Jungs mit langen Haaren

Kind 3.7 hat lange Haare. Lange blonde, leicht gewellte Haare. Er trug lange Glatze, dann ebenso lange etwas Flaum und als die Haare endlich wuchsen, war er alt genug eine Meinung zu haben ;). Er mag seine Haare und das auch schon immer und darum sind sie dran und lang. Ihm wurden erst einmal im Leben die Spitzen geschnitten und er möchte es nicht anders.Kind 3.7

Nun sollte man meinen, das wäre das Ende der Geschichte. Ist es aber nicht.

Letzte Woche waren wir auf der Kieler Woche und er beobachtete eine Frau, die bunte Strähnen in Haare flocht. Sie sprach ihn (und uns) schliesslich an und fragte, ob ER denn vielleicht auch eine bunte Strähne wolle, seine Haare seien ja schliesslich lang genug. Er wollte nicht und wir gingen weiter. Das „Spektakuläre“ daran war, dass die Frau „er“ gesagt hatte. Keiner von uns konnte sich dran erinnern, das dieser Junge jemals von jemanden, der ihn nicht kannte, korrekt als „er“ bezeichnet worden wäre. Das ist schon krass, oder?

Bürsten nervt manchmal

Das Gebürste nervt ihn manchmal.

Das Kind ist damit vertraut und recht abgeklärt. Kindern erklärt er gerne mal, dass er ein Junge ist und als solcher durchaus auch lange Haare haben kann. Bei Erwachsenen ignoriert er Sprüche, wie „die Kleine“ und „bella signorina“ und macht sich auch nichts draus.
Klären wir Erwachsene auf, hören wir öfter, dass die Haare ja langsam mal ab müssten, er ja wie ein Mädchen aussähe oder aber, dass sie ja spätestens dann kurz müssten, wenn er in die Schule käme. (Die Frist ist nun abgelaufen ;)) Jedenfalls hat jeder eine Meinung dazu und findet es ganz normal, dass er/sie zuerst an ein Mädchen dachte, weil ja nun mal normalerweise nur Mädchen lange Haare haben.

Spannend, wer hätte gedacht, dass lange Haare so ein Dauerthema sind!

Kieler Woche und viele Gäste – Freitagszeuch

Kinder

Auch die Kinder feiern die Kieler Woche und während wir am Wochenende gemeinsam unterwegs waren, haben sie sich unter der Woche auch schon allein auf Entdeckungsreise begeben, zumindest die beiden grösseren Jungs. Sie können mit der Fähre bis mitten in die Stadt fahren und genauso auch wieder nach Hause, damit kennen sie sich aus und sind vertraut. Und es ist natürlich toll allein mit Freunden auf dieser Riesenparty/Rummel/Event unterwegs zu sein.

Lupus

Nachdem ich am Freitag ziemlich durchhing, ging es mir am Wochenende wieder recht gut. Ich konnte nicht so langsam machen, wie ich gern gewollt hätte, aber es hat gut funktioniert.

Alles andere

Wir haben Kieler Woche und das beschreibt das Programm der letzten Woche recht gut. Wir waren da. Auf der Spielwiese an der Kruisenkoppel, an der Kiellinie mit Karussells und vielen vielen Fressbuden. Am Rathausplatz auf dem internationalen Markt, an der Hörn, wo es mehr ums Trinken geht. Vor allen Dingen haben wir aber viel aufs Wasser geguckt und tolle Schiffe gesehen. Das Wetter war überraschend gut und jetzt freuen wir uns auf die Windjammerparade und das dabei stattfindende Frühstück am Strand. Am Wochenende waren die Schwiegereltern spontan da und auch heute bekommen wir lieben Besuch. Dazwischen musste natürlich auch noch der Alltag stattfinden, nur die Nachmittagstermine liessen wir pausieren, zur Kieler Woche sollte man sich Autofahrten in der Stadt einfach sparen – wenn es geht.
Das leckerste Essen… es gab recht viel FastFood – wenn auch der leckeren Art – unterwegs, wir haben gegrillt und an den restlichen Tagen habe ich versucht leicht und gesund zu kochen und zu essen ;).
Ich lese gerade Die Flüsse von London: Roman (Die Flüsse-von-London-Reihe (Peter Grant)) *AmazonPartnerlink und finde die Kombination aus Krimi und Zauberei sehr unterhaltsam :).

Lieblingsbild der Woche

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Wie es ist – Lupus, Kinder und schlechte Tage

Was macht man an schlechten Tagen mit den Kindern?

Am Freitag ging es mir – natürlich urplötzlich – mies. Ich war müde und die Fingergelenke schmerzten und überhaupt war ich nicht richtig da. Und während ich den Vormittag ruhig hinter mich bringen konnte, war nachmittags eigentlich mein Einsatz geplant.
Der Hausmeister a. D. nahm mir die Fahrt zum Hafen ab und sammelte die Kinder ein. Zuhause angekommen chillten sie sich erstmal in Wochenendstimmung und daddelten. Das ist natürlich kein tagesfüllendes Programm – zumindest meiner Meinung nach ;).
Und so bat ich um ihre Mithilfe. Ich legte mich hin, die Kinder hatten jeder eine Aufgabe zu erfüllen und durften danach ihrer Wege ziehen, sollten mich aber bitte ausruhen lassen. Den grossen Sohn bat ich zusätzlich das Abendbrot zu übernehmen, das kann er schon gut. Und während er den Nachmittag in seinem Zimmer verbrachte, liefen die kleinen Brüder rein und raus, spielten drinnen und draussen, kamen auch immer mal wieder zu mir, zogen dann aber wieder von dannen und vertrugen sich sogar einigermassen.

Ich bin sehr froh, dass das heute so gut klappt! Die Kinder wissen und verstehen, dass ich immer mal wieder ausfalle oder nicht so kann wie ich will und versuchen zumindest mitzuhelfen und zu kooperieren.

Als die Kinder noch kleiner waren, sprang öfter meine Mutter ein oder auch der Hausmeister a. D. Aber es gab auch immer wieder Tage, an denen ich nicht fit war und trotzdem die Kinder hatte.
Kam es ganz schlimm, legte ich mich auf die Couch und gab den Kindern eine Kiste mit Spielzeug, die ich nur für diese Zwecke hatte. Das funktionierte meistens eine Weile ganz gut. Vorlesen ging auch immer oder ich setzte sie einfach in die Wanne, da waren sie auch eine Zeitlang gut beschäftigt. Alternativ hatten wir einen Spielplatz sehr nah an der Wohnung. Dort konnte ich auch mit Knie, Hüfte, Rücken hin, mich auf eine Bank setzten und die Kinder ein bisschen auslüften und toben lassen.
Für kleinere Kinder eignen sich auch super Steckspiele, oder dieses BIldernageln oder auch Steckbauklötze. Solche Sachen hatte ich immer separat liegen, also nicht im täglichen Einsatz, dann sind sie interessanter, wenn man sie mal braucht. Stecksteine - Wie es ist - Lupus, Kinder und schlechte TageMalen geht auch, zumindest die beiden jüngeren Kinder lassen sich darauf noch gerne ein, Am besten funktioniert es, wenn ich ihnen alles hinstelle und sie am Esstisch loslegen können.
Essen brachte dann schon mal der Bringdienst. Oder – wenn das Budget zu eng war – bunkere ich noch heute eine Packung Miracoli oder Pizza für Notmahlzeiten, die den Kindern eigentlich immer sehr recht sind ;).

Ich achte sehr darauf, dass wir nicht zu viele Verpflichtungen haben. Musik-, bzw Instrumentalunterricht haben die Kinder zum Glück in der Schule. Dafür müssen wir nirgendwo hinfahren. Sport machen alle drei das Gleiche – Wing Tai. Ich hole sie einmal in der Woche von der Schule ab und fahre sie zum Training, wo die Jungs dann nacheinander ihre Stunden haben.
Die Wartezeit verbringe ich mit den verbliebenen Kindern in der Stadt oder im Park und am Abend fahren wir wieder nach Hause. Das ist immer ein langer Tag, aber der Einzige an dem wir verpflichtend regelmässig irgendwo hin müssen. Das Programm, das manche Kinder hier machen (mehrere Instrumente, verschiedene Sportarten) und überall hin gefahren müssen, könnte und wollte ich nicht.

Die Abendtermine = Elternabende und Elterngespräche, Konzerte und Feste decken wir mittlerweile meist gemeinsam oder abwechselnd ab. Das funktioniert ganz prima.

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Alltagsflaute – Freitagszeuch

Kinder

Kind 2.10 kränkelte am Wochenende ein wenig vor sich hin, wollte aber trotzdem zum Kindergeburtstag am Sonntag – Fussballgolf spielten sie :). Auch den Rest der Woche schniefte er vor sich hin, so richtig krank wurde er aber nicht – dabei hätte er so gern schulfrei gehabt ;).

Lupus

Der langweilt mich, Augen, HWS, zwickt hier ein bisschen, zickt da ein wenig. Heute sind es mal wieder die Finger und ich bin müde. Geh doch weg!

Alles andere

Den Samstag verbrachten wir im Garten mit lauter Alltagsgedöns, dass man gern mal vor sich hin schiebt. Am Sonntag musste Kind 2.10 chauffiert werden, 1.13 wechselte mal wieder die Haarfarbe und musste sich von seiner furchtbaren Familie den ganzen Tag das Pumuckllied anhören. Das Wetter war schön, so gingen wir an den Strand.
Es folgte eine Woche ohne Extratermine! Ein Wunder :)!
Gegessen haben wir sehr diszipliniert, da wir Erwachsenen mal wieder gegen die widerlich hartnäckigen Alterspfunde kämpfen ;). Das war alles okay, aber auch nicht besonders herausragend.
Ein Buch habe ich endlich mal wieder zu Ende gelesen, es ist eigentlich nicht weiter erwähnenswert, nur der Vollständigkeit halber: Lieber jetzt als irgendwann  .
Heute startet die Kieler Woche, es folgt eine Woche mit viel Musik und leckerem Fastfood, Schiffen und aufs Wasser gucken – schön!

Lieblingsbild der WocheMoeltenorter Strand - Alltagsflaute Freitagszeuch

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Liebster Award

Ein Award, ein Award – für mich! #LiebsterAward! Wow! Wie geht das? Was macht man da? Warum denn nur?
Wie man sieht, ist so eine Nominierung schon mit einiger Aufregung (da draussen liest ja jemand mein Geschreibsel, juchhu – oh Gott) und Fragen verbunden.
Ich freu mich sehr! Vielen vielen Dank, liebe Frau Lampenhügel ♡!

1) Was war der Auslöser für Dich zu Bloggen?

Mein Blog hat eine etwas seltsame Entstehungsgeschichte, denn lupus-live gibt es schon seit 2001. Da war es aber noch eine statische Webseite mit einem (zeitweise sehr aktiven) Forum zum Thema Lupus. Die Sachinhalte aus dieser Zeit sind noch immer auf der Seite hinterlegt, das Forum „lebt“ inzwischen woanders.
Nach der Geburt von Kind 2.10 reduzierte ich meinen Einsatz und mit Kind 3.7 kam die Seite völlig zum Erliegen, ich hatte einfach keine Energie mehr dafür. Das Forum wollte ich zunächst aufgeben, es zog dann doch um, eine liebe Mit-Lupine nahm es in ihre Obhut.
Als die Kinder aus dem schlimmsten Still-Trage-Kleinkind-Pippi-Kacka-Windel-Chaos raus waren, hatte ich ein paar Ressourcen übrig und überlegte mir, was ich mit meiner Seite mache. Auf keinen Fall wollte ich das Forum und den Moderationsmist zurück ;), Lupus ist wohl immer ein Thema in meinem Leben, aber eine Hauptrolle hat er derzeit nicht. Gleichzeitig las ich immer mehr Blogs und schliesslich kam ich auf die Idee über meinen Alltag mit und ohne Lupus zu bloggen. Es ist auch nach zwei Jahren eine Gratwanderung, einerseits sind die meisten meiner (mir bekannten) Leser Lupis, die Lupikontent wollen, andererseits hab ich nicht sooo viel Lupistoff und schreib lieber über meinen Familienkram, dafür fehlt mir aber die Leserschaft. Es ist kompliziert ;).

2) Bist Du die Mutter geworden, die Du Dir vor dem Muttersein vorgestellt hattest?

*Hüstel* So richtig geplant war das Mutterding ja  nicht und ich hab mir auch später kein Konzept geschrieben. Es ist eher ein learning by doing und ich bin mal mehr, meist weniger zufrieden.

3) Was ist Dir in der Beziehung zu Deinen Kindern am wichtigsten?

Offenheit? Vertrauen? Zuneigung? Von allem einen guten Teil!

4) Wie wolltest Du als Kind heißen?

Alles, nur nicht Antje. Die Käsefrau und das Walross haben mich oft genervt und ich hatte wirklich viele NDR-Walross-Aufkleber im Laufe meiner Jugend auf dem Rücken kleben. (An dieser Stelle grüsse ich besonders Hauke vom Tisch hinter mir!)

5) Ich finde es besonders schön, wenn meine Kinder…

Sich friedlich miteinander beschäftigen. Das kommt nicht allzu oft vor, denn leider ist Konkurrenzkampf hier ein ständiges Thema.

6) Was war Dein absurdestes Erlebnis im letzten Jahr?

Negativ absurd war sicherlich die Geschichte mit dem Knubbel in meiner Brust, die ich der Einfachheit halber verlinke. Ansonsten bringen die Jungs mich immer wieder in Situationen, in denen ich lieber nicht wäre oder doch sehr lachen muss. Und während der Jüngste mir in aller Unschuld merkwürdige Fragen stellt (auf dem öffentlichen Klo darüber diskutieren, wieviele Körperöffnungen eine Frau denn so hat…), macht der Grosse das schon mit Absicht (guck mal, das ist doch die Mutter, die Du so unfreundlich fandest…).

7) Wie gehst Du mit wichtigen Entscheidungen um – viel Recherche oder mehr das eigene Bauchgefühl?

Oh, das ist immer das Gleiche :). Zuerst recherchiere ich ganz viel, Google ist mein Freund und am Ende entscheide ich spontan aus dem Bauch heraus!

8) Was hat Dich in Deiner Kindheit erschreckt oder Dir Angst gemacht?

Die Krankheit meines Vaters, über die wir Kinder keine Informationen bekamen und zu der ich mir die merkwürdigsten Dinge zusammen reimte. (Mein Vater hat ebenfalls eine Autoimmunerkrankung, rheumatoide Arthritis, und hatte während meiner Kindheit viele schwere Gelenkoperationen und Rehabehandlungen)

9) Wenn Du Zeit für Dich hast, machst Du als erstes:

Diesen Luxus habe ich öfter mal, seitdem alle Kinder zur Schule gehen. In Ruhe baden finde ich super oder im Internet rumsurfen, schreiben oder Serien gucken. Aufs Wasser gucken liebe ich auch sehr. Meist aber doch eher Sachen wie putzen, umräumen, im Garten puzzeln oder einfach in Ruhe meine Arbeit erledigen.

10) Für welche Person oder Gruppe hast Du in Deiner Jugend peinlicher Weise geschwärmt?

Ich hatte meist nur kurze peinlich Schwarmaffairen und nie DIE langanhaltende Leidenschaft, aber auf der Liste stehen Limahl, Nik Kershaw, Rick Astley und Nena… Zum Glück fand ich nach einiger Zeit zu besserer Musik ;).

11) Welche Deiner Eigenschaften möchtest Du gerne an Deine Kinder weitergeben und welche nicht?

Wie bin ich denn? Das müsste ich wohl erstmal rausfinden. Anscheinend unreflektiert, sicher ungeduldig, fleissig, ordentlich, introvertiert, wissbegierig, ausdauernd, resilent, inkonsequent.
Und meine Kinder sollen selbstverständlich alle guten Eigenschaften übernehmen und die schlechten umgehen ;).

Gerne gebe ich den LiebsterAward weiter und nominiere:

Kathrin vom Blog Nestling, die nicht nur ganz wunderbar über ihre Kinder und sich schreibt und ihre Ideen und Gedanken zu einer modernen liebevollen Erziehung teilt, sondern nun auch noch in die USA ausgewandert ist und uns in spannenden Berichten teilhaben lässt.

und

Lina bzw. Karin von Herzenssachen , deren #12 von 12 ich mir immer gerne ansehe und die so beneidenswert wunderschöne Sachen näht – das möchte ich mal können, wenn ich gross bin ;)!

Meine Fragen:
1. Was war Dein erster Blogbeitrag?
2. Wie oder womit folgst Du Blogs?
3. Versteht jeder in Deinem echtem Leben Dein Blogger-Dasein?
4. Wo oder wann siehst Du Dich in Deinen Kindern?
5. Was würdest Du gern nochmal machen?
6. Bist Du öfters mal offline?
7. Was kochst Du am liebsten?
8. Was hast Du immer bei Dir?
9. Was nervt am Bloggen?
10. Facebook oder Twitter?
11. Guckst Du Serien? Wenn ja, welche?

Hier die Regeln für die Liebster-Award-Nominierung:
1) Danke der Person, die dich für den Liebster-Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
2) Beantworte alle 11 Fragen, die Dir der Blogger stellt, der dich nominiert hat.
3) Nominiere 2 bis unendlich weitere Blogger für den Liebster-Award.
4) Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
5) Schreibe diese Regeln in deinen Artikel über den Liebster-Award.
6) Informiere die von Dir nominierten Blogger über deinen Artikel.

#12 von 12 – Juni 2017

Uih – Montags-#12 von12, das könnte langweilig interessant werden ;).

Beim Frühstücken fällt es mir dann doch schon ein – es ist der 12… Das erspart Euch Bilder aus dem Bett, vom Kinderfrühstück, den Brotdosen und den Futternäpfen der Katzen 😉 und Ihr bekommt nur noch die Reste meines Frühstücksbreis zu sehen.Frühstück #12 von 12 - Juni 2017

Nachdem die Kinder losgezogen sind und ich mich fertig gemacht habe, starte ich den Tag mit einer fröhlichen Wäsche… Wie jeden Tag. Nach der Wäsche ist hier immer vor der Wäsche und es hört niemals nicht auf.Waschtrommel #12 von 12 - Juni 2017

Und weil ich eh gerade im Hausfrauen-Modus bin, putze ich noch eine Etage Fenster. Wieviel Spiegelungen zählt Ihr denn? (das prahlerische Wetter ist äusserst trügerisch, es ist viel kälter als gestern und zieht sich immer mehr zu)Fensterputzen #12 von 12 - Juni 2017 Mit meinem Tee ziehe ich an den Schreibtisch und starte mein Tagewerk.an die Arbeit #12von12 Juni 2017

Kaum drei Stunden später ist der Schreibtisch leer (mein Desktop leider noch nicht) und ich habe Hunger und die Fitnessapp nervt und das kleine Kind kommt auch schon bald – uff.leerer Schreibtisch #12von12 Juni 2017

Da ist der Kater gleich mit erschöpft… Frühstück #12von12 Juni 2017

Zum Mittag gibt es die Reste der Reispfanne vom Samstag. 2.10 hatte gekocht und war so stolz auf das Ergebnis, dass er einen ganzen Teller davon aß, obwohl er Reis nicht sehr schätzt und warmes Gemüse für überflüssig hält. Davon abgesehen, war das Essen aber sehr lecker! Auch wenn die Joghurtsauce leider alle war und ich mir einfach etwas Sojasauce drüberkippte.

leckere Reste

Nach dem Essen gehe ich zum Anleger um das jüngste Kind einzufangen. Wie zu erwarten war, ist es nicht sehr begeistert nun den laaaangen Weg zu Fuss GEHEN zu müssen und die letzten 5 m nieselt es auch noch – oje. Fähre im Anflug (an Blumen)

Während die Kinder chillen und streiten und spielen, werkele ich im Küchenlabor. Es entstehen etwas fade Haferflocken-Apfel-Kekse, ein kleines Dinkelbrot und Zwiebelsaft für das hustende Mittelkind. Küchenzeug

Danach richten wir unsere Familien-Gemeinschaftsanschaffung ein: PS4 ist eingezogen

Leider haben wir noch keine Spiele… Zum Glück gibt es den PS-Store, um die Familie erstmal mit dem Nötigsten zu versorgen (Minecraft).

Ohne Foto bleibt hier der Heulkrampf des jüngsten Kindes, das seine Fotobücher angucken wollte, feststellte, dass es von ihm nur eines gibt (weil ich halt erst bei 2011 bin…) und sich fies benachteiligt fühlte.

Zum Abendessen gibt es Rohkost, Tomatensalat und Spätzle mit Käse-Kräuter-Sauce.Abendessen

Ehe es mit „Orange is the new black“ weitergeht, müssen die kleinen Menschen noch in die Betten verfrachtet, Sportbeutel gepackt, Haare gebürstet, Schulsachen sortiert, Zähne geschrubbt, Füsse gereinigt, Arbeiten unterschrieben, Betten aufgeschüttelt, Hörspiele gehört, Nägel geschnitten und Fidget Spinner gesucht werden.SchulsachenchaosHabt einen schönen Abend ♡! 

Wenn Ihr die Idee von #12von12 mögt: auf Caros Seite sind ganz viele Berichte von Bloggern gesammelt!

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Freifreifrei und Pfingstmarkt – Freitagszeuch

Kinder

Die Jungs hatten nach ihren Landheimaufenthalten bis Dienstag Ferien und haben die freien Tage bei gutem Wetter genossen. Bis zu den Sommerferien ist es jetzt noch ein ganzes Stück (wir gehen erst Ende Juli in die Ferien), da war es schön, noch eine Atempause zu haben.

Lupus

Meine HWS kooperiert wieder halbwegs, jetzt beschäftige ich mich mit dem Sicca-Syndrom, besonders mit den Augen. Die gängigen Tropfen habe und benutze ich, helfen tun sie im Moment nicht so richtig…

Alles andere

Nachdem ich letzten Freitag meine Küken wieder um mich gescharrt hatte, bekamen wir lieben Besuch, grillten und hatten eine gute Zeit.
Am Samstag feierten der Hausmeister a. D. und ich unseren 17ten Jahrestag – ups. Gegen Abend wanderten wir nach Laboe, aßen leckere Burger (Johns Burgerladen war  mit einem Foodtruck unterwegs) und liefen dann wieder zurück (je 3 km in etwa) und bekamen dabei gleich drei auslaufende Kreuzfahrer zu sehen.
Am Pfingstsonntag schliefen alle lang und wir verbummelten den Rest des Tages. Pfingstmontag waren die grossen Kinder schon wieder allein unterwegs, während wir mit dem Jüngsten nach Norden zu einem Pfingstmarkt auf Gut Oestergaard fuhren. Zum Schluss machten wir noch einen Abstecher an die Ostsee und hatten einen schönen Tag :).
Am Dienstag hatten die Kinder auch noch frei (so viel frei möchte ich auch mal haben… ;)), nachmittags war aber trotzdem Training angesagt. Am Abend tauchte auch der Rumtreiber-Kater wieder auf, der fast 3 Tage unterwegs war… Erleichterung!
Den Mittwoch verbrachte ich mal wieder mit aufarbeiten…
Gelesen habe ich ;), bin aber noch nicht fertig ;).
Gegessen habe ich auch, die Burger in Laboe waren lecker, das Grillen auch… Ich kann mich nicht entscheiden.

Lieblingsbild der Woche3.7 am Strand in der Geltinger Bucht

Wraps Mexican Style – Schnelles Essen

Die Wraps (bzw. im Familiensprech nennen wir sie Tortillas – fragt nicht!) sind ein Familienlieblingsessen und super für jeden Geschmack anpassbar!

Wraps Mexican Style

Zutaten

500 g Hackfleisch ODER 300 g Bulgur ODER eine vegetarische Hackfleischvariante
Gewürze (mex. Gewürzmischung oder Koriander, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Knoblauch, Zitrone, Paprika, Chili)
Tomaten
Mais
Kidneybohnen
Zwiebeln
Guacamole/Käsesauce/scharfe mexikanische Sauce nach Eurem Geschmack
geriebenen Käse
saure Sahne
Wraps
Tacochips
und alles was Ihr sonst noch einwickeln wollt (Salat, grüne Bohnen, Käse in Scheiben)Zutaten Wraps Mexican Style

Zubereitung

Das Hackfleisch krümelig anbraten und mexikanisch würzen, dass könnt Ihr mit einer fertigen Gewürzmischung machen oder ihr mixt selber, ich nehme immer die oben genannten Gewürze. Den Schärfegrad bestimmt Ihr mit dem Chiligewürz, hier gibt es eine milde Variante.
Nehmt Ihr Bulgur oder einen Hackfleischersatz bereitet Ihr den zu und würzt ihn genauso wie das Fleisch.
Alle anderen Zutaten werden in Schüsselchen und Schalen angerichtet und auf dem Tisch verteilt, die Wraps müssen kurz erwärmt werden.
Ist das Fleisch oder der Ersatz fertig kann es losgehen! Bestreicht den Wrap mit einer Sauce Eurer Wahl oder mit saurer Sahne und packt Euch Eure Lieblingszutaten drauf, zusammenrollen oder kunstvoll falten und: lecker!Hackfleisch und Chips meine Lieblingskombination ;)

Guten Appetit ♡!

Mehr schnelle Familiengerichte findest Du hier!

Kleinfamilie und keine Eichhörnchen – Freitagszeuch

Kinder

Das Mittelkind kam am Samstag Abend vom Zelten nur um schmutzige Wäsche abzuladen und neue Sachen einzupacken, denn am Montag fuhren Kind 1.13 und Kind 2.10 ins Landheim. Der Grosse auf die Hallig Hooge und der Mittlere auf einen Bauernhof nahe Eckernförde. Der Kleine genoss damit eine Woche Einzelkinddasein und hatte auch gleich einen Lauf: am Dienstag bekam er seinen ersten Wing Tai-Gürtel und am Mittwoch machte er auch noch sein Seepferdchen! Mit nur einem Kind ist es schon ein bisschen wie Urlaub,, so ruhig, so wenig Termine ;). Heute mittag konnte ich die Reisenden schmutzig und müde wieder einsammeln.

Lupus

Die ganze Woche dokterte ich mich mit meiner blockierten HWS rum, ich hab sogar schon überlegt zum Arzt zu gehen – es muss wirklich schlimm sein ;). Seit gestern wird es nun langsam besser.

Alles andere

Da wir diese Woche nur in kleiner Besetzung spielten, machten wir ein paar Ausnahmen und es uns nett.
Den Samstag verbrachten wir zuhause, wo jeder tat was er tun wollte, abends wurde gegrillt. Am Sonntag fuhren wir nach Eckernförde. Wir haben uns die Eichhörchenschutzstation angesehen, nur leider sahen wir keine Eichhörnchen… Wir wechselten an den Strand und in die Innenstadt und bummelten vor uns hin ;):
Den Montag verbrachte ich damit die grossen Kinder rechtzeitig zu ihren Abholstationen zu fahren und zu schicken. Morgens 2.10 einmal um die Förde rum, wo sie von der Schule mit dem Bus abreisten. 1.13 musste mittags am Bahnhof sein, der Hausmeister a. D. musste immerhin nur 2/3 um die Förde fahren.
Dienstag machte der Kleine seinen ersten Wing Tai Gürtel, wir durften sogar zusehen :). Mittwoch war das Kind den ganzen Tag unterwegs und kam am Ende mit dem Seepferdchen nach Hause, während ich in ruhe aufarbeitete. Was für eine Woche.
Den Donnerstag nachmittag verbrachten wir am Strand – ich mag den Frühling.
Und heute nun durfte ich nebst Arbeit und Einkauf die grossen Kinder wieder einsammeln – nun sind wir wieder komplett ♡!

Lieblingsbild der Woche

Seebrücke Grömitz - Freitagzeuch

Im Mai 2017

war ich ein langes Wochenende allein zuhause

feierten wir den Geburtstag von 3.7, Kindergeburtstag und den Ehrentag des Hausmeisters a. D. (die Katzen hatten übrigens auch Geburtstag, 16 Jahre alt, bzw. 1 Jahr altsind sie nun)

gab es neue Brillen für die Kinder

musste ich ins UKSH und lernte meine neue behandelnde Ärztin kennen

war ich zwei Tage in Berlin und habe die Blogfamilia besucht – es war sehr spannend

waren wir bei einer Lesung von Heinz Strunk im Metro Kino Kiel

habe ich viel im Garten gewuselt und auch meine Nichtsohochbeete bestückt

besuchen die Kinder 4 Kindergeburtstage

haben wir ganz schön oft gegrillt

machte das jüngste Kind seinen ersten Gürtel beim Wing Tai und sein erstes Schwimmabzeichen

ging Kind 2.10 mit der Familie eines Freundes für vier Tage in Dänemark zelten

waren Kind 2.10 und 1.13 gleichzeitig eine Woche im Landheim – Einzelkindzeit für Kind 3.7 🙂

hatten wir sehr schönes Wetter

waren wir in Grömitz

insgesamt war es ein sehr bewegter Monat, alle sind gereist und nie alle gemeinsam – das hatten wir so auch noch nicht