Der Wecker klingelt früh, ich habe Frühdienst und muss um kurz nach 6.00 aus dem Haus. Zuvor Katze und Kind versorgen, fertigmachen, Brotdosen richten.
Die erste Hälfte des Arbeitstags verbringe ich am Schreibtisch und höre das Chaos nur als Hintergrundrauschen. Ich mache Türschilder für die Isozimmer zu verschiedenen Erkrankungen. Es gibt schon Vorlagen, aber ich muss mir alle Massnahmen einzeln aus dem Hygienevorschriften raussuchen und das Handling der Textvorlagen ist auch … hakelig.
Gegen Mittag rücke ich an den Stationstresen vor, wo ich normalerweise arbeite und da ist es heute echt wild. Quasi in jedem Zimmer eine Extrabaustelle, sprich Untersuchung irgendwo im Haus, OP, MRT, viele Kinder, die von Ärzten anderer Abteilungen betreut werden, eine Verlegung, geplante und ungeplante Neuaufnahmen, Betten fehlen, Bettdecken fehlen, Transporte kommen und suchen Patienten, Schwestern suchen Ärztinnen, Material fehlt. Meine Kollegin und ich sind nach 13 h eigentlich fertig mit dem Tag.
Um 15 h gehe ich dann wirklich. Auf der Heimfahrt ist der Himmel schön.
Zwischenstopp für den Wocheneinkauf, ein Kind hilft mir beim Verstauen.
Zuhause ist der Himmel noch schöner.
Kurze Pause, dann koche ich Käsespätzle, spare mir den geplanten Salat, weil müde. Wir essen auf der Couch und gucken eine Folge Wednesday.
Habt es schön ♥,
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