#12von12 im Oktober 2018

Hilfe, heute ist ja der 12. Zum Glück fällt mir das erst nach dem Einkaufen ein, so bleibt Ihr von Einkaufskorb, Supermarkt und vollem Kofferraum-Content verschont!

Zuhause räume ich auf und ein und frühstücke dann. Auch das ist nicht so fototauglich (aber durchaus schmackhaft!), aber so ist das halt, wenn man alles vergisst :).Frühstück

Es folgen umständliche Kinderverhandlungen, wer nun wann und wie mit nach Rügen fährt. Eigentlich wollte Kind 2.12, jetzt doch nicht, aber vielleicht doch, oder fährt stattdessen 3.8, der dann aber keine Mamawochenende hat … Es ist kompliziert!

Ich gehe lieber Wäsche wegräumen, erst bei den Kindern, da kann ich gleich noch lüften und aufräumen.Wäsche

Dann bei uns. Mein Schrank ist gross, da kann man schön alles in die Ecken stellen.Schrank

Gestern habe ich die neuen Regale auf unserem OG-Flur aufgebaut. Unsere Bücher wohnen zur Zeit in meinem Zimmer und sollen umziehen – freier Zugriff für alle und mehr Luft für mich :).

Anscheinend fährt der Jüngste mit nach Rügen, er packt mit dem Hausmeister a. D. sein Zeug zusammen.

Der grosse und der kleine Mann fahren ab, das Mittelkind geht daddeln und ich an den Computer. Später mache ich mir ein paar Nudeln von gestern warm, dazu gibt es Käse und wenn man genau hinsieht auch ein bisschen Pesto.Nudeln mit Spuren von Pesto

Danach hänge ich ein bisschen durch und kann mich nur sehr schwer aufraffen, mit dem Bücherumzug zu beginnen.

mein Zimmer
Ich schaff dann aber doch noch ein bisschen und kann die ersten Regale bestücken und parallel dazu einige Bretter abbauen.

neue Bücheraufbewahrung

Von Büchern hab ich jetzt erstmal die Nase voll und mache dem Mittelkind und mir Abendessen. Spaghetti carbonara gibt es, das hatte sich eigentlich das kleine Kind gewünscht, das ja hierbleiben sollte, aber… ach, es ist kompliziert ;).KochvorgängeDie Katzen wittern jede Küchenaktivität 10 km gegen den Wind und sterben sofort an Hunger – das geht so ja nicht.

Fresskatze

Nach dem Kochen ist vor dem Essen, ich nehme meinen Teller mit vor den Fernseher, das Mittelkind findet sich auch ein. Couch-Picknick Mittelkind

Hier gibt es jetzt nur noch hochgelegte Füsse und vielleicht wechseln noch ein paar Bücher die Etage.

Tschüss ♡!

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2017 und 2016 habe ich übrigens auch schon mitgemacht ;)!

Herbstferien, Schwerin und Umräumerei – Freitagszeuch

Kinder

Das grosse Kind weilt eine Woche bei den Schwiegereltern. Das mittlere Kind bekam ein neues Zimmer und ist damit ziemlich zufrieden und das kleine Kind ist draussen. Kommt rein zum Essen und zum Daddeln. Dann ist es wieder draussen.

Lupus

Ach ja, hier ne Schulter, da ne Hand. Das Übliche halt.

Alles andere

Habta gemerkt? Letzte Woche gab es kein Freitagszeuch! Hab ich einfach vergessen…
Am Samstag reisten wir aus Linstow vom Familientreffen ab und fuhren sehr gemächlich Richtung Kiel. In Schwerin machten wir eine lange Pause und besichtigten das Schweriner Schloss, da wollte ich schon lange mal hin – sooo schön!
Am Sonntag blieben wir zuhause, sammelten die gefallenen Äpfel ein, machten Wäsche und legten die Beine hoch.
Die zweite Ferienwoche startete ich mit Umräumarbeiten. Das Mittelkind sollte ein frisches Zimmer bekommen, ich hatte auch ein paar ergänzende Möbel bestellt. Also erstmal aus- und aufräumen. Der Schrank musste geräumt und abgebaut werden, eine Wand freigeräumt. Nebenbei mistete ich ein bisschen aus, die Kinder spielten draussen, zum Essen gab es bestellte Pizza.
Am Dienstag konnten wir dann die neuen Möbel nach und nach aufbauen, ausserdem haben wir noch eine Wand frisch gestrichen. Die neue Brille des Mittelkinds war auch endlich fertig, also noch eine Fahrt zum Optiker. Danach letzte Hübschmacher beim Ikea besorgen und das Zimmer war am Abend fertig.
Mittwoch räumten wir auf, ich machte letzte Restarbeiten und ging Mittags mit den zwei verbliebenen Kindern zum Essen an den Strand. Nachos wollten sie – bitte sehr!
Überhaupt habe ich die ganze Woche unglaublich viel um- und aufgeräumt… Fängt man in einem Zimmer an, zieht das so viel nach sich. Ein Regal aus dem Zimmer des Mittelkindes wollte ich für den Keller. Das muss auseinander genommen, runter getragen und wieder aufgebaut werden.
Den Zahnarzttermin am Donnerstag hätte ich am liebsten abgesagt, hatte er mich doch letztes Mal ziemlich gequält… Augen zu und durch oder so. War dann aber doch nicht so schlimm. Wir fahren noch zu Ikea, Regale abholen, die ich dann nachmittags aufbaue.
Das leckerste Essen… Keine Ahnung, es gab Buffet und viel schnellschnell :).

Lieblingsbild der Wocheam Schweriner Schloss

Zwiebelkuchen wie bei Mama – schnelles Essen

So, gekocht wird heute – schnell und lecker und herbstlich! Na?

Nein, Kürbissuppe nicht. Die ist lecker und auch schnell und überhaupt ne prima Sache. Aber gefühlt gibt es momentan an jeder Ecke ein Rezept und ich mag die lieber klassisch und schnell und improvisiert und ohne Schnickschnack ;).

Deshalb gibt es heute Zwiebelkuchen. So wie meine Mama ihn gemacht hat, sie hatte das Rezept von ihrer Freundin aus Stuttgart – schwäbisch also.
Ich mochte das früher so gern, dass ich mir immer Zwiebelkuchen gewünscht habe, wenn ich von Reisen nach Hause kam.

ZwiebelkuchenZwiebelkuchen

Hefeteig

200 g Mehl
20 g Hefe
1 Eigelb
1 Prise Salz und Zucker
40 g Margarine
ca. 100 ml Wasser

Belag

1 Pfund Zwiebeln (ich nehme gern Gemüsezwiebeln)
3 Eier
1/8 l saure Sahne
1 Tl Salz, etwas Pfeffer
150 g Speck

Zubereitung

Die Zutaten für den Teig vermengen und gehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt hat. Auf einem Blech mit Backpapier dünn ausrollen. Nochmal eine halbe Stunde gehen lassen.

Die Zwiebeln schälen und grob würfeln, den Speck in der Pfanne knusprig ausbraten, die Zwiebeln zugeben und ca. 10 Minuten bei milder Hitze im Speckfett dünsten. Die Pfanne beiseite stellen und abkühlen lassen.

Die Eier trennen, die Eiweiss steif schlagen und den Eischnee mit Eigelb, Salz, Pfeffer und saurer Sahne vorsichtig verrühren. Anschließend unter die Zwiebelmasse heben. Das Ganze auf dem Hefeteig verteilen und 30 – 40 min bei 200 ° backen.

Traditionell gibt es dazu Federweißer und einen grünen Salat.

Lasst es Euch schmecken ♡!

 

#WMDEDGT am 05.10.2018

Es ist der 5. und wie jeden Monat fragt Frau Brüllen, was machen die eigentlich den ganzen Tag (#WMDEDGT)?!

Was die anderen so machen, werde ich gleich mal nachlesen :), wir sind jedenfalls unterwegs.

Alle zwei Jahre ruft die Familie des Hausmeisters a. D. zum Familientreffen und wir reisen nach Linstow, ins VanderValk-Resort.

Dort sind wir heute den dritten Tag. Um 9.00 treffen wir uns zum Frühstück am Buffet. Insgesamt sind wir 14 Personen mit 6 Kindern zwischen 6 und 15. Für mich gibt es Brötchen und Käse und Tee und Obst. Das kleine Kind muss man fast zum Essen zwingen, so eilig hat er es ins Kinderland zu kommen.

Nach dem Frühstück wollen alle etwas anderes: Tischtennis, schwimmen, spielen, WLAN, Kettcar, schlafen, spazieren… Es ist kompliziert.

Gegen Mittag gehen viele schwimmen. Ich verzichte, tun mir doch Schultern und Hüften weh. Außerdem will ich ein paar Bilder für Kindertour machen. So streife ich allein durch das Ressort und fotografiere Spielplätze, Reitanlage, Hotel, Ferienhäuser, Minigolfplatz, Landschaft und so weiter.

Unterwegs habe ich eine Idee für einen neuen Blogbeitrag und mache mir direkt ein paar Notizen. Zurück im Ferienhaus speichere ich meine Fotos direkt ab.

Ich kämpfe eine Runde mit der Synchronisation zwischen Handy, Laptop und heimischem Rechner.

Danach fange ich direkt an zu schreiben. Der Artikel entsteht in einem Rutsch, das mag ich am Allerliebsten. Manchmal muss man ja auch um jedes Wort ringen.

Ich treffe die Restfamilie nach dem Schwimmen bei den Schwiegereltern zum Kaffee wieder.

Die Kinder genießen das hier sehr, können Sie hier den ganzen Tag mehr oder weniger machen was sie wollen :).

Der restliche Nachmittag vergeht mit Erzählen, Trampolin hüpfen, Minigolf, Schreiben, Ordnen des Gepäcks und die Nase in die Sonne halten.

Um 19.30 gehen wir ins Restaurant und haben wieder die Qual der Wahl. Ich esse diverse Kleinigkeiten, so muss es ich mich nicht entscheiden;). Dazu gibt es ein Glas Rose und später einen Espresso.

Jetzt setzen wir uns noch ein bisschen zusammen und erzählen.

Das war ein melancholischer Tag. Ich konnte mal wieder nicht so, wie ich wollte. Und bin auch noch stinkig mit dem Hausmeister. Andererseits habe ich entspannt und in netter Umgebung einen Artikel runtergeschrieben, mit dem ich auch noch zufrieden bin.

Und Ihr so?

Im September 2018

waren viele Elternabende

ging das kleine Kind zu drei Kindergeburtstagen

waren wir auf der Landwirtschaftsmesse Norla

waren wir sehr lecker essen

feierte das Mittelkind seinen Geburtstag nach und ging mit einigen Freunden ins Jumphouse

hatte ich reichlich Rückenschmerzen

mussten die Kinder zum Zahnarzt

war ich zur Laborkontrolle bei dem Hormonarzt, der mich zur Zeit auch orthemolekulär behandelt

musste ich zur Hausärztin (vielleicht wird das Chaos doch wieder besser?)

gab ich das Glattfönen meiner Haare fast vollständig auf

hatten die Kinder einen Tag schulfrei

ging der Hausmeister a. D. zur ersten (und weiteren) Spanischlektion

waren das Mittelkind und das kleine Kind mit der Schule beim Greenscreen-Festival

besuchten wir ein Handballspiel des THW in der Business-Lounge

war ich mit dem grossen Kind und dem Mittelkind beim Tag des Handwerks – Berufe gucken

mussten die Kinder zum Augenarzt

bekamen zwei von drei Kindern neue Brillen

musste ich zum Zahnarzt, mehrmals

erntete ich viele Äpfel

musste das Mittelkind zum Osteopathie

war ich bei einer weiteren Schulkonferenz

machten die Kinder eine WingTai-Prüfung

begannen die Herbstferien

 

Herbstwetter – Freitagszeuch

Kinder

Das Mittelkind leidet mal wieder unter wiederkehrenden Kopfschmerzen. Die Brille als Verursacher konnte ausgeschlossen werden, so dass es mal wieder in den Genuss einer osteopathischen Behandlung kam. Die hiesige Kinderärztin bietet das an, hat das Kind auch schon erfolgreich behandelt. Aber dem Procedere zuzusehen ist jedesmal…. ääääh ja! Ich hab die Kinder als Kleinkinder, bzw. Säuglinge in Hannover osteopathisch behandeln lassen und auch selbst schon Behandlungen bekommen. Das war immer eher Handauflegen mit sanfter Dehnung. Die Behandlung hier ist wie beim Pferdedoc. Da wird gezerrt und gedrückt und gedreht und gezogen… Krass, hilft aber.

Lupus

Ach ja. Lästiges Ding, das!

Alles andere

Nun hat der Herbst doch noch Einzug gehalten. Fast die ganze Woche war es durchwachsen, oft windig und regnerisch. Mal ganz ehrlich: ich hatte das nicht wirklich vermisst. Aber gut, nützt ja nichts :).
Das Wochenende verging ausnahmsweise ohne besondere Ereignisse. Am Samstag waren wir nochmal im Baumarkt – noch immer auf der Suche nach der perfekten Schraube. Auf dem Rückweg sammelten wir das grosse Kind ein, das ausserhäusig genächtigt hatte.
Am Sonntag waren wir getrennt unterwegs. Das grosse Kind ging mit einer Freundin schwimmen, das Mittelkind mit einem Freund zum Lasertag. Das kleine Kind blieb bei uns und wir fuhren mit ihm nach Weissenhaus zum Toggo-Familienfest. Joah, kann man machen, muss man aber nicht. 3.8 hat es gefallen!
Montag war das Mittelkind dann zuhause und hatte einen Termin, so dass ich nur zu wenig anderem kam. Am Dienstag liess ich den kaputten Zahn flicken – schön ist anders. Danach hatte ich Kopf- und Allesmögliche-Schmerzen, der Hausmeister a. D. übernahm dankenswerterweise die Fahrt zur Schule und zum Training für die Kinder. Das jüngste Kind hatte eine Prüfung und bekam den grünen Gürtel. Die grossen Kinder bestanden ihre Prüfungen auch, es gab jedoch keine Gürtel, sondern Abzeichen. Währenddessen  versuchte ich den Kopf möglichst wenig zu bewegen und überlegte mir, was ich jetzt alles gern essen würde.
Am Mittwoch war die Zahnsache zum Glück Geschichte und ich beschäftigte mich mit den Blogs und machte ziemlich viele technische Sachen, die ich schon lang vor mir hergeschoben hatte.
Am Donnerstag dann Alltag Arbeit, Haushaltskram, Äpfel, Äpfel, Äpfel und Kinderfahrdienste. Am Abend eine Schulversammlung mit SEB-Wahl.

Lieblingsbild der WocheHerbstgarten

Eine Oma für Fridolina – eine Buchbesprechung – Familiencontent

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Zu Beginn des Sommers bekamen wir vom Arena Verlag ein sehr tolles Kinderbuch zum Lesen:

Eine Oma für Fridolina von Anna Lott und Nikolai Renger

Dem kleinen Kind hat die Geschichte von Fridolina, die keine Oma hat, die sie zum Omatag mitnehmen kann und dann versucht eine neue zu finden, sehr gut gefallen. Die Figuren sind so bunt und lebendig beschrieben, dass man sich sofort mitten in der Geschichte wieder findet.

Und er konnte die Geschichte gut nachvollziehen. Denn auch wenn er eine Oma hat, so ist doch keine mehr greifbar in der Nähe oder in Alltagsdinge involviert. Und er kennt die Geschichten seiner grossen Brüder, die durchaus einen Alltag mit ihrer anderen Oma, meiner Mutter, hatten. Etwas was er – bewusst – nicht mehr erlebt hat.

Fridolina

Und so hinterlässt das Buch beim kleinen Kind das Bewusstsein, dass auch andere Kinder keine Oma nebenan haben und den Eindruck einer liebevollen, lustigen, tröstlichen Geschichte ohne Moralkeule, in der er sich durchaus wiederfinden konnte. Das Buch nimmt er jedenfalls immer wieder gern zur Hand.

Ich hab ein bisschen gebraucht, über das Buch zu schreiben. Erinnert es doch an die Lücke, die sich niemals schliesst. Das macht das Buch aber nicht weniger schön :). Es ergaben sich schöne und warme Gespräche mit dem kleinen und auch dem Mittelkind über die Oma, die nicht mehr da ist. Lesen in den 70ern

 

Viel unterwegs – Freitagszeuch

Kinder

Am Wochenende waren wir mal wieder in Sachen Kinder unterwegs. Das Mittelkind übernachtete ausserhäusig und kehrte ziemlich übermüdet heim. Das grosse Kind hatte Besuch.

Lupus

Mein Rücken ist endlich wieder stabil. Ich muss mich nur bewegen, also nicht lange sitzen oder stehen… Die Dauerschmerzen haben mich echt mürbe gemacht. Ansonsten ist der Lupus – toitoitoi – weiter artig.
Die Besprechung beim Hormondoc war ziemlich ernüchternd. Alles hat sich ein bisschen verbessert, insgesamt aber immer noch Chaos… Alle Dosen hoch – „kein Wunder, dass Sie sich nicht wohl fühlen“…

Alles andere

Am Samstag waren wir zuerst beim Handwerkertag in der Innenstadt. Das war dann eher übersichtlich und nicht so informativ. Anschliessend brachten wir das Mittelkind zu einer Übernachtungsparty und erledigten ein paar Besorgungen.
Der Sonntag stand im Zeichen des Handballs. Wir hatten Karten für ein THW-Spiel in der Business-Lounge geschenkt bekommen. Nobel, nobel! Die Männer haben das schon ein-, zweimal mitgemacht. Ich war zum ersten Mal dabei. Das Spiel war kurzweilig, Kiel hat gewonnen und dazu gar es auch noch sehr sehr leckeres Essen – können wir wieder machen ;).
Am Dienstag ausnahmsweise keine Sportkutschiererei. Stattdessen Arztkutschiererei – alle drei Jungs mussten zum Augenarzt. Ich ahnte es schon, neue Brillen sind angesagt. Ausserdem mussten wir in der „Augenfabrik“ diesmal echt lange warten und besonders freundlich waren sie auch nicht… Immerhin ist der Grosse nun aus der Sehschule entlassen und kann zum örtlichen Augenarzt gehen.
Es folgte ein alltäglicher Mittwoch. Nachmittags gingen wir zur Optikerkette, das Mittelkind suchte sich eine neue Brille aus, das kleine Kind bekam nur neue Gläser. Am Donnerstag Arztgrosskampftag für mich: morgens Zahnarzt mit Folgetermin *gnarf* und am Nachmittag Befundbesprechung beim Hormondoc.
Obwohl wir eigentlich noch auf Diät sind, war das Wochenende ziemlich essenslastig. Am Samstag bestellte ich uns Sushi und es schmeckte so lecker. Am Sonntag dann das grosse (Fr)essen beim THW – äh ja. Die Woche über dann wieder mehr Disziplin, ich mochte das Frikassee am Liebsten.
Ich hab noch keine neue Serie angefangen. Lange sitzen geht noch nicht, deshalb wechsele ich ständig zwischen Schreibtisch und Haushalt hin und her.
Und, nachdem ich den dritten Meyerhof-Band endlich beendet habe, habe ich gleich mit dem Vierten Die Zweisamkeit der Einzelgänger angefangen, diesmal geht es um die Liebe :).

Lieblingsbild der WocheWaZiFuBo

Schmerzen – was macht das mit mir – wie es ist

Die letzten drei Wochen hatte ich sehr viel Schmerzen.

Ausnahmsweise hatte das gar nichts mit Lupus zu tun. Um der Wahrheit genüge zu tun, habe ich mit meinem altersschwachen untrainierten Körper einen toten Busch mit einer Kettensäge niedergemacht und mir dabei die Lendenwirbelsäule verrenkt…

Doch die profane Vorgeschichte ändert nichts daran: ich hab mich drei Wochen lang mit richtig üblen Schmerzen rumgequält. So lange Schmerzphasen habe ich schon lange nicht mehr gehabt. Meine derzeitigen Lupusschmerzen wechseln oft und schnell von Gelenk zu Gelenk. Wenn es zu wild wird, erhöhe ich kurzfristig das Kortison und bald kehrt wieder Ruhe ein.

Doch das funktionierte hier nicht. Ich wärmte und ich turnte und ich schonte und ich bewegte. Alles half nur sehrrrrr langsam und der Schmerz fing an mich zu zermürben.ab auf die Couch

Weil es eben so ist: wenn Du längere Zeit Schmerzen hast, schläfst Du schlechter und Du erholst Dich nur schlecht. Der Schmerz macht Dich unkonzentriert, zerfahren und abgelenkt. Die Müdigkeit macht Dich wirr und übellaunig.

Mein Nebenjob als Hausfrau und Mutter ist auch nicht so gestaltet, dass ich mir ne Auszeit gönnen kann. Ich kann heute weniger machen und morgen mehr. Das hilft einem aber bei so einer langen Schmerzperiode nicht weiter. Da türmen sich Berge auf, die dann halt müde und fahrig und übellaunig abgearbeitet werden müssen.

Auch Kinder, die mit chronischer Erkrankung aufwachsen, nehmen nicht zwingend Rücksicht. Es ist trotzdem einfacher die Socken in eine Ecke zu donnern, als sie in den Wäschekorb zu tragen. Und wenn die Mutter dann stöhnt beim Aufheben, und sich überlegt, ob sie lieber Knie- oder Rückenschmerzen hat, dann ist man schon längst woanders.

Ich hab mich da also durchgequält. Weitergemacht. Ausgehalten. Und jetzt ist es besser. Wieder besser. Wie immer irgendwann.

Doch ich vertrage solche Episoden nicht mehr gut. Nicht so gut wie mit 35 oder 40. Und auch die Familie verträgt die schlechte Stimmung im Haus nicht gut. Funktioniere ich nicht, funktioniert alles nur so halb.

Wie macht Ihr das denn?

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Einige Arztbesuche – Freitagszeuch

Kinder

Das Mittelkind feierte seinen Geburtstag mit einigen Freunden nach. Zuerst waren sie im Jumphouse in Hamburg, später wurde bei uns gegessen, gedaddelt und übernachtet. Am Dienstag hatte die ganze Bande schulfrei – Lehrerfortbildung. Und Donnerstag waren alle beim Zahnarzt – TÜV bestanden.

Lupus

Mein Rücken ist sehr langsam wieder ok. Dafür war die Woche sehr arztlästig, am Montag Laborkontrolle und Dienstag ein Hausarzttermin.

Alles andere

Am Wochenende waren wir mit den vier Übernachtungskindern ausgelastet. Dafür waren wir Freitag Abend allein zu Zweit essen in einem sehr tollen Restaurant in Kiel – es gab drei superleckere Gänge. Eine kleine Diätauszeit. Am Sonntag waren bis zum Mittag noch Übernachtungskinder da. Ich machte ein paar Besorgungen mit dem grossen Sohn, dank Bäderregelung geht das hier auch am Sonntag. Später guckten wir noch einen Film und hingen auf der Couch rum.
Montag früh durfte ich direkt zur Blutentnahme, das ging schnell und der Besprechungstermin ist schon nächste Woche. Am Dienstag brauchten wir nicht früh aufstehen, weil die Kinder schulfrei hatten. Zum Sport gingen wir am Nachmittag trotzdem. Um 9.30 musste ich dann aber bei meiner Hausärztin antanzen. Auch das zieht noch einen zweiten Termin nach sich, aber erst Ende Oktober. Am Nachmittag durften die Kinder zum Kung-Fu – juchhu. Den Mittwoch könnt Ihr unter #12von12 nachlesen. Der Donnerstag nachmittag war dann etwas vollgepropft: die Kinder kamen um kurz nach 15.00 nach Hause, um 16.00 alle Mann zum Zahnarzt und um 17.45 Schwimmtraining – wir waren alle froh, als Feierabend war! Heute gibt es keine Extratermine, das ist ja auch mal nett :).
Geguckt habe ich „Jane the virgin“, mir ist das aber zu klamaukig, ich weiss nicht, ob ich noch weiter gucke.
Ich lese immer noch Joachim Meyerhoff, gut Ding will Weile haben, oder so. Das leckerste Essen war im Pier 16, ganz eindeutig!

Lieblingsbild der WocheKatzen