Interview mit Kind 1.14 zum Thema Lupus

Ich fand es eine ganz spannende Idee, die Kinder zu fragen, was ihnen zum Thema Lupus so einfällt. Also hab ich sie gefragt und einfach mitgeschrieben :)!

Der Grosse macht den Anfang.

„Du hast Lupus!

Haha.

Er ist immer da. Ich weiss, dass der Lupus Dich stark einschränkt. Und dass es eine Krankheit ist, bei der Dein Körper gegen sich selbst vorgeht. Selena Gomez und Lady Gaga haben das auch. Du bloggst darüber. Du hast den Lupus schon ziemlich lange. Du musst deshalb oft zum Arzt und nimmst viele Medikamente. Oft bist Du wegen dem Lupus müde oder hast Schmerzen und bist insgesamt nicht so fit. Deine Nase ist vom Lupus rot. Durch mich hast Du gelernt, dass man mit Lupus Kinder bekommen kann. Ich war das Versuchskaninchen.“Antje und Kind 1 - Interview mit Kind 1.14 zum Thema Lupus

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Nach den Ferien ist vor den Ferien – Freitagszeuch

Kinder

Das Jumphouse hat den Jungs gut gefallen – leider ist es ein bisschen weit. Ansonsten ging ihr Alltag wieder los, Schule, Sport, Termine. Zum Glück ist die nächste Pause schon absehbar – im Mai haben wir noch eine Woche frei.

Lupus

Theoretisch wäre es eine Woche voller Arzttermine gewesen, dann gab es Terminprobleme und so blieb es bei zwei Terminen – reicht auch, bringt mich nur nicht weiter. Der Haken daran ist, dass meine Schilddrüsenprobleme nun DREI Monate weiter unbehandelt bleiben, denn solange dauert es einen Ersatztermin zu bekommen, für den Termin, der wegen Krankheit der Ärztin abgesagt wurde…

Alles andere

Am Samstag hatte ich den Kindern eine Stunde im Jumphouse in Flensburg gebucht, als Überraschung. Der Hausmeister a. D. wollte dann auch hüpfen, so sass ich wieder die Spielzeit ab und trank Tee. Und weil wir schon auf halbem Wege waren, fuhren wir noch zur Nordsee rüber. Genauer nach Nordstrand, in der Nähe von Husum, wo es in Kolles Fischbistro die angeblich besten Fischfrikadellen gibt. Auf jeden Fall schmeckte der Backfisch auch gut. Mit ein paar Schlenkern ging es dann wieder an die Ostküste, das Wetter lud nicht zu Spaziergängen ein.
Am Sonntag starteten wir gemächlich. Am Nachmittag ging das grosse Kind zu einer Geburtstagsparty und wir gammelten zuhause rum. Es regnete, alle waren unmotiviert und warteten auf den Frühling!
Die Woche startete mit Alltag. Wir mussten wieder früh raus. Die Kinder zur Fähre, der Hausmeister zum Sport und ins Büro und ich zum Arzt. Blut abnehmen war angesagt. Danach arbeitete ich ein bisschen Haufen ab, ehe ich um 13.00 zur Schule fuhr, wo ich mit anderen Elternvertretern, der Schulleitung und zwei Lehrerinnen ein Gespräch hatte. Das Gespräch verlief wie erwartet, wir sind unterschiedlicher Meinung, haben uns aber alle trotzdem ganz doll lieb. Bei der nächsten Wahl kann jemand anders den Mist machen. Ich nahm ein Kind mit nach Hause, sammelte ein zweites ein und wurde vom dritten erwartet. Dann wurde es laut und chaotisch. Viele Kinder, viele Erwachsene, viel Krach.
Am Dienstag arbeitete ich weiter an meinen Haufen, die irgendwie nicht niedriger werden… Später räumten wir noch im Wohnzimmer um, da unsere neue Couch geliefert wurde – juchhu. Leider hatte ich keine Zeit für ausgiebige Probesitzungen, ich musste erneut um die Förde kajökeln, die Kinder einsammeln und zum Sport fahren. Während die Grossen trainierten, ging ich mit dem Kleinen zum Jahrmarkt, danach umgekehrt – alle zufrieden. Ausserdem ergatterte ich noch ein paar Leckereien beim französischen Bäcker.
Mittwoch morgen hatte ich Besuch – eine liebe Lupinette aus Kiel und ich haben endlich ein Treffen auf die Reihe bekommen, das war ein richtig schöner Vormittag – wie schön :)!
Donnerstag sollte eigentlich endlich mein Besprechungstermin wegen der Schilddrüse sein, doch kurz vorher wurde er wegen Krankheit der Ärztin gecancelt. Mich macht das ein bisschen ratlos. Den Folgetermin bei der Rheumatologin – auch in der Uni – verschob ich dann gleich mit. Nachmittags dann ein Termin bei einem neuen Neurologen. Den hatte ich bisher in Kiel noch nicht. Dafür fuhr ich bei 25 ° wieder komplett um die Förde und zurück. Wegzeit 1,5 h, Wartezeit 30 min, beim Arzt 15 min. Kaum zuhause mussten die Jungs zum Schwimmtraining – mir reicht es für diese Woche!
Das leckerste Essen war ganz schnöde die bestellte Pizza, weil ich so richtig hungrig nach der Gartenarbeit war ;).
Ich lese zur Zeit

und finde das bisher sehr unterhaltsam. Gute, leichte Sommerlektüre.
Und gesehen habe ich Ku’damm 59 – ich mochte schon Ku’damm 56. Falls Ihr Lust auf ein bisschen 50er Feeling habt: kann man als Stream auf ZDF.de gucken.

Lieblingsbild der WocheEntenpopenten - Nach den Ferien ist vor den Ferien - Freitagszeuch

Von Ärzten, Windmühlen und fehlenden Diagnosen – wie es ist

Ich habe Beschwerden. Viele, durchaus unspezifische, in ihrem Gesamtbild dann aber doch so eindeutige, dass ich mir meine Diagnose oder zumindest die Richtung in die es geht, ergooglen konnte.
Sie kamen nicht plötzlich und sie kamen nicht alle auf einmal. Hier etablierte sich etwas und dort entwickelte sich etwas anderes. Ich nahm zu.  Ich wurde immer unkonzentrierter und mein Gedächtnis schlechter. Meine Haut ist trocken, mein Schlaf schlecht. Über Jahr und Tag. Seit circa fünf Jahren. Erwähnte ich es bei meinen Ärzten wurde es nicht zur Kenntnis genommen oder als Alter oder Normalität abgetan. Auch privat waren all diese Problemchen eher etwas ärgerlich, nervig, ein Tick oder ein Stell-Dich-nicht-so-an.
Immer neue Fiesigkeiten kamen dazu. Juckreiz, der nur mit Medikamenten nachliess. Deshalb nehme ich jetzt seit über einem Jahr ein Antihistamin, eine Begründung dafür gibt es nicht, nur das es hilft. Krämpfe, starke Stimmungsschwankungen, Frieren, Schmerzen im Nacken und am Brustbein. Mal mehr, mal weniger. Man versteht mich immer weniger, ich fühle mich meinem Körper machtlos ausgeliefert.

Noch in Hannover – vor etwa vier Jahren – fragte ich meinen Hausarzt nach einem Schilddrüsencheck. Er befand das als Blödsinn, mein TSH sei ja normal. Ich bat meine Gynäkologin um Hilfe, die mich überwies. Ausserdem sagte sie mir, dass die evtl. hormonellen Probleme nicht gynäkologisch wären, mein Zyklus sei ja regelmässig. Der Befund war unspezifisch, ein paar Knötchen, Schilddrüsenwerte im Randbereich. Kontrolle irgendwann.Schmetterlinge im Zoologischen Museum Kiel

Wir zogen um, es gab viel zu tun, neue Ärzte sind noch gruseliger als die bekannten, die Beschwerden waren auch noch nicht so schlimm wie heute – kurz gesagt, ich liess die Schilddrüse erstmal nicht kontrollieren.

Vor zwei Jahren wurde es schlimmer. Ich fragte meine Hausärztin um Rat, die keinen richtigen Tipp hatte. Ich kam wieder auf die Schilddrüse zurück, die Hausärztin befand eine Kontrolle für unnötig, der TSH sei ja kontrolliert und normal.

Schliesslich schrieb ich mir eine Liste mit all den Problemen und nahm sie mit in die Uniklinik. Die Rheumtologin schickte mich zu vielen vielen Untersuchungen, nur die Schilddrüse wollte sie nicht untersuchen. Der TSH sei ja normal, dann wäre das Quatsch. Ich bestand darauf endokrinologisch untersucht zu werden. Das ist mir sehr sehr schwer gefallen. Unglaublich schwer. Ich habe nie gelernt etwas für mich zu verlangen. Ich fühle mich schlecht dabei, als verlange ich Unmögliches, als spiele ich ich auf, als nähme ich mich zu wichtig. Ich tat es trotzdem, weil ich einfach verzweifelt bin. Weil ich mit niemanden sprechen kann. Weil mich niemand sieht. Niemand ernst nimmt.

Ich bekam einen Termin, erst drei Monate später, direkt in der Uni bei den Endokrinologen, die Schilddrüse wurde untersucht, Blut abgenommen. Ich solle mich beim Gynäkologen durchchecken lassen. Und bekam einen Besprechungstermin – zwei Monate später.

Ich ging zur Gynäkologin, check check check – nöö, Ihr Zyklus ist regelmässig, dass kann nicht an den Hormonen liegen.

Dann traf der Arztbrief aus der Endokrinologie ein: upps, TPO-Antikörper – Verdacht auf Hashimoto. Keine Empfehlung, keine Therapie, kein schnellerer Termin.

Ich habe also zwei weitere Monate all die Beschwerden, die mich schon seit fünf Jahren immer mehr nerven, da wird kurz vor dem Stichtag der Termin wegen Krankheit der Ärztin abgesagt… Ich rufe zurück und verlange einen neuen Termin. Man sucht und sucht und sucht – Ende Juli! Da geht es bei der Ärztin. Ich bin kurz sprachlos, versuche verschiedene Einwände – therapielos, anderer Arzt, jeder Termin jederzeit – sinnlos, Ende Juli.

Da steh ich nun und weiss nicht weiter.

Immer wieder erlebe ich das.

In mir ist so viel kaputt gegangen. So viel was die Ärzte nicht heilen können. Meine Beziehung hat gelitten, mein Selbstverständnis hat gelitten, Wege blieben ungegangen, weil ich zu krank war. Ich traue meiner Körperwahrnehmung nicht, auch wenn sie ja offensichtlich gut ist und ich traue den Ärzten nicht.

Mit meinem Lupus bin ich unsägliche sieben Jahre unerkannt rumgelaufen, mit der Myasthenie über ein Jahr, mit der Schilddrüse jetzt fünf Jahre. Jedes Mal habe ich die richtigen Fachärzte aufgesucht und meinen jeweiligen Hausärzten die Beschwerden geschildert. Und doch wurde der Lupus nur als Zufalls-Nebenbefund erkannt, für die Myasthenie brauchte es einen Diabetologen und die Schilddrüsenerkrankung wurde nur diagnostiziert, weil ich auf einen fachärztlichen Komplettcheck bestand.

Zusammengerechnet bin ich ein Viertel meines Lebens mit schweren unbehandelten internistischen und neurologischen Krankheiten rumgerannt und die Ärzte und auch mein Umfeld leierten nur die Augen.

Das hat so viel mit mir gemacht, dass ich eigentlich eine Therapie bräuchte, um mein Menschenbild und vor allen Dingen mein Selbstbild wieder zurecht zu rücken. Nur leider traue ich keinem Therapeuten.

Deshalb sage ich all Euch Undiagnostizierten – bleibt dran.

Ihr spinnt nicht! Ihr fühlt Euch! Geht hin zu Euren Ärzten! Besteht darauf, die Ursachen für Eure Probleme zu finden! Seid Euch wichtig! Nehmt Euch ernst! Werdet Euer eigener Spezialist! Steht für Euch ein! Haltet durch! Sorgt dafür, dass man Euch sieht! Macht Euch sichtbar! Seid laut, wenn es sein muss!

Ferientage – Freitagszeuch

Kinder

Die beiden kleinen Kinder mussten zum Kieferorthopäden, die Zahnspangen rücken näher… Aber noch hat 2.11 ein halbes Jahr Schonfrist. Am Mittwoch fuhr ich mit Mittelkind, Kleinkind und Kleinkindfreund zu einem Indoorspielplatz in Kiel. Ich hatte das dem Kleinkind schon sehr sehr lange versprochen, nun ja. Das hab ich jetzt davon 😉.

Lupus

Die Beschwerdelage ist unverändert und ich atme diese Woche noch einmal tief durch, ehe ich mich in einen Ärztemarathon stürze(n muss). Am Mittwoch mal wieder eine Gelenkattacke, Hand und Schulter schmerzen beim Aufwachen und hören den Tag über auch nicht mehr auf.

Alles andere

Die nächsten drei Wochen werden sehr anstrengend, es stehen viele Termine und Veranstaltungen an, bevor es dann in den Urlaub geht. Und so versuche ich zurückzuschalten und die Ferientage in Ruhe zu geniessen.
Das Wochenende bescherte uns schönes Wetter und wir verbrachten Zeit im Garten und unterwegs. Wir grillten und spazierten, wir atmeten und guckten aufs Wasser und machten langsam.
Am Dienstag mussten wir früh aufstehen, da der Arzttermin der Kinder am Morgen war. Anschließend ging ich mit den Kindern bei Ikea frühstücken. Der Jüngste wollte anschließend ins Småland. So dass ich mit den Großen allein einkaufte. Danach waren wir noch regulär einkaufen. Nachdem alles verstaut war, fuhr ich mit dem Hausmeister a. D. Kompost kaufen. Mittwoch dann Ganztagskinderbesuch und Indoorspielplatz, mehr Programm braucht man nicht. Den Donnerstag habe ich unter #12von12 verbloggt. Heute mache ich den Wocheneinkauf und später müssen noch Randsteine im Baumarkt abgeholt werden.

Lieblingsbild der Woche

Ferientage - Freitagszeuch

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#12von12 im April 2018

Ein Ferien-12.! Wir sind im Osterferienendspurt und geniessen die Tage und das Ausschlafen sehr.

Ich stehe gegen 8.00 auf und weil es noch so schön ruhig ist, gehe ich in die Wanne. Mit den gepunkteten Socken kann heute alles nur gut werden. Warum ich so steif dastehe, weiss ich auch nicht. Vermutlich brüllte der Wäschekorb im Hintergrund „Stillgestanden“.Stillgestanden

Ich frühstücke mit dem Mittelkind, dem Frühaufsteher der Familie. Nach dem Fastentag schmeckt das Frühstück immer besonders gut. Frühstück

Es folgen die üblichen Verrichtungen, Geschirrspüler, aufräumen, Staubsauger an, Wäsche  falten und einstecken und die Versorgung des jungen Gemüses. Gemüse-Ansaat

Da tut sich jetzt richtig was, auch im Kindergewächshaus!

Das Mittelkind geht mit dem Hausmeister a. D. zum Friseur, während ich die anderen beiden Kinder wecke und zum Frühstücken und Fertigmachen zwinge.
Wir (also ich) wollen noch was unternehmen. Die Kinder würden auch die ganzen Ferien daddelnd zuhause verbringen, das hält aber mein unruhiger Geist nicht aus. Und ausserdem benötige ich frisches Input für Kindertour.

Als erstes fahren wir zum Geigenbauer, um die Geige von Kind 3.7 auszutauschen. Das Kind wächst, die Geige mit ihm.beim GeigenbauerDanach stellen wir das Auto ab und laufen zum Zoologischen Museum in Kiel. Wir bummeln gemütlich durch die Ausstellung und finden einige Kuriositäten…

Kind 2.11 küsst einen Marabu.2.11 an MarabuAm meisten lachen die Kinder bei diesem armen Vieh – es guckt auch schon so mitleidserregend… Kakapo

Soviel Bildung schwächt Heranwachsende natürlich beträchtlich, zum Glück ist der nächste Burgerladen nicht weit.Burgerbank KielAnschliessend geht es in die Medizinhistorische Sammlung, ein klitzekleines Museum. Wir bestaunen einige pathologische Präparate, dürfen durch eine alte Apotheke gehen (und in die Schubladen gucken – alle leer).alte Apotheke aus Lübeck

Es gibt noch eine kleine Sonderfläche mit Brillen und augenärztlichen Instrumenten, das finden meine drei Brillenträger natürlich interessant – mal am anderen Ende sitzen ;).Augenarzt mal anders rum

Und weil danach erstaunlicherweise noch keiner die Nase voll hat, laufen wir ein Stückchen am Wasser entlang zum Geomar Aquarium. Das ist allerdings recht überschaubar und auch nicht so richtig spannend. Am besten ist noch das Becken mit den Seehunden draussen.Geomar Aquarium

Zuhause angekommen ziehen die Kinder ihrer Wege, ich räume die ganzen Tickets aus meiner Handtasche und fördere dabei noch mehr Unterlagen zu Tage… Handtaschenaufräumung

Ich lege ein Stündchen die Füsse hoch, ehe ich mich ans Abendessen mache. Heute gibt es Schweinefleisch süss-sauer – und das nach dem Burgergelage… Aber versprochen ist versprochen, die Kinder kennen da keine Kompromisse.

Das Essen ist schneller verspeist als fotografiert… So kann ich nicht arbeiten!

Meine Kinder fanden übrigens meine Schuhe heute …mutig. bunte Schuhe

Dabei habe ich die schon zwei Jahre und trage ganz oft bunte Schuhe… Nun ja.

Das war es für heute – habt einen schönen Abend ♡

Ihr wollt mehr #12von12? Bei Caro findet Ihr die Links zu ganz vielen wunderbaren BloggerInnen!

2017 und 2016 habe ich übrigens auch schon mitgemacht ;)!

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Ostern und Wetterkapriolen – Freitagszeuch

Kinder

Die Jungs geniessen ihre Ferien, hängen den ganzen Tag im Schlafanzug oder Gemütlichkeitsklamotten rum. Daddeln wann immer man sie nicht daran hindert – es geht ihnen gut!

Lupus

Der April wird ein Ärztemarathon, Hausarzt, Rheumatologe, Schilddrüse, Neurologe und der Hormon-Spezialist stehen auf meinem Terminplan.. Ich begann die Woche ganz vorsichtig mit der Hausärztin, nur zum Update und Absprache der nächsten Schritte.

Alles andere

Die Ostertage waren sehr faul, das Wetter war kalt, wir hatten auch noch viel Schnee (mehr als den ganzen Winter…). So machten wir es uns zu Hause gemütlich, sahen fern, assen lecker, spielten Spiele, schliefen lang, lasen und hatten es winterlich behaglich.
Am Ostersonntag fuhren wir mit der Museumseisenbahn in Schönberg auf eine Ostereiersuchsonderfahrt. In alten Wagons ging es anderthalb Stunden durch die Probstei, zwischendurch gab es einen Zwischenstopp zum Eiersuchen und dann ging es zurück. Die Fahrt hat Spass gemacht, auch wenn es die ganze Zeit geschneit hat und wir am Ende ziemlich durchgefroren waren.
Über Nacht wurde das Wetter dann endlich besser, am Montag war es bei 8 Grad ganz hübsch, sogar ein bisschen Sonnenschein. Wir nutzten die Gunst des Wetters und fuhren ein Stück gen Norden nach Langballigau. Zu diesem Hafen und Strand fahren wir – seitdem wir uns dort mal ein Haus angeguckt haben – mindestens einmal im Jahr. Der Strand ist schön mit grossem Spielplatz, es gibt Fischbrötchen, Softeis und dänische Hotdogs und einen schönen Blick über die Flensburger Förde gen Dänemark. Zurück ging es über die Dörfer und Schleichwege, in Kappeln bummelten wir noch ein wenig und dann ab nach Hause!
Dienstag früh war ich beim Friseur, während die Kinder ausschliefen. Später säte ich endlich meine Gemüsesamen aus, ich bin ein bisschen spät, aber hier war es noch so winterlich… Auch der Jüngste gärtnerte mit, er hat ein Kindergewächshaus zum Testen, darüber werde ich noch berichten. Nachmittags brachten wir den Grossen zu einer Übernachtungsparty und gingen noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen.
Den Mittwoch verbrachten wir zuhause und im Garten, der erste Tag mit Frühlingsgefühlen. Wir räumten die Gartenmöbel raus, die Kinder hüpften auf dem Trampolin. Den Donnerstag habe ich ausführlich unter WMDEDGT verbloggt.
Heute früh stand einkaufen auf dem Plan, leider schlossen sich gleich zwei Kinder an ;). Da muss ich immer so viel NEIN sagen. Den Rest des Tages werden wir im Garten verbringen, es soll ein Frühlingswochenende werden – juchhu!

Lieblingsbild der WocheLangballigau

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WMDEDGT am 05.04.18

Nanu, es ist der 5. und hier wird gar nicht gekocht… Sorry, dank Ferien gab es irgendwie nie das Richtige, wir holen das nach!

Dafür nehm ich Euch unter dem Hashtag #WMDEDGT (Was machen die eigentlich den ganzen Tag) mit durch unseren Ferientag.
9.00  – Kein Weckerklingeln heute für mich, der Hausmeister a. D. ist allerdings schon sportlich unterwegs. Kind 2.11 ist wach, das kleine und das große Kind schlafen noch. So frühstücken wir zu Zweit. Anschließend mache ich die tägliche Wäsche, das hört nie auf. Ein bisschen Staub, Müll und Geschirr folgen, aber es bleibt bei Oberflächenkosmetik 😎. Das kleine Kind ist nun auch wach und bekommt Frühstück. Ich räume auf, die Jungs machen sich fertig.

Als dann alle Kinder Schuhe anhaben, die richtige Jacke, ihr Handy, Geld, Socken und was weiß ich gefunden haben, fahren wir in den Ostseepark. Der Große braucht Schuhe, außerdem kaufen wir ein paar Kleinigkeiten für die Schule, Käse und Eier. Nach einem Zwischenstopp im Spielzeugladen gibt es eine Stärkung im Laden mit dem „M“. Zum Glück habe ich Fastentag.Mc Doof gehört zu den Ferien

Wir fahren zurück nach Kiel, einmal halten wir noch – die Brille von 2.11 muss gerichtet werden. Zum Glück ist es nicht so voll und wir sind schnell fertig.

Zurück zuhause mache ich mir ein kleines Mittagessen und verstecke mich ein bisschen vor den Kindern. Später gehe ich noch an den Rechner, halb Arbeit, halb Vergnügen.Fastenmahl Am Nachmittag sortiere ich Winterschuhe und -jacken optimistisch in den Keller. Gestern hatten wir einen Tag Frühling, heute ist es eher herbstlich mit Regen. Dafür soll das Wochenende schön werden.

Ausserdem müssen ein Stofftier und eine Teeniejacke geflickt werden, ein Einkaufszettel geschrieben, Kinderzimmer sortiert und Blumen gegossen, Teufelskicker gehört, Karten gespielt und Bilder gemalt werden. Flickwerk

Dann koche ich mit dem Grossen, es gibt Nudelauflauf a la Sally. Mir fällt das ein bisschen… schwer, Fastentag. Vielleicht schummele ich heute Abend… Schlimm diese Ferien.

Nach dem Abendessen werden die Kinder die Küche aufräumen (nicht ohne Protest, dafür täglich) und daddeln bis wir um 20.00 die Elternzeit einläuten. Die Kinder gehen hoch, machen sich irgendwann hoffentlich fertig und gehen zu Bett. Wir Erwachsenen haben Zeit zum Fernsehen, spielen oder lesen. Da wir zur Zeit keine Serie gucken, auch öfters jeder für sich.

Gute Nacht, Ihr Lieben ♡

Im März 2018

hatten wir Übernachtungskinder hier

war mal wieder Elternabend und hinterher sehr viel Turbulenz

ging das Mittelkind allein mit Freunden ins Kino

haben wir viel gefroren

hatte ich viel mit den Vorbereitungen zur grossen Feierei zu tun

übernachtete das Mittelkind in der Schule

musste ich zur Mammographie

ging das kleinste Kind zu einer Poolparty

feierten wir den Geburtstag von Kind 1.13 mit fast der ganzen erweiterten Familie und einem selbstgekochten Drei-Gänge-Menü

mussten alle Kinder zum Augenarzt

waren wir bei Alain Frei und haben viel gelacht

haben wir danach noch in der L’osteria Pizza gegessen

begannen die Osterferien

ging ich zu einem Privatarzt

suchten wir Ostereier im Garten\Haus

gab es nochmal und nochmal Schnee

 

Die Kinder sind unterwegs – Freitagszeuch

Kinder

Die Kinder hatten am Wochenende zu tun. Erst war das Mittelkind bei der langen Mathenacht und übernachtete in der Schule. Morgens sammelten wir ihn ziemlich übernächtigt, aber zufrieden wieder ein. Dann ging das kleine Kind zu einer Poolparty. Auch hier grosse Zufriedenheit. Es folgten drei Schultage und nun: Ferien :)!

Lupus

Ich war bei einem neuen Arzt… Hormonzeug und so, ich weiss noch nicht so richtig. Warte erstmal Labor und die Besprechung ab.

Alles andere

Am Wochenende fuhren wir die Kinder brav hin und her. Ausserdem ging es am Samstag zum Schwimmen, ich guckte allerdings nur zu. Anschliessend waren wir noch im Einkaufscenter, die obligatorischen chinesischen Nudeln essen und der Hausmeister a. D. brauchte Sportschuhe.
Am Sonntag brachten wir das kleine Kind weg und waren mit dem Mittelkind mal allein unterwegs. 1.14 wollte lieber lernen (hahaha).
Montag früh legte ich mich, nachdem die Kinder aus dem Haus waren, nochmal hin… Die Sommerzeit forderte ihr Tribut und ich gab nach ;). Nach drei  zusätzlichen Stunden Schlaf musste ich mich sputen, aber egal. Bis Mittwoch war ich damit beschäftigt, möglichst viel zu erledigen, bevor die Ferien beginnen.
Am Donnerstag schlief die Familie aus, während ich einen Arzttermin erledigte. Den Rest des Tages verbrachten wir mit lesen, paddeln und Schneehasen bauen.
Heute sind wir zuhause und machen – nix!
Das leckerste Essen war mal wieder mein Lieblingsnudelsalat. Die Serien sind uns gerade ausgegangen, sehr gern geguckt habe ich Kitchen impossible. Und ganz lustig fand ich Queer eye, was ich mehr so nebenbei beim Arbeiten laufen hatte. Eine Sendung in der fünf Schwule das Leben eines Mannes „aufpeppen“. Sehr überdreht, sehr amerikanisch, sehr schlecht synchronisiert, aber lustig ;)!

Lieblingsbild der Woche

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Vor und nach der Feierei – Freitagszeuch

Kinder

Das grosse Kind ist nun 14 – wow. Es war mit seiner Party (und auch den Geschenken) zufrieden. Ganz nebenbei hat er einen Platz für sein zweites Praktikum gefunden – im Gericht, spannend. Neben der Feierei und dem Alltag mussten alle Kinder zum Augenarzt und das grosse Kind zum Kieferorthopäden.

Lupus

Ich hatte einfach keine Zeit ;). Dank reichlicher Beschäftigung (aka Überlastung) hatte ich auch reichlich Gelenkschmerzen. Immer mein Hauptindikator für mehr Schonung.

Alles andere

Am Samstag weckten wir das Geburtstagskind mit 6 stimmigem Gesang, es wurde reichlich beschenkt. Wir frühstückten eher schnell, ich traf letzte Vorbereitungen und die Gäste von fern und ferner trudelten ein. Es gab Kaffee und Kuchen und später dann das  von 1.14 gewünschte Menü. Alles hat gut geklappt, meine (zum Teil belächelten) Vorplanungen haben sich also gelohnt!
Am Sonntag frühstückten wir in grosser Runde, ehe sich alle nach und nach wieder auf den Weg machten.
Montag holten wir die Kinder aus der Schule ab und fuhren in die Stadt zum Augenarzt. Zum Glück ist alles okay, nicht einmal neue Brillen sind notwendig. Abends dann noch ein Schultermin, das Chaos der ElternvertreterInnen in der 2. Klasse nahm seinen Lauf. Ein bisschen gemein war, dass Treffen an einem Fastentag im Restaurant abzuhalten…
Dann zwei Routinetage. Donnerstag hatten wir ein Date ;), wir guckten uns Alain Frei an – sehr lustig!

Lieblingsbild der WocheTeddi