bandnudeln)
100 g Parmesan
2 Zitronen (oder 6 EL Zitronensaft)
einige Stiele Majoran
300 g TK-Erbsen

Zubereitung

Die Zwiebel würfeln. Das Hackfleisch in Olivenoel krümelig anbraten, die Zwiebel darin andünsten.Hackfleisch anbraten

Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Brühe, Sahne und Milch auffüllen. 20 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.mit Brühe und Sahne aufgiessenDie Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
Den Parmesan reiben.
Wenn Ihr Bio-Zitronen habt, etwas Schale abreiben und 6 EL Saft auspressen. Ansonsten Zitronensaft bereit stellen.
Majoran abzupfen und fein hacken.
Erbsen, Zitronensaft und ggf. Abrieb zur Sauce geben und nochmal kurz köcheln lassen.
Sause mit der Pasta und einem Teil des Parmesans mischen und anrichten.

Mit Majoran und restlichem Parmesan bestreuen.

nach einem Rezept aus der Zeitschrift Für jeden Tag

Guten Appetit ♡

Alltagsendspurt – Ferien in Sicht – Freitagszeuch

Kinder

Die Jungs hatten Projektwoche, Sporttag und Zeugnisausgabe und ich denke, so richtig stressig war das jetzt nicht ;). Mit ihren Zeugnissen sind sie ganz zufrieden, der Ehrgeiz ist da nicht so ausgeprägt *g*. Das grosse Kind ist immer weniger mit uns und immer mehr mit seinen Kumpels unterwegs – spannend!

Lupus

Letzte Woche schrieb ich, dass es mir gut geht… Kaum hatte ich fertig getippt, taten mit die Handgelenke weh. Rechts war schnell besser, mit dem linken Mistding schleppte ich mich noch ein paar Tage herum. Dann hatte ich zwei Tage Ruhe und *peng, geht es wieder von vorne los. Ausserdem (ACHTUNG, wir sprechen über Menstruation!) hatte ich diesen Monat irgendwie Dauer-PMS und Krämpfe und die Brust und ach – das kann ja auch nerven.

Alles andere

Am Samstag blieben wir daheim und rödelten so vor uns hin. Am Abend wurde gegrillt. Nomnomnom. Sonntag dann Ausflug! Alle so Yeah! Nicht! Immerhin begleiteten uns zwei von drei Kindern und wir fuhren nach Pelzerhaken. Ursprünglich wollten wir nach Scharbeutz, doch wir waren nicht die einzigen mit dieser Idee. Die Parkplatzsituation war absurd und so steuerten wir einfach ein neues Ziel ein. Es gab Eis, die Jungs badeten, wir lagen im Sand und guckten aufs Wasser  – so schön. Die Rückfahrt endete beim Griechen, dort gab es lecker Essen im Biergarten und Fussball gleich dazu – so ein schöner Sonntag!
Dann Alltag mit all den Schuljahresendveranstaltungen. Am Mittwoch Sommerfest der Schule, den Donnerstag könnt Ihr unter #WMDEDGT nachlesen und am Freitag sammelte ich die Bagaluten in der Schule ein. Zuvor wurde das Mittelkind aus der Schule geworfen! Ein Ritual für die 6. Klässler, die aus der „Kleinen Lernwerft“ entlassen und in der „Grossen Lernwerft“ aufgenommen werden.
Auch wir haben so unsere Rituale und so gehen wir zum Schuljahresende Burger essen und Bücher für die Ferien kaufen. 3.8 ist mit dieser Tradition nicht so richtig glücklich – er liest (noch) nicht so gern.
Jetzt gehen wir gleich an den Strand, dort ist heute Musik und vielleicht finden wir auch was zu essen ;).

Lieblingsbild der Wochenlektüre - für alle etwas dabei ;) - Alltagsendspurt - Ferien in Sicht

WMDEDGT am 05.07.18

Es ist der 5. des Monats und Frau Brüllen fragt #WMDEDGT:

Wir sind im Endspurt zu den Sommerferien!

Heute ist der vorletzte Schultag und wir stehen brav um 6.00 auf. Alle sind müde und lustlos, die letzte Schulwoche mit all ihren Veranstaltungen zieht sich irgendwie endlos. Das Mittelkind klagt über Halsschmerzen und ich habe schon ein gestern Abend Gelenkschmerzen in den Händen und Knien. Alles recht unrund ;).

Um kurz vor 7.00 ziehen die Kinder los zur Fähre, ich mache mich fertig, frühstücke, nehme meine Medikamente und hoffe, dass die Schmerzen durch das Cortison bald nachlassen, mache die Wäsche, giesse die Stecklinge, räume Wäsche in die Schränke und gehe noch einen Moment an den Computer. Ich muss zum Elternabend im neuen Schuljahr einladen, das hat sich gestern ergeben. Ausserdem ein paar andere Schulorgadinge, die ich lieber noch vor Ferienbeginn erledige. Die Mails des Abends und der Nacht arbeite ich auch gleich ab.

Dann fahre ich zum Friseur. Ich züchte mal wieder Haare, nachdem mir mein Sidecut nicht so richtig gut gefallen hat. Aber nun ist es an der Zeit, die Seiten anzugleichen und alles mal wieder in Form zu bringen.

Zurpü geht es wieder an den Schreibtisch, produktiv ist allerdings was anderes. Ich hänge heute ziemlich durch und schaffe nur ein paar Routinesachen, ein bisschen Banking und kann mich nicht so richtig konzentrieren.

Zum Mittag gibt es so komische Teigtaschen aus der Tiefkühltruhe, die ich früher manchmal gegessen habe und die mir neulich beim Einkaufen unter die Hände kamen… Ich sag mal so – mein Geschmack hat sich doch verändert.

Das grosse Kind geht nach der Schule mit zu einer Freundin, so dass zunächst das Mittelkind eintrifft und eine Stunde später das kleine Kind. Beide sind kaputt vom Vormittag am Strand mit Ballturnieren. Ich lege mich ein bisschen hin, denn müde bin ich auch und so chillen wir gemeinsam durch den Nachmittag. Ausser Blumen und Gemüse giessen mache ich nicht viel, die Kinder sind auch ohne Elan.

Um 17.00 bringe ich die beiden zum Schwimmtraining, auf dem Rückweg bin ich noch kurz beim Aldi und dann mache ich Abendessen, der Hausmeister a. D. sammelt die Kinder in Laboe und Kiel ein  und ich warte bis langsam alle wieder eintrudeln.

Zum Abendbrot gibt es Spaghetti Carbonara – eines unserer Lieblingsessen. Denn das mögen alle Familienmitglieder gleichermassen. Eigentlich sollte es auch noch Salat geben, aber das Geschnippel war mir mit den schmerzenden Gelenken zuviel – geht auch ohne ;).

Danach geht es nach oben, die Kinder packen ihr Zeug für den Zeugnistag zusammen – Mappe und Etui :). Für den Jüngsten geht es dann ins Bett, das Mittelkind liest noch – min. drei Bücher gleichzeitig. Und das grosse Kind chattet und telefoniert und macht Dinge, die sich meiner Kenntnis entziehen: kurz gesagt, es pubertiert  ;).

Wir Erwachsenen sitzen noch ein bisschen auf der Couch, reden, planen die nächsten Tage und dann geht es ins Bett, um morgen noch ein letztes Mal für sechs Wochen um 6.00 aufzustehen!

Gute Nacht ♡

Im Juni 2018

kam das jüngste Kind von seinem ersten Schullandheimaufenthalt wieder

feierten der Hausmeister und ich unseren 18. Jahrestag… Wahnsinn!

waren wir in Karls Erlebnisdorf in Rövershagen

musste ich zu einer Schulkonferenz und konnte mich vor einem Workshop drücken

musste das grosse Kind zum Kieferorthopäden

hatten wir einen Elternabend

feierten wir ein Klassenfest mit 2.11

fuhr das grosse Kind für drei Tage zu einer Fortbildung, es ging um Drogenprävention und Verhütung und ähnlich angenehme Themen und wir nannten es Sex-Drugs-and Rock’n Roll-Reise, das Kind war peinlich berührt

war Kieler Woche

assen wir sehr viel auswärts

waren die Schwiegereltern zu Gast

fuhren wir mit der Stena line auf der Förde herum

hatten wir einen Freund zu Gast, der zur Windjammerparade anreiste und sie dieses Mal tatsächlich trockenen Kopfes, wenn auch eher kalt erleben durfte

gaben 2.11 und 3.8 ein Konzert in der Schule (also sie nahmen daran teil)

Windjammer und Schuljahresendgedöns – Freitagszeuch

Kinder

Die Jungs sind wirklich ferienreif… Hier ist richtig Stimmung, es wird den ganzen Tag gestritten, gekloppt und gegähnt – so anstrengend! Am Mittwoch spielten 2.11 und 3.8 beim Schulkonzert. Für das Mittelkind war es das letzte Mal mit Instrument. Er möchte nicht weiter Posaune spielen – na gut. Immerhin singt er weiter im Chor. Ausserdem  sollten die beiden diese Woche ihre Bronzeabzeichen machen. Das war ja nun eh ein steiniger Weg und nun ist die Trainerin krank…

Lupus

Ich fühl mich ganz gut – ist das nicht schön!

Alles andere

Das Wochenende startete mit leckerem Essen beim örtlichen Italiener – nomnomnom. Diätetisch war die letzte Woche damit ein riesengrosser Vollflopp. Am Samstag dann Windjammerparade. Immerhin war es trocken, trotzdem kein Strandpicknickwetter – so schade! Abends schauen wir natürlich Fussball – herrje/hurra.
Der Sonntag dann faul und gemütlich, wenn nicht die Kinder… Naja, siehe oben ;). Kleine Fahrdienste waren noch zu erledigen.
Montag endlich Ruhe im Haus, dafür Arbeit, Handwerker und Alltagszeuch. Am Dienstag das vorletzte Mal zum Sport und durch die Stadt getigert.
Das Sommerkonzert der Kinder fand am Mittwoch statt – wegen Fussball in gekürzter Form… Irgendwie waren dann alle leicht gehetzt und geknickt, schön war es trotzdem, auch wenn es an den Abläufen noch sehr viel Verbesserungsbedarf gibt.
Das vorletzte Schwimmtraining dann am Donnerstag, abends waren der Hausmeister a. D. und ich im Kino und schauten „Ocean 8“ und schon ist die Woche wieder um.
Das Wochenende wird daddelfrei, das wissen die Kinder noch gar nicht. Mehr Zeit zum streiten – juchhu!
Noch fünf Mal früh aufstehen, einmal Schwimmen, ein Sommerfest, einmal Schwimmtraining, dann sind Ferien – juchhu!
Geguckt habe ich „Younger“ und ich empfehle das ganz deutlich allen Gilmore Girls GuckerInnen :)!
Essen gab es genug und lecker, aber ohne besondere Highlights ;)!

Lieblingsbild der Woche

Windjammer und Schuljahresendgedöns - Freitagszeuch

Interview mit 2.11 – Was fällt Dir zu Lupus ein

Heute habe ich mit 2.11 über Lupus gesprochen. Er wollte lieber Fragen gestellt bekommen, als einfach so zu erzählen, was ihm einfällt.
Bitte sehr, bitte gleich!

Weisst Du was Lupus ist?

Ich glaube, dass ist eine Krankheit, die ganz verschieden sein kann. Zum Beispiel kann man Lupus an den Gelenken haben. Das kann auch noch andere Sachen machen, aber ich weiss nicht so genau.

An was merkst Du denn, dass ich Lupus habe?

Dir tut öfter was weh. Manchmal bist Du richtig krank wegen Deinem Immunsystem.

Nervt Dich das manchmal?

Ja!

Warum?

Weil Du dann nicht soviel mit uns machen kannst.

Möchtest Du sonst noch etwas dazu sagen?

Nö.2.11 und Antje - Interview mit 2.11 - Was fällt Dir zu Lupus ein

Interview mit Kind 1.14

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Kieler Woche – Freitagszeuch

Kinder

Das grosse Kind kehrte von seiner Kurz-Klassenfahrt zurück und hatte dann zwei Tage schulfrei wegen Abiturarbeiten. Zum Zahnarzt durften alle Kinder, zum Glück keine grösseren Baustellen.

Lupus

Am Sonntag – zack – Knie. Montag war es schon fast wieder gut. Das ist schon eine komische Sache, dieser Lupus ;).

Alles andere

Am Samstag kutschierte ich die Kinder durch die Gegend und sammelte sie gen Abend auch wieder ein. Ausserdem reisten die Schwiegereltern an. Am Sonntag fuhren wir, anlässlich der Kieler Woche, gemeinsam mit der Stena Line auf der Förde herum und beobachteten das Segeltreiben. Ein nettes Buffet gab es auch noch – tolle Idee! Schifffahrten gehen irgendwie immer. Aufs Wasser gucken, Land gucken, Schiffe gucken – herrlich!
Die Schwiegereltern reisten am Montag schon wieder ab, wir versuchten ein bisschen Alltag in diese Woche zu bekommen und die dringendsten Sachen zu erledigen.
Trotzdem gingen wir am Dienstag mit den Kindern zur Kieler Woche und hatten Spass :). Die Sonne schien, die Kinder wollten alles machen und probieren, wir assen fiese Fettigkeiten bei den Food Trucks und setzten damit die Woche des ungesunden Essens fort ;).
Am Mittwoch mussten drei Kinder zum Zahnarzt geschleppt werden ;), ausserdem gab es Jahrbücher, die Wahl der Projektwochenthemen (Akrobatik, Schulbücherei und Schach…) und wir gingen an die Kiellinie. Dort fuhren die Männer Riesenrad, wir assen die besten Burger Kiels und wohl auch der Welt und guckten aufs Wasser. Zum Abschluss veranstalteten die Kinder mal wieder ein Riesenchaos und stritten und kloppten sich, so dass wir überstürzt nach Hause aufbrachen…
Am Donnerstag Sommeranfang, Regen und Temperatursturz. Ausserdem ein Stapel Arbeit, Schwimmtraining und sonst nix.
Heute reist wieder Besuch an und wir hoffen, dieses Mal die Windjammerparade mit ihm trockenen Kopfes (und vielleicht sogar mit einem Picknick am Strand?) zu bewundern!

Lieblingsbild der Wocheauf der Förde

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Cortison – Wie es ist

Ich erzähle Euch heute, wie es ist, wenn man seit 20 Jahren Cortison nimmt.

Naja, eigentlich erst seit 18 Jahren, ich hab da ein bisschen gerundet. Und ganz ehrlich – mir macht die Einnahme gar nichts aus… Es gibt da ja viele Ängste, berechtigte und weniger berechtigte.

An Langzeitschäden kann ich eine deutlich verdünnte Haut aufweisen, die ist auch entsprechend knitterig und neigt zu blauen Flecken. Meine Knochendichte hat ein wenig abgenommen, ist aber (noch) nicht im kritischen Bereich und ansonsten geht es mir mit Cortison sehr sehr viel besser als ohne.

Ich nehme meist 5 mg. Gelegentlich wird hochdosiert, einmal im Jahr, eher seltener. Und jeder neue Arzt möchte gern reduzieren, ich komme meist bis 3,5 mg, dann fängt mein Lupus an zu spinnen und wir erhöhen die Dosis wieder.
Vergesse ich meine Tabletten, was ca. einmal im Jahr an Chaostagen  passiert, kann ich ab Mittag meinem Körper zugucken, wie der Lupus aktiv und meine Gelenke schmerzhaft werden.

Ich habe schon lange keine Vorbehalte mehr zum Cortison. Es ist das Mittel, welches mir am besten hilft. Schnell und zuverlässig. Ich kenne die Reaktionen meines Körpers darauf und ich finde immer die für mich geringstmögliche Dosis zum jeweiligen Zeitpunkt. Damit komme ich sehr gut zurecht.

Immer wieder begegne ich Ärzten, deren grösster Ehrgeiz es ist, das Cortison zu reduzieren. Als wäre es ein Wettkampf, eine Challenge oder lebensnotwendig. Dabei wird selten geguckt, wie vorherige Reduktionen liefen, wie es mir mit Cortison geht, wie meine Erfahrungen sind und welche Nebenwirkungen ich habe. Es geht immer nur darum: Oh, Cortison! Schon lange! Schnell weg! Immer und immer wieder und es hat noch kein einziges Mal funktioniert.

Im Zuge meiner Schilddrüsenodysee war ich bei einer Endokrinologin der hiesigen Uniklinik. Ihr Steckenpferd ist Cortison und die Nebennierenrinde (wo das körpereigene Cortison gebildet wird). Und sie hatte plötzlich ganz neue Themen. Auf keinen Fall reduzieren ohne fachärztliche Begleitung und Testung der Nebennierenrinde! Nebenniere funktioniert nach so langer Zeit sicher nicht mehr voll! Notfallausweis! Notfallzäpfchen! – Huch!

In zwei Monaten darf ich wieder bei den Rheumatologinnen antreten – wetten, wir reden über Cortison?!

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