#WMDEDGT im Dezember 2018

Es ist schon der letzte 5. in diesem Jahr und wie jeden Monat fragt  Frau Brüllen, was machen die eigentlich den ganzen Tag (#WMDEDGT)?!

Wir stehen um 6.00 auf, die Kinder frühstücken. Ich richte Brotdosen, die Katzen bekommen ihr Frühstück. Während die Jungs sich fertigmachen, gibt es für mich Tee und meine Schilddrüsentabletten. Dann folgt das übliche Aufbruchschaos: Schuhe werden gesucht, Haare gegeelt, Anweisungen verteilt: Du bringst heute M. mit, Du nimmst heute die spätere Fähre, Küsschen, Küsschen, tschüss, tschüss – Tür zu, Ruhe!

Ich mache mich jetzt auch fertig, mache Kinderbetten, räume Kram weg. Dann das Maschinenprogramm: Geschirrspüler ausräumen, Trockner leeren, Wäsche falten, Trockner und Waschmaschine neustarten.

Statt Frühstück starte ich den Sauger und fahre zu meiner Hausärztin zur Blutentnahme. Ich bin schnell dran und schnell wieder weg.

Zuhause richte ich mein Frühstück. Während der Tee zieht, rühre ich schnell ein 5-Minuten-Brot an und stelle es in den Ofen. Meinen Joghurt und Tee nehme ich mit vor den Computer, so kann ich nebenbei schon meine Mails checken usw.

Anschliessend erledige ich nur das Nötigste. Denn heute will ich mich um andere Sachen kümmern: liegengebliebener Haushaltskram, nähen, einige Geschenke einpacken.

Haushalt und Geschenke sind alsbald versorgt, ich traue mich nach meinem Blusendebakel (aufgrund von massiver Selbstüberschätzung) mal wieder an die Nähmaschine und will Etuis nähen. Ein Muster habe ich gestern schon für das kleine Kind gemacht – das sollte also klappen.

Zwei Stunden später kann ich die Anleitung auswendig. Im Laufe des Tages entstehen 10 Täschchen – Weihnachtsgeschenke gesichert. viele Etuis - Übung macht den Meister Etui a la Pattydoo

Um 15.30 trudeln die Kinder ein. Das Mittelkind fehlt, der ist noch unterwegs, dafür bringt der Jüngste einen Freund mit. Alle erzählen und packen aus und haben Hunger, wollen daddeln und spielen und reden. Haben nasse Socken und Kopfschmerzen und doch nicht und verziehen sich dann in ihre Zimmer.

Gegen 17.00 trudelt der fehlende Sohn ein, wenig später wird der Freund schon abgeholt.

Ich nähe noch meine letzten Etuis fertig und kümmere mich dann ums Abendessen. Eigentlich sollte es Sauerkraut von gestern geben, aber es ist gar nicht mehr so viel übrig und die Kartoffeln sind auch irgendwie verschwunden… Ich improvisiere eine Garnelenpfanne mit Nudeln, die Kinder verzichten auf die Garnelen und ergänzen das Ganze mit Bratwürstchen – alle satt.

Jetzt chillen alle noch ein bisschen bis es Ruhezeit für die Kinder ist. Dann werden Ranzen gepackt, Zähne nachgeputzt, an Sportbeutel erinnert, Bücher gelesen und Hörspiele gehört.

Wir gucken bestimmt noch eine Folge „Better call Saul“ und dann geht es ab ins Bett, dass ich heute eigentlich frisch beziehen wollte… Morgen dann.

Habt es schön ♡


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