alternative Versuche – Aloe vera

Aloe vera bei Lupus
Aloe vera ist eine uralte Heilpflanze. Bei uns ist sie unter Fachleuten nur im Hinblick auf ihre abführende Wirkung bekannt (etwa bei der Kommission E vom (ehem.) Bundesgesundheitsamt). Im Wellnessbereich, wo Aloe vera sich einen Namen gemacht hat, bleibt hingegen das abführende und schleimhautreizende Aloin, das in der Schale sitzt, draußen und andere Wirkungen treten in den Vordergrund: etwa die entzündungshemmende, schmerzstillende, immunverbessernde, anti-allergische, antivirale, pilztötende, um nur einige zu nennen.
Im www.lupus-rheumanet.org Forum sind zwei positive Berichte zur innerlichen Einnahme von Aloe (3. und 8. Nov 03). Es wird u.a. von einem Rheumatologen berichtet, der Patienten hat, die durch Einnahme von Aloe Cortison reduzieren konnten.
Ich nehme selbst seit Mitte Oktober 03 Aloe vera zu mir und habe den Eindruck, daß meine Schleimhäute widerstandsfähiger geworden sind, außerdem hat es bis jetzt jedes Sodbrennen im Keim erstickt. Durch die äußere Anwedung brauche ich keine Kosmetika mehr und zahlreiche Stellen im Gesicht sind verschwunden (Nofretete und Kleopatra sollen den Saft zur täglichen Schönheitspflege verwendet haben – ohne mich jetzt mich ihnen messen zu wollen).
Wer das ganze Blatt verwenden will: das Blatt schälen (nur soviel wie man gerade braucht), den gelben aloinhaltigen Saft, der sich beim Anschneiden bildet, gut abtropfen lassen und abschaben und das Weisse im Innern essen. Das Innere der abgeschnittenen Schale zur Hautpflege verwenden.
Ganze Blätter und einen 100%-tigen Bio-Saft gibt es bei www.santaverde.de (leider sehr teuer). Der 99,9%-tige Bio-Saft von Wurzelsepp (0,1%Citronensäure) ist halb so teuer wie der von santaverde. Vielleicht kennt jemand günstige Bezugsquellen. 

So viel für heute
Ursula

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