alternative Versuche – Kombination verschiedener Methoden (Jana)

Jana, Thüringen, Jg. 78

„Trotz“therapie

Ich habe seit letzten Frühling erste Symptome einer Rheumaerkrankung (schmerzendes Zeigefindergelenk). Das habe ich damals einfach ignoriert und schob es auf die Arbeit während des Hausbaus. Als dann aber etwa im Juli mein Knie die Form eines Ballons annahm und tierisch schmerzte, bin ich dann notgedrungen doch zum Arzt. Ich denke, da mein Knie kurz vorm Explodieren war, schickte man mich relativ schnell von einem Arzt zum nächsten. Im September war ich schon mein Rheumatologen gelandet, der mich umgehend in eine Spezialklinik einwies. Ich konnte zu dem Zeitpunkt kaum mehr laufen, mittlerweile war auch mein Handgelenk betroffen und eine Punktion vom Knie hat keine Wirkung gezeigt (ausser, dass ich ca. 24 Std wieder normale Hosen anziehen konnte 🙂 .

In der Klinik hat man mich direkt mit Prednisolon vollgestopft und das ganze Programm mit Kältekammer und Bewegungstherapie durchgeführt. Schon am gleichen Abend konnte ich fast ohne Schmerzen laufen! Mein Gott, war ich glücklich! Nach den traurigen Geschichten, die ich von anderen Patienten an dem Tag schon gehört hatte. Nach 1 Woche durfte ich mit der Diagnose SLE nach Hause, mit einem riesen Paket Tabletten mit Nebenwirkungen. Und keiner Hoffnung, die Tabletten je wieder los zu werden. Brav habe ich alle Medis bis Ende Nov. geschluckt. Ab da wurde mein Gesicht immer runder und unförmiger. Trotzig habe ich die Dosierung so weit herab gesetzt, dass ich relativ schmerzfrei war. Zufrieden war ich damit aber noch nicht. Ich kann doch nicht mein restliches Leben von Tabletten abhängig sein, die eigentlich schlecht für meinen Körper sind. Durch Zufall habe ich von einem Augenarzt erfahren, der an MS erkrankt war. Er hat ein ganz anderes Verfahren, um Autoimmunerkrankungen zu bekämpfen. Also, habe ich kurzerhand einen Termin gemacht. Natürlich weigerte sich die Krankenkasse, die Kosten im Erfolgsfalle zu übernehmen (hey, was haben die zu verlieren? Wenn es nicht klappt, zahl ich alles und wenn es klappt, sind die einen chronisch Kranken los…). Egal, das ist es mir wert. Man hat erstmal durch ein Resonanzverfahren festgestellt, welche „bösen Sachen“ ich im Blut habe. Neuer Rekord: 16 verschiedene Vieren, Pilze etc. U.a. Impfschäden. Mit sogenannten Nosoden, die ich jetzt nach Plan täglich einnehme, soll dem Körper vermittelt werden, welche Sachen er angreifen soll. Diese ganzen Sachen wie Polio, Herpes zooster, clamydia… werden also hoffentlich von meinem übereifrigen Immunsystem entfernt. Momentan nehme ich keine anderen Tabletten, nur natürlich Vitamine, Mineralstoffe, Omega3. Und viel Flüssigkeit gehört dazu. Nach nunmehr knapp 2 Monaten ohne Prednisolon & Co habe ich logisch wieder ein dickes Knie und schmerzende Handgelenke. Aber es ist zum Glück noch nicht wieder so schlimm, wie zu Krankenhaus-Zeiten. 

Wenn diese Therapie wirklich hilft, wäre das eine echte Alternative für alle Autoimmunerkrankten. Ich muss jetzt noch bis zum Herbst weiter mein Immunsystem „abrichten“ und werde dann noch mal den Test machen lassen, was noch an Viren übrig ist. Wenn das Ganze funktioniert, werde ich noch einen kurzen Bericht schicken, weil ich denke, dass -wenn es klappt- jeder die Möglichkeit haben sollte, wirklich gesund zu werden! Achja, warum die Schulmediziner viel dagegen wettern: Schulungen werden von Pharmaunternehmen durchgeführt. Und ein gesunder Patient ist kein zahlender Patient. Wer Fragen hat, kann sich gerne bei mir melden. Oder hat evtl. schon jemand Erfahrung mit dieser Therapie gemacht? Dann hätte ich ganz viele Fragen 🙂

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