Eine Oma für Fridolina – eine Buchbesprechung – Familiencontent

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Zu Beginn des Sommers bekamen wir vom Arena Verlag ein sehr tolles Kinderbuch zum Lesen:

Eine Oma für Fridolina von Anna Lott und Nikolai Renger

Dem kleinen Kind hat die Geschichte von Fridolina, die keine Oma hat, die sie zum Omatag mitnehmen kann und dann versucht eine neue zu finden, sehr gut gefallen. Die Figuren sind so bunt und lebendig beschrieben, dass man sich sofort mitten in der Geschichte wieder findet.

Und er konnte die Geschichte gut nachvollziehen. Denn auch wenn er eine Oma hat, so ist doch keine mehr greifbar in der Nähe oder in Alltagsdinge involviert. Und er kennt die Geschichten seiner grossen Brüder, die durchaus einen Alltag mit ihrer anderen Oma, meiner Mutter, hatten. Etwas was er – bewusst – nicht mehr erlebt hat.

Fridolina

Und so hinterlässt das Buch beim kleinen Kind das Bewusstsein, dass auch andere Kinder keine Oma nebenan haben und den Eindruck einer liebevollen, lustigen, tröstlichen Geschichte ohne Moralkeule, in der er sich durchaus wiederfinden konnte. Das Buch nimmt er jedenfalls immer wieder gern zur Hand.

Ich hab ein bisschen gebraucht, über das Buch zu schreiben. Erinnert es doch an die Lücke, die sich niemals schliesst. Das macht das Buch aber nicht weniger schön :). Es ergaben sich schöne und warme Gespräche mit dem kleinen und auch dem Mittelkind über die Oma, die nicht mehr da ist. Lesen in den 70ern

 

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