Kur – Iloni

Der Anreisetag verläuft sehr ruhig. Mehr als die Aufnahmeuntersuchung passiert nicht.

Der nächste Tag beginnt mit Blutabnehmen. Mit Spannung wird die Visite erwartet, denn hier erhält man seine Therapiekarte mit sämtlichen Anwendungen für die nächsten 3 Wochen. Die Blutwerte sind zur Visite auch schon da.Mir wird mitgeteilt, dass meine Leukos bei nur 2,24 liegen. Na, das war erstmal ein Dämpfer.

Der Blick in die Therapiekarte zeigte, dass ich die nächste Zeit mit Frühsport, Moorkneten, Sequenztraining, Wirbelsäulengymnastik, Moorpackungen, Wassergymnastik, Nordic Walking, Ergometer, Entspannungstherapie und Massagen verbringen werde.

Abends ging es zur Fütterung der Nutrias. Diese warteten schon auf das abgewogene Brot und Äpfel.

Wer will, kann abends noch schwimmen gehn.

Die erste Woche ging ziemlich ruhig an. In der zweiten Woche waren die Termine sehr dicht. Man kam gar nicht zur Ruhe. Weder Mittagsruhe, noch Kaffee waren da drin. Für mich war es dann auch zu anstrengend. Laut Kurärztin soll man bei der Kur seine Grenzen erkennen und entsprechend Behandlungen weglassen. Na ja. Zu dem Zeitpunkt war ich schon groggi.

Ein Hausfest gab es hier auch. Da gab es ein wunderbar gestaltetes Büffet und ein Kulturprogramm.

Wer konnte und durfte kann mit dem Fahrrad auf den vielen Fahrradwegen Ausflüge machen.

Meine Werte haben sich während der Kur kaum geändert und ich fühlte mich immer noch schlapp. Da hatte ich wahrscheinlich zu große Erwartungen. Meine Verspannungen in Schulter und Nacken sind aber prima weg.

Man nimmt positive Impulse mit nach Hause. Ich werd versuchen ein bisschen Sport weiter zu machen. – Mal sehn wie lang ich daran denke !!!

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