Kindergeburtstag – wir feiern dreimal im Jahr

Wenn ich mich nicht verzählt habe, haben wir diesen Monat den 30. Kindergeburtstag gefeiert… Ich verstehe mich als Vollprofi ;).

Anzahl der Gäste

Zu Beginn unserer Kindergeburtstagsveranstaltungslaufbahn haben wir uns mit der Zahl der Gäste klassisch am Alter des Kindes orientiert, 5 Jahre = 5 Gäste oder je alt desto Gast.
Inzwischen sind wir aber dazu übergegangen nach der Art des Geburtstags zu gehen: je teurer die Veranstaltung desto weniger Gäste. Ob jetzt ein oder zwei Kinder mehr im Garten rumspringen ist letztendlich egal. Bei einem Geburtstag im CinemaxX oder Zoo Hannover oder ähnlich hochpreisigen Veranstaltungen überlege ich mit dem Kind schon ganz genau, wieviele Gäste es einlädt. Möchte es dann doch lieber mehr Gäste, findet sich meist auch eine Veranstaltungsalternative, z. B. Kino zuhause.

Zeitpunkt

Wir feiern meist am Wochenende, was aber auch daran liegt, dass unsere Kinder  spät Schulschluss haben und viele Gäste einen weiten Weg.
Die Uhrzeit richtet sich nach der Art der Veranstaltung. Den letzten Zuhausegeburtstag mit vielen Kindern haben wir von 11.00 bis 16.00 gefeiert. Das fand ich prima, genug Zeit für Vorbereitungen, das Geburtstagskind muss aber nicht den halben Tag rumhibbeln, wann  denn nun seine Gäste kommen und nachmittags ist wieder Ruhe im Karton ;).
Wir versuchen nah am Geburtstag zu feiern, also am nächsten Wochenende. Bei uns naht sonst meist schon die nächste Feierlichkeit und man hat mit dem letzten Geburtstag noch nicht abgeschlossen und auch die Kinder möchten gern nah an ihrem Geburtstag feiern. Nur bei dem Mittelkind, das Anfang August Geburtstag hat, gelingt das oft nicht. Sein Geburtstag liegt fast immer in den Sommerferien. Wir machen dann meist etwas, was er sich wünscht, an seinem Geburtstag mit der Familie und er feiert nach den Ferien mit seinen Freunden.

Was machen wir am Kindergeburtstag

Mit den ganz kleinen Kindern haben wir meist innerhalb der Familie gefeiert, mal kamen die Cousinen dazu, mal die „Freunde“ aus der Pekipgruppe. Es gab Ballons und Kuchen und Geschenke und damit waren die kleinen Geburtstagskinder dann auch schon gut ausgelastet.

Ab Kindergartenalter wurde „richtig“ gefeiert. Entweder Zuhause als klassischer Kindergeburtstag mit ein paar Spielen und Kuchen. Hier hat sich immer weniger als mehr erwiesen. Gegessen wird eh nur in kleinen Hapsen und ein paar Spiele sind gut, falls es mal stockt, im Wesentlichen wollen die Kinder aber miteinander spielen und das gerne draussen. Oder es wurde gleich im Indoor-Spielplatz gefeiert, was ich hasse (so LAUT), meine Kinder aber liebten. Immerhin ist es wenig arbeitsintensiv, die Kinder kommen an, verschwinden, kommen wieder um zu essen oder zu trinken und sind wieder weg. Gegen Abend gibt es Fast Food, fertig.

Im Grundschulalter ging es zunächst ähnlich weiter, im Indoorspielplatz wurde dann schon mal ein Fussballturnier ausgefochten und die unorganisierten Kindergeburtage zuhause wurden zu Themenpartys. Unsere Star Wars Party war heiss geliebt und der Pokemongeburtstag neulich war auch gut.

Zum Zuhausegeburtstag gehört bei unseren Kindern zwingend eine Pinata und eine Schatzsuche, da findet man viele Anregungen im Internet. Soll es ein Themengeburtstag werden, unbedingt bei Pinterest suchen. Dort findet man so viele Anregungen zu Dekorationen, Essen und Spielen, dass man gar nicht weiss wo man anfangen soll.
Gut angekommen sind hier Apfelfischen, Pizza belegen und bis ca. 8 Jahre auch T-Shirts bemalen. Draussen geht auch immer, endet die Schatzsuche auf einem Spielplatz oder am Strand sind die Kinder erstmal eine Weile beschäftigt und zufrieden.
Was wir auch oft gemacht haben: den Boden eines Zimmers voller Luftballons oder auch den Boden des Trampolins, da kann man so richtig Chaos und Krach machen – sehr beliebt!

Ausserdem haben wir schon im Serengeti-Park gefeiert, auf einem Obsthof, im Zoo, auf dem Spielplatz, am Strand, im Kino und bei Hannover 96. Einmal kam jemand zu uns nach Hause und hat mit den Jungs Geocaching gemacht und wir waren auch schon im Freizeitpark, da hatte sich das Mittelkind nur einen Gast gewünscht.

In vielen Museen werden tolle Aktionen zu Kindergeburtstagen angeboten, leider konnte ich meine wilden Kerle nie von so etwas überzeugen ;). Hier bei uns bieten auch einige Bauernhöfe Kindergeburtstage an, mit Ponyreiten oder Tierfütterung und Picknick, das werden wir vielleicht auch nochmal ausprobieren. Wenn Ihr Eure Stadt und Kindergeburtstag googelt findet Ihr ganz viele Möglichkeiten für organisierte Geburtstage.

Essen

Wir hatten bisher immer zuviel Essen… Die Kinder sind einfach zu aufgedreht und aufgeregt um lange zu sitzen und essen. Ich bin dazu übergegangen ein  „Buffet“ mit Süssigkeiten oder Kuchen, Obst und herzhaften Sachen, wie Würstchen oder Frikadellen hinzustellen, so dass sich die Kinder zwischendurch einen Happen schnappen können.

Auch für die Schule gibt es Klassiker, wird man hier zu modern oder exotisch trauen sich viele Kinder nicht ran. Also gibt es Muffins oder Waffelkuchen, Obstspiesse oder Cookies.

Geschenke

Sind alle Gäste aus einem Stadtteil, Dorf o. ä. kann man eine Geschenkekiste aufstellen. Dann sollte man aber darauf achten, dass ausreichend kleinpreisige Sachen dabei sind, sonst steht der Letzte dumm da und muss das teure Geschenk nehmen, das sonst keine nahm…
Unsere Kinder lassen sich auch gern überraschen, dann geben wir nur ein paar Anhaltspunkte – z. B.  er liest zur Zeit gern Comicromane, alles mit Fussball oder auch Scherzartikel sind zur Zeit der Hit! 3.7 bekam von seinen Freunden gleich 3 Glubschietiere und war damit sehr sehr sehr zufrieden ;)!

Mitgebsel

Nicht übertreiben! Wir gucken meist, dass das Mitgebsel zu dem Thema oder der Aktion des Geburtstags passt. Bei der Pokeparty gab es also Pokebälle usw. Sehr gefreut haben sich meine Kinder immer, wenn es Pflanzen als Mitgebsel gab. Das scheint irgendwie cool zu sein, einmal brachte das Mittelkind eine Hyazinthe mit, die haben wir in den Garten gepflanzt und jedes Jahr wenn sie blüht, denkt er an den Geburtstag :). Neulich bekam er eine Erdbeerpflanze und freut sich schon auf die Ernte ;)!
Ansonsten ist natürlich der Schatz geeignet Mitgebsel zu generieren oder die Pinata oder auch etwas das die Kinder beim Geburtstag gebastelt haben.
Bei unserer Starwars-Party haben wir Fotos der Kinder gemacht und online bearbeitet und gedruckt – der Hit.

Helfer

Gerade bei kleineren Kindern ist eine helfende Hand sehr gut! Wir machen die Geburtstage meist zu Zweit oder teilen uns die Arbeit (einer geht mit ins Kino, einer bereitet das Essen vor). Als ich noch ein Baby zusätzlich dabei hatte, hat auch meine Mutter mitgeholfen.

Traditionen

Rund um den Geburtstag gibt es bei uns viele Traditionen. Das Geburtstagskind wird morgens mit einem Geburtstagslied geweckt, bekommt eine Krone und einen Umhang und darf dann seinen Geburtstagstisch mit den Geschenken und Frühstück bewundern. Wenn nicht am gleichen Tag der Kindergeburtstag stattfindet, darf es sich das Essen wünschen oder das Restaurant. Natürlich gibt es auch Kuchen nach Wunsch. Auch bei der Party bestimmen die Kinder, was, mit wem und wo, das sprechen wir genau durch.

Und wie feiert Ihr so?

Kurzferien und Gartenglück – Freitagszeuch

Kinder

2.10 und 3.7 waren am Samstag im Hansapark bei einem ausserordentlichen Kindergeburtstag und schwärmen in den höchsten Tönen. Nach Alltag am Montag und Dienstag, inklusive Sport, hatten sie den Rest der Woche frei. Das Mittelkind fuhr mit der Familie eines Freundes zum Zelten nach Dänemark, wie es war, werden wir erst morgen erfahren.

Lupus

Mittwoch früh erwachte ich mit einer Mega-Monster-Verspannung und konnte meinen Kopf nicht drehen – argh. Nach einem Tag dehnen und wärmen und dehnen und wärmen und… geht es nun wieder – dankeschön.

Alles andere

Am Samstag hatten wir kinderfrei, so recht wussten wir gar nichts mit dem plötzlichen Freiraum anzufangen. Den Sonntag verbrachte ich mit der Bepflanzung meiner Nichtsohoch-Beete, Jäten und Grillen gen Abend. Das Wetter war wunderbar, die Kinder beschäftigten sich selbst – ein runder Tag! Montag musste ich noch viel Arbeit erledigen, um an den Ferientagen Luft zu haben. Dienstag hatte der Hausmeister a. D. Geburtstag und wurde gebührend gefeiert. Abends – nach dem Training der Jungs – gingen wir gemeinsam Schnitzel essen. Und während 2.10 am Mittwoch abreiste, verbrachte ich mit den beiden anderen Kindern gemütliche Ferientage.
Am Donnerstag waren wir ein bisschen unterwegs. Nachdem der Hausmeister a. D. seine Vatertagsüberraschungen bekommen hatte, sind wir nach Grömitz gefahren und waren dort im Tierpark „Arche Noah“. Ich war da schon einmal vor… 8 Jahren während meiner Mutter-Kind-Kur und wollte gerne Fotos für meine Ausflugswebseite machen und gucken, was sich so verändert hat. Den verbliebenen Kindern gefiel die Idee gut und Grömitz ist eh ganz hübsch und trubelig, da kann man auch gut an der Strandpromenade laufen, tausend Dinge essen und machen und Leute gucken ;).
Am Freitag war dann vormittags Alltag mit Einkaufen und Arbeit angesagt, ausserdem ging ich mit dem grossen und dem kleinen Kind auf Photosafari. Am Holtenauer Leuchtturm waren wir, haben die Lotsenstation gesehen und sind mit der kleinen Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal gefahren.
Gelesen habe ich Laura Gelhaars wunderbares Buch Kann man da noch was machen? Das kann ich rundherum weiterempfehlen! Vielleicht kennt Ihr ihren Blog, sie von Twitter oder auch aus der ein oder anderen Talkshow. Das Buch ist in ihrer typischen Art geschrieben und liest sich ganz locker flockig schnell weg ;).
Das leckerste Essen war vielleicht der warme Nudelsalat, den ich unbedingt mal für das schnelle Essen fotografieren muss.

Lieblingsbild der Woche

Blick auf die Hohwachter Bucht - Kurzferien und Gartenglück

Flötentöne und Gedöns – Freitagszeuch

Kinder

Während das grosse Kind sich immer selbständiger über die Förde und um die Förde herum bewegt, waren die Brüder auf einem Klassenfest am Samstag, diversen Verabredungen und alle drei beim Sport. Die bestellten Brillen konnten wir  abholen – jetzt haben alle wieder den Durchblick und ich ein Loch im Portemonnaie…

Lupus

Da gibt es keine besonderen Vorkommnisse zu vermelden ;), er hat mein Reise-Sightseeing-Ausgeh-Gartenarbeits-Programm brav mitgemacht und dafür bin ich dankbar :).

Alles andere

Das Wochenende war kurz, Samstag reiste ich von Berlin zurück in die Heimat, die Familie war derweil auf dem Klassenfest. So konnte ich in Ruhe auspacken, duschen und durchschnaufen, ehe der Alltag mich und ich meine Lieben wiederhatte. Sonntag dann also Muttertag, es gab Blumen und Schokis und Selbstgebasteltes. Damit war das Thema  abgehakt. Am Nachmittag waren wir noch ein Stündchen in Stein am Strand, ich musste noch Fotos machen und da ist es eh schön :).
Unkrautbekämpfung war am Montag angesagt, da hatte ich ein bisschen geschlampt in den letzten Wochen… Und das war dann auch gutes Timing, denn am Dienstag regnete es schon wieder – also Schreibtischarbeit und nachmittags Kinderkutschiererei vom Feinsten, inklusive Geburtstagsgeschenke für einen Kindergeburtstag am Wochenende besorgen.
Der Rest der Woche mit den üblichen Termine, Verrichtungen und Arbeiten ;).
Heinz Strunk habe ich noch unterschlagen, dort waren wir am Montag Abend und haben einen Elternabend dafür ausfallen lassen – tssss. Es war… lustig und ein bisschen strange. Gelesen wurde aus dem Buch Jürgen, welches ich noch nicht kannte. Der Humor ist schon speziell, aber Herr Strunk ist ein guter Beobachter, dessen detaillierte Beschreibungen skurriler Personen richtig Spass machen. Gesungen und geflötet hat er auch, das war mir to much ;), aber passt schon.
Das leckerste Essen war der Spargel am Sonntag, wir hatten Schnitzelchen dazu und natürlich Kartoffeln.
Gelesen habe ich – im Nachgang der Blogfamilia –  sehr viele Blogs :), z. B. Sandkuchengeschichten, Beatrice Confus, BerlinFreckles, Chaos & Queen, Nora Imlau und noch einige mehr, die ich vielleicht in nächster Zeit hier noch einmal einflechte ;).

Lieblingsbild der WocheFlötentöne und Gedöns - Freitagszeuch

Lupis auf Reisen – mit dem Lupus unterwegs

Auch so ein Lupi muss mal raus 😉 und möchte verreisen. Ein paar Gedanken solltet Ihr an das Reiseziel und die Reisezeit verschwenden und Euch überlegen, wie sonnig und wie stressig es werden kann/darf, wieviel Anreise Ihr aushaltet und was Ihr mitnehmen müsst.Olhao - Lupis auf Reisen - mit dem Lupus unterwegs

Reisezeit

Wir fahren gerne in den Süden, allerdings nicht im Sommer. Da wir auf die Ferien angewiesen sind, waren wir bisher in den Osterferien unterwegs, also Ende März – April. Ich fand es überall sehr gut auszuhalten und bin auch mit dem üblichen Sonnenschutz gut hingekommen. Netter Nebeneffekt ist, dass es meist noch nicht so voll ist. Im Sommer sind wir lieber im Norden unterwegs, das ist naheliegend, weil wir da eh wohnen und das Wetter ist dann für mich auch angenehmer.

Reiseziel

Innerhalb von Europa würde ich mich gar nicht einschränken. Soll es exotischer werden, würde ich mal ein bisschen rumgoogeln, wie die ärztliche Versorgung im Notfall ist und ggf. eine Rückholversicherung abschliessen. Aber das muss man im Einzelfall entscheiden.

Habt Ihr Ort und Zeit gefunden, wird gepackt. Auf keinen Fall vergessen solltet Ihr:

Medikamente

Nehmt auf jeden Fall ausreichend Medikamente und auch ein bisschen Reserve mit. Sind es grössere Mengen oder reist Ihr ausserhalb der EU, ist es empfehlenswert ein Attest des Arztes über die Notwendigkeit bei sich zu führen (z. B. hier). Auch Beipackzettel können hilfreich sein, wenn es rauszufinden gilt, wie das Medikament im Ausland heisst.
Auf jeden Fall gehören die täglichen Medikamente ins Handgepäck!
Ausserdem denkt an eine kleine Reiseapotheke: Kopfschmerzen, Magen-Darm, Insektenschutz, vielleicht noch ein Pflaster und ein Desinfektionsmittel.

Sonnenschutz

Sonnencreme

Natürlich Sonnencreme in ausreichender Menge, entweder Eure üblichen Produkte, ggf. auch etwas mit noch stärkerem LSF, ein paar Tipps findet Ihr hier. Nehmt wirklich genug mit, in den meisten Ländern ist Sonnencreme viel teurer als bei uns – leider mehrmals erprobter Alltagstipp ;).

Kopfbedeckung

Auch ein Hut oder eine Kappe kann sinnvoll sein. Meist läuft man ja doch mehr draussen rum als im Alltag.

Kleidung

Wenn wir in den Süden fahren habe ich meist mehr langärmlige Blusen als T-Shirts mit. Die sind luftig, ich kann sie ggf. auch hochkrempeln, aber langärmlig schützen sie mich ganz gut vor der Sonne. Das Gleiche gilt für diese dünnen Haremshosen, die man selbst an der Ostsee an jedem Strand kaufen kann. Leicht und luftig, aber geschützt ;).
Auch ein dünnes Tuch kann praktisch sein, um z. B. schnell und luftig den Hals- und Schulterbereich zu bedecken.
Es gibt auch spezielle Sonnenschutzkleidung mit LSF, z. B. bei Globetrotter oder auch bei Amazon: Langarm Schutz T-Shirt Shirt *Amazon-Partnerlink, leider meist eher funktional als schön und auch ziemlich teuer.

Gute Reise ♡

Blogfamilia – von einer, die auszog das Bloggen zu lernen

Ich war auf der #Blogfamilia. Blümchen auf der Blogfamilia

Warum? Das weiß ich auch nicht so genau 😉.

Mein Blog hat ja eine eher merkwürdige Entstehungsgeschichte, auferstanden aus einer ewig ruhenden Webseite 😂… Und so richtig einordnen kann ich mich/ihn auch nicht. Eine reine Selbsthilfeseite mag ich nicht (mehr) sein. Für einen „richtigen“ Elternblog habe ich nicht die Leserschaft und überhaupt. Es ist kompliziert!

Nun also eine Elternbloggerkonferenz. Ich habe viele Fragen, wo bin ich, wo will ich hin, nicht zuletzt mit meiner neuen Webseite. Ich hoffte auf Denkanstöße, Kontakte, Ratgeber und fand viele inspirierende, engagierte, spannende Menschen.

Mit neuen Kontakten tue ich mich schwer. Echt mal. Gleichzeitig braucht man doch hin und wieder neues anderes frisches Input um vorwärts zu schreiten, um zu wachsen und sich zu entwickeln. Also meldete ich mich Anfang des Jahres spontan an und fuhr dann auch, nicht ohne zu Zetern und zu Zaudern 😇.

Meine Erwartungen waren relativ offen, gleichzeitig war ich sehr gespannt, was mich dort erwarten würde.

Ich hörte eine inspirierende Keynote von Nora Imlau, die über das Elternbloggen mit all seinen Möglichkeiten und auch Verpflichtungen sprach – danke dafür!

Ich besuchte zwei Workshops und erlebte einen informativen und witzigen Schnell-Exkurs über die Kinderfotografie von Maike und Florian Frisch, es ging um Blogbilder, Bildausschnitte und Blickwinkel, um Handyfotografie und Brennweiten – ich nahm eine Menge Anregungen mit. Nachmittags ging es um die Reputation eines Blogs und um das Sichtbar werden. Sophie Lüttich von Berlinfreckles liess uns das auch gleich in die Tat umsetzen. Auch hier eine Menge Ideen und Denkanstösse.

Insgesamt schickte ich mir an diesem Tag 17 Mails, mit Ideen, Blognamen, Links und anderen Informationen, die ich aufschnappte und dringend archivieren musste. Ihr schickt Euch doch auch Mails? Oder? ODER?

Dazwischen ging es noch um Social Media und Bloggen – ein weites Feld, da hab ich noch viel zu tun… 

Ausserdem traf ich in den Pausen jede Menge Blogger mit so vielseitigen Themen, beobachtete ein bisschen die „Blogginenz“ ;), aß lecker, sprach mit ein paar Sponsoren, bekam Geschenke und fühlte mich nur ein bisschen fehl am Platz.

Zum Abschluss dann eine Diskussionsrunde über Bloggen, Arbeiten und Vereinbarkeit – auch hier hörte ich spannende Menschen und nahm einige Einsichten mit.

Dann wurde es gefühlig ♡, es wurden Preise verliehen: die Blogfamilia Awards und ihr solltet unbedingt in die Blogs der Preisträger reinlesen (falls Ihr sie nicht eh schon kennt!):

Mama arbeitet
Kaiserinnenreich 
Herr Bock

Gegrillt werden sollte nun und ich wollte doch eigentlich bleiben. Aber mein Kopf war voll, die Füsse schwer und all mein Pulver verschossen – spontan entschloss ich mich zu gehen. Im Hotel lud ich mein Goodie-Bag ab (WOW!!! – und danke ✿), wechselte die Schuhe und schnupperte noch ein bisschen Berliner Luft und testete auch die Currywurst.

Nun bin ich wieder zuhause und muss sehen, was ich mit all diesem Input anstelle (und dringend im Garten arbeiten).

Danke, dass Ihr das möglich macht, liebe Blogfamilisten ♡!

Ein paar Fotos dazu findet Ihr noch in meinen #12von12 im Mai :)!

#12 von 12 – heute aus Berlin

Heute ist ein ganz spannender Tag für mich – ich bin in Berlin und gehe gleich zu einer Bloggerkonferenz! Ich bin relativ unsicher, ob ich mit meinem Blöggchen dahin gehöre, was mich erwartet und auch, weil ich keinen Menschen dort kenne. Mal sehen, ob ich Zeit zum Fotografieren finde und wie das alles so wird ;)!

Frühstücken vom Buffet gefällt mir schon im Urlaub ausserordentlich gut :). Leider finde ich kein Plätzchen um diskret zu fotografieren, darum muss ein Schnappschuss aus der Hüfte genügen.

Frisch gestärkt und sehr gespannt mache ich mich auf den Weg zur Blogfamilia und treffe unterwegs den Berliner Bär.

Berliner Bär - Berlin

Das Haus ist leicht zu finden, viele bunte Ballons weisen mir den Weg – wie schön!

Ballons - Berlin

Und während alle langsam eintrudeln, sich anmelden und für Workshops eintragen, kann ich mich noch ein bisschen umsehen, akklimatisieren und ein paar Leute aus „meinem“ Internet-Universum treffen.

Plenarsaal - Berlin

Selten habe ich so vielen Frauen auf die Brust geschaut, wie bei der Blogfamilia ;).

Die Konferenz startet mit einer Keynote der fabelhaften Nora Imlau, die schon öfter meinen Online-Weg gekreuzt hat und sehr spannend über das Eltern-Blogger-Universum spricht und mir einige Denkanstösse liefert, danke dafür! (Dass ihre Schwiegereltern bei mir im Ort wohnen, fanden wir dabei auch noch raus).
Danach folgt ein Foto-Workshop, mit vielen Anregungen und schliesslich die Mittagspause mit einem Cake-Pop zum Nachtisch.

Weiter geht es mit Tipps rund um Social Media für Blogger, da hab ich schon viel gelesen und nicht soooo viel Neues mitnehmen können, trotzdem ein sehr unterhaltsamer Vortrag ✿.

Mein Nachmittagsworkshop dreht sich um Reputation und das Sichtbar werden. Die Referentin gestaltet das Thema sehr praktisch und zum Mitmachen und ich merke, wie ich langsam abbaue ;). Mein Tagesprogramm:

Zu guter Letzt gibt es noch eine Diskussionsrunde über Vereinbarkeit von Job und Kindern, Online-Arbeiten, Home-Office und vieles anderes mehr. Und eine sehr gefühlige  ♡ Preisverleihung – lauter tolle Blogger!

Danach soll noch gegrillt und genetzwerkt werden, aber ich bin einfach am Limit. Zu viele Eindrücke, Informationen, Geräusche, Gesichter, Ideen :). Geplant hatte ich zu bleiben, aber ganz spontan gehe ich zurück zum Hotel, wo ich die Schuhe wechsele und dann per S-Bahn zum Alexanderplatz fahre.

Ich laufe ein wenig herum, lasse mich durch Berlin treiben und die Gedanken schweifen, ehe ich mir etwas zum Essen kaufe und ins Hotel zurückkehre. Die meisten Sachen kann ich schon einpacken, morgen früh fahre ich von Berlin zurück nach Hause.

Jetzt verblogge ich noch meine Fotos und dann werde ich gut schlafen können.

Gute Nacht, Ihr Lieben!

Wenn Ihr die Idee von #12von12 mögt: auf Caros Seite sind ganz viele Berichte von Bloggern gesammelt!

Pokemons und Berlin – Freitagszeuch

Kinder

Am Samstag feierten wir Kindergeburtstag mit 7 Gastkindern und unseren Dreien :). Es sollte eine Pokemonparty sein und die gab es auch, mit kaltem Buffet, sehr viel Luftballons, Partyspielen und Geschenken. Das Geburtstagskind war zufrieden und dann sind wir es auch! Damit haben wir unseren insgesamt 30. Kindergeburtstag hinter uns gebracht und die silberne Ehrenplakette erhalten.

Lupus

Am Montag durfte ich mal wieder in der Uniklinik antanzen, mein Prof. wollte nun in Rente gehen, damit war ich bei einer anderen, für mich neuen, Ärztin angemeldet.
Es war ganz okay, ich bin ein bisschen vorsichtig geworden und warte lieber ein paar Termine ab ;). Blutabnahme und Röntgen-Thorax war noch angesagt, ich hoffe es kommt keine Rückmeldung dazu! Und dann durfte ich wieder heimwärts fahren.

Alles andere

Der Rest der Woche war Routine, bis zum Donnerstag: da packte ich mein Täschchen und fuhr nach Berlin, ganz allein. Da bin ich jetzt immer noch und besuche die blogfamilia – sehr spannend! Wie es war, erzähle ich Euch nächstes Mal :)!
Derweil verpasse ich zuhause einen Elternabend und ein Klassenfest, mein Gewissen ist ein bisschen schlecht, aber der liebe Hausmeister a. D. wird das schon schaukeln :)!
Das leckerste Essen war ganz sicher die selbstgebastelten Burger am Sonntag. Allein vom dran denken bin ich schon wieder satt.
Gelesen habe ich nichts Neues :).

Lieblingsbild der Woche

Weltlupustag 2017

Seit Tagen überlege ich, was ich denn Wichtiges und Gehaltvolles zum Weltlupustag  2017 schreiben möchte. Doch – ach – ich habe nichts zu sagen. Echt nicht.Bild Weltlupustag

Seit 16 Jahren erzähle ich hier im Internet und auch sonst jedem, der zuhören mag, etwas über Lupus. Was das heisst und wie das ist und nein, das Tigerbalsam hilft nicht und ja, müde bist Du sicher auch oft. Ich hab alle Vorurteile gehört und alle Fragen mindestens einmal beantwortet. Soweit ich Rückmeldungen bekomme oder es bei Facebook und aus Forenbeiträgen herauslese, ist die Diagnostik schneller geworden, es wird nicht mehr ganz so oft, ganz so lange rumgemacht. Die Qualität der Behandlung hat sich eher nicht verbessert, auch wenn die Auswahl an Medikamenten grösser geworden ist. Öffentlich ist die Krankheit immer noch nicht bekannter, auch wenn Selena Gomez nun ein Lupi ist.

Und ich selbst habe immer öfter gar keine Lust mich mit Lupus zu beschäftigen. Der Wolf und ich sind jetzt im 23. Jahr, wir haben uns aneinander gewöhnt. Immer häufiger befasse ich mich mit der Frage ist das Lupus oder einfach alt?! Das kann einem ja auch keiner beantworten. Ich lebe also damit so vor mich hin und erwarte keine Überraschungen mehr. Auch vom Weltlupustag nicht.

Ich freue mich, wenn es Veranstaltungen und Informationen gibt. Wenn wir ein bisschen Aufmerksamkeit erregen und der ein oder andere Forscher fleissig forscht. Ich find es gut, wenn andere über ihre Erkrankung schreiben. Nur ich mache dieses Jahr Pause ;)!

Letztes Jahr schrub ich dieses zum Weltlupustag ;).

Mama allein Zuhause – Freitagszeuch

Kinder

Die Kinder waren am Wochenende mit Papa bei den Grosseltern und wurden sehr verwöhnt und haben sehr viel gedaddelt. Ich denke ein einwöchiger Wanderurlaub bei Wasser und Brot und ohne Technik wird sie wieder in Form bringen ;).
Und dann war da natürlich noch der 7. Geburtstag von Kind 3. (Achtung) 7. Er ist sehr stolz, war mit seinen Geschenken zufrieden und wird nun morgen noch mit seinen Kumpels eine Pokemon-Party feiern.

Lupus

Hat mich ein bisschen genervt, ich hab trotzdem keine Zeit.

Alles andere

Das letzte Wochenende war ich allein zuhause – 3,5 Tage lang (dreieinhalb!!111!). Das kommt eher selten vor und war auch gar nicht geplant. Doch der Mann reiste spontan nach Rügen und die Kindileins wollten alle mit. Auch gut.
Ich hatte reichlich zu tun, ein Geburtstag nebst Kindergeburtstagsparty wollte vorbereitet werden. Da es zum Geburtstag einen Schreibtisch geben sollte, musste dieser besorgt und aufgebaut und dann das ganze Zimmer und die ganze Etage – naja, Ihr kennt das! Die Urlaubswäsche war auch noch nicht ganz geschafft, der Garten schrie nach einer ordnenden Hand und mit meinem Projekt www.kindertour.de wollte ich  unbedingt  weitermachen, da es schon während des Urlaubs stillstand. Kurz: ich konnte und wollte nicht mit.
Und dann erledigte ich all diese Sachen und noch mehr und es geschahen merkwürdige Dinge: ich sass auf der Couch und las ein Buch von vorne bis hinten. Ganz! Zu Ende! Und ich wusch Wäsche und dann war ich mit der Wäsche fertig! F E R T I G!  Man kann mit Wäsche fertig werden!
Nach meiner Umräum-, Aufbau- und Putzaktion im Kinderzimmer lies ich den Saugroboter im OG laufen und es war 3,5 Tage lang sauber! Und ich brauche exakt 2,5 Tage um ausreichend schmutziges Geschirr für einen Geschirrspülerdurchgang zu produzieren.
Ausserdem ass ich lecker, guckte Serien, las, puzzelte vor mich hin, guckte aus dem Fenster und langweilte mich kein bisschen.
Am Dienstag folgte dann der Geburtstag des Jüngsten, noch früher aufstehen, damit Zeit für die Geschenke ist, nachmittags dann Wunschprogramm nach Pfeife des Geburtstagskindes und am Abend auf ausdrücklichen Wunsch Wraps – bittesehr :)!
Am Mittwoch arbeiten ohne Unterbrechungen – das war auch mal wieder gut.
Donnerstag Grosskampftag beim Fielmann – dreimal neue Brillen.
Heute habe ich eingekauft und werde den Nachmittag mit den letzten Vorbereitungen für den Kindergeburtstag morgen verbringen.

Lieblingsbild der Woche

Begegnung am Morgen - Mama allein Zuhause

Blitztomatensuppe – Schnelles Essen

In der Reihe Schnelles Essen zeige ich Euch heute ein ganz tolles leichtes und superschnelles Suppenrezept – Blitztomatensuppe!

Blitztomatensuppe

Zutaten

1 kg leckere Tomaten
1 Zwiebel
wenn Du magst: Knoblauch
1 Handvoll Kräuter, was Du gerne magst oder da hast
Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker
0.5 l Gemüsebrühe
ggf. Restgemüse, das Du noch verwerten möchtest ;), die Tomaten sollten aber dominieren

Zubereitung

Gewürfelte Zwiebel und ggf. Knoblauch andünsten, grob zerkleinerte Tomaten dazu (ich schneide immer die Stielansätze raus, muss man aber nicht), kurz mitdünsten. Ich schütte das Ganze dann in meinen Mixer, weil ich keinen Pürierstab habe, mit einem Pürierstab geht es aber genauso gut! Auf jeden Fall alles sehr gut pürieren und ggf. zurück in den Topf. Soviel Brühe dazu geben, bis Dir die Konsistenz gefällt und dann mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Variieren kannst Du zusätzlich mit getrockneten Tomaten, Sellerie, Tomatenmark, Kräutern, Balsamico usw.
Dazu schmecken Croutons oder Baguette, einfach ein Brötchen,  nach Geschmack auch  Mozzarella oder was der Kühlschrank sonst so her gibt.

Guten Appetit!