Das Jahr war… auch krass. Aber ich machte mich auf den Weg und habe echt viel erreicht.
Januar
Im Januar beendete ich meinen letzten Job und unterschrieb den Vertrag für meine neue Stelle als Stationsassistenz im UKSH, inserierte ich das Haus zum Verkauf und schloss meine Therapie ab.
Februar
Ich startete mit meinem neuen Fast-Vollzeit-Job. Guckte mir kleine Häuser an und versuchte meines weiterhin zu verkaufen.
März
Wir feierten den 80. Geburtstag meines Vaters in Hannover, ich beteiligte mich an einer örtlichen Frauengruppe und wir besuchen das Jüdische Museum in Rendsburg. Keine Klärung der zukünftigen Wohnsituation.
April
Der April brachte mir den ersten Urlaub seit Jahren, so richtig, offiziell. Die Osterferien verbachten wir mit allerlei Ausflügen, nach Hamburg und Scharbeutz, zum Flohmarkt usw.
Mai
Ich fuhr nach Bremen, suchte weiterhin nach Hauskäufern, liess mich zum Unterhalt beraten und hatte echt viele Dienste.
Juni
Mit den Kindern fuhr ich in den Urlaub nach Dänemark und wir hatten eine gute Zeit, Regelungen zum Unterhalt und Umgang scheiterten, gingen wir auf die Kieler Woche und zum Night Flow. Bewältigte ich die Feriengäste, die Haushaltsauflösung und meinen Job weiterhin allein.
Juli
Zwei Dosen Rituximab waren fällig, ich feierte meinen Geburtstag mit lieben Menschen, besichtigte Immobilien und liess meine besichtigen, machte die Ferienwohnung unzählige Male sauber und hing mit der Zwischenfinanzierung weiter in der Luft.
August
Ich fand ein Häuschen, winzigklein, das ich wirklich mochte. Man sagte mir eine Zwischenfinanzierung zu, die dann im September doch wieder platzte. Ich liess mich anwaltlich beraten und fuhr mit den Kindern nach Aarhus in den Urlaub
September
Die Schule und damit der Alltag ging wieder los, wir entrümpelten fleissig weiter und unternahmen nette Dinge, wie das Drachenbootrennen angucken, ein Cafebesuch und ein Bummel durch Eckernförde.
Oktober
Mit den Jungs ging es nach Hannover um meinen Vater und auch alte Freunde zu besuchen. Die Kinder reisten allein und ich zusammen mit einem Kind nach Oslo. Ich fand eine schöne Wohnung (Altbau, Wasserblick, Badewanne, Ofen, Minigarten) und begann mit den Vorbereitungen. Die Käufer meines Hauses erwiesen sich als… ungezogen nennen wir es mal.
November
Wir tanzten bei einem MammaMiaEvent, ich kaufte Möbel und wir bauten sie in der neuen Wohnung auf, viel Streiterei um Unterhalt und Co. Zum Glück habe ich inzwischen eine supertolle empathische Anwältin, die das regelt, ich kann mich da komplett rausziehen. Wir gingen und en Geisterkeller und liessen uns erschrecken- Ich wurde fortgebildet, Hygienebeauftragte bin ich jetzt, nebenbei.
Dezember
Wenig weihnachtlich oder gar besinnlich bis Weihnachten. Der Umzug, das Einrichten, das Abwickeln der alten Immobilie, Arbeiten, all das nahm mich doch sehr in Anspruch. Anfang des Monats machte mein Knie schlapp, ich war ein paar Tage krank geschrieben.
Die Weihnachtstage dann aber gemütlich und schön.
Fazit
Fast das ganze Jahr beschäftigte ich mich mit dem Verdienst des Lebensunterhalt, dem Verkauf des Hauses und der Suche nach einem neuen Zuhause für uns. Dazu Rechtsstreitereien. Sehr rückwärtsgewandt räumte ich das Chaos anderer Menschen auf. Doch seitdem wir die Wohnung gefunden haben, einrichten, den Alltag von dort aus planen. Seit das Haus übergeben ist und bald auch der finanzielle Teil erledigt ist, fühlt es sich besser an. Es geht jetzt auch für mich vorwärts und ich kann mich endlich wieder um mein eigenes Leben mit den Kindern kümmern. Das ist ein tolles Gefühl und gibt mir viel Rückenwind für das nächste Jahr!
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