Endlich Ferien – Freitagszeuch

Kinder

Die Jungs brachten die schulischen Jahresendaktivitäten, wie Eislaufen, Wichteln und Bouldern hinter sich, schrieben noch ein paar Arbeiten und sind nun glücklich in den Ferien gelandet.

Lupus

Meine Knie machen mich wahnsinnig, jede Nacht habe ich Probleme und das wo ich eh so schlecht schlafe. Von jedem Pieps werde ich wach. Ich hätte gern eine dunkle schalldichte Kammer für mich allein. In der Nacht zu heute dann mal wieder richtige Schmerzen, meine Hände. Zum Kotzen.

Alles andere

Das Wochenende stand im Zeichen des Eislaufens. Eines der Kinder sollte mit seiner Klasse Eislaufen gehen. Bisher drückte es sich davor, doch dieses Mal wollten wir es wissen und so gingen wir am Samstag und Sonntag ein paar Orte weiter auf die Eisbahn. Am Samstag wollte es erst gar nicht, beobachtete die Brüder und traute sich zum Schluss doch noch.
Anschliessend gingen wir noch ein bisschen über den Adventsmarkt von Gut Panker, viel Kunst und leckere Spezialitäten, eher nichts für Kinder.
Am Sonntag lief das Kind von Anfang an Schlittschuh und kam am Ende ein bisschen vorwärts. Das Beste war, dass es dann auch stolz und zufrieden war und mit der Klasse mitgehen wollte!
Die ganze Woche arbeitete ich alles Offene weg, denn nun liegen wieder zwei Wochen Ferien vor uns. Ich freue mich auf die Feiertage und das Aufstehen ohne Wecker. Auf Zeit und Ruhe. Wir verbringen die Ferien zuhause und haben so wirklich zwei Wochen Zeit für uns. Spannend :).
Das leckerste Essen war Grünkohl, klassisch mit Mettenden und Pinkel. Und die Bagel mit dem selbstgeräucherten Lachs vom Nachbarn waren auch ziemlich lecker!
Und geguckt habe ich ein paar Weihnachtsfolgen alter Serien, z. B. Friends und Gilmore Girls.

Lieblingsbild der WocheHeisenberg auf Gut Panker

Wenn man aus Verzweiflung zum Privatarzt geht – wie es ist

Seit ein paar Monaten lasse ich mich – zusätzlich zu Hausärztin und Rheumatologin – von einem Allgemeinmediziner behandeln, der sich auf hormonelle Probleme und Ganzheitsmedizin spezialisiert hat. Er arbeitet ganz normal als niedergelassener Hausarzt und macht ausserdem Privatsprechstunden zu den oben genannten Themen.
Privatsprechstunden heisst, ich bezahle das selbst. Die Krankenkasse bezahlt einige der Laboruntersuchungen aufgrund meiner Diagnosen, der Rest ist mein Privatvergnügen.

Wie es dazu kam?

Ich renne ja schon seit einigen Jahren mit Beschwerden rum, die eher nicht zu meinen Autoimmunerkrankungen gehören. Dazu gehören Schlafstörungen, Juckreiz, Kurzatmigkeit, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, starkes Frieren, Krämpfe in Fingern und Füssen, Klossgefühl im Hals, Trockenheit der Haut, Nackenschmerzen, Schmerzen am Brustbein.
Ich schilderte all das meiner Hausärztin, die sich keinen Reim darauf machen konnte und den Juckreiz mit einem Antihistamin behandelte (das nehme ich heute noch).
Ich ging damit zu meiner Rheumatologin, die sich auf die Kurzatmigkeit stürzte, mich umfassend, inkl. CT untersuchen liess und nichts fand (ich bin immer noch kurzatmig).
Ich ging freiwillig zu einer neuen Gynäkologin, da ich mir sicher war, dass die Beschwerden zumindest teilweise hormonell sind. Diese wollte aber keinen Hormoncheck machen, „weil die Werte sich eh immer ändern“.
Ich setzte durch von einer SchilddrüsenspezialistIn gecheckt zu werden, bekam nach 4 Monaten einen Termin, sie diagnostizierte Hashimoto und verschob den Besprechungstermin um einige Monate (!) wegen Krankheit.
An dem Punkt wusste ich nicht mehr weiter. Ich hatte irgendwas an der Schilddrüse, aber keine Behandlung, all die Beschwerden, aber keine Diagnose, ich steckte fest.
Ich googelte hier und googelte da (man sollte übrigens un-be-dingt! alle längerdauernden Beschwerden googeln, aber dazu ein anderes Mal mehr), war mir weiterhin sicher, dass ein hormonelles Ungleichgewicht vorliegen müsse und suchte nach ärztlichen Alternativen.

Wo finde ich denn bloss einen Arzt?

Schilddrüsenspezis sind hier (wie auch RheumatologInnen) echt dünn gesät, alle hatten ewig lange Wartezeiten. Schon wieder eine neue GynäkologIn – neeee. Und so stiess ich schliesslich auf den Doc im Nachbardorf, der all das macht. Frauenhormone, Schilddrüse, Chroniker… Aber privat? Ich steh ja auf ÄrztInnen, die das Wartezimmer voll mit IGELleistungsprospekten und -postern haben – nicht! Ich war recht skeptisch, wie das abläuft, was das kostet, ob es sinnvoll oder doch Abzocke ist. Doch der Hausmeister a. D. bestärkte mich und so machte ich einen Termin (das geht da übrigens online, ganz problemlos und das finde ich wirklich praktisch) und ging ein paar Tage später mit einem Packen Berichte los.

Was passiert da?

Die Praxis ist sehr chic, das muss man sagen. In einem Schloss, ich denke, dass leistet man sich von Kassenhonoraren eher nicht. Ansonsten aber alles ganz normal, nette HelferInnen, gemütliches Wartezimmer.
Der Erstgesprächstermin war auf 60 Minuten angesetzt, das bucht man gleich mit und damit hatten wir reichlich Zeit. Der Doc erhob einen komplette Anamnese, ging die aktuelle Medikation mit mir durch, sah Arztberichte und Laborwerte durch und notierte alle momentanen Probleme. Diese wurden dann priorisiert und er erklärte mir sehr anschaulich und mit vielen Grafiken, wo er am ehesten Probleme vermutet und was die Ursache dafür sein kann. Er empfahl mir einige Blutuntersuchungen, beriet mich durchaus auch kosteneffizient und ich bekam einen Termin zur Blutentnahme. Da er etwas fassungslos war, dass man mich mit der Hashimoto-Diagnose so im Regen hatte stehen lassen, verschrieb er mir direkt L-Thyroxin und bot an, die Werte auch mit zu kontrollieren.
Die Blutentnahme fand nur wenige Tage später statt, die Besprechung dann in der Folgewoche. Und nun nehme ich seit einiger Zeit – neben Kortison und Azathioprin – Vitamin D, Omega-Fettsäuren, Zink, Magnesium, DHEA, Progesteron Creme und Schilddrüsenhormone.
Auch davon muss ich das meiste selbst bezahlen.

Schlosspraxis -Wenn man aus Verzweiflung zum Privatarzt geht - wie es ist

Wie es mir damit geht?

Es hat ein Weilchen gedauert, aber es geht mir besser. Die Haut ist besser, die Stimmungsschwankungen, Regelbeschwerden, Klossgefühl, Krämpfe, Frieren und die Schmerzen sind weg. Die Schlafstörungen waren zwischenzeitlich erheblich besser, sind seit ein paar Wochen aber wieder da. Der Juckreiz und die Kurzatmigkeit sind unverändert. Und leider auch die Gewichtszunahme. Da basteln wir noch an den Schilddrüsenhormonen, evtl. bekomme ich nach der nächsten Kontrolle noch ein zusätzliches Medikament.
Zusammenfassend würde ich sagen, dass keine Wunder geschahen, es mir aber besser geht.
Und ganz nebenbei ist es auch ein bisschen Balsam für meine wunde Patientenseele, dass ein Arzt sich in Ruhe und Selbstverständlichkeit um alle Misslichkeiten kümmert, ohne die Hand auf der Klinke, den Hörer am Ohr oder die Helferin in der Tür.

Medikamente

Was kostet der Spass?

Die Erstuntersuchung kostete 130 Euro, die Folgebesprechungen etwa 45 Euro. Die Laboruntersuchungen sind gesplittet, die Schilddrüse bezahlt die Krankenkasse, alle anderen Tests kosten zwischen 5 und 20 Euro. Die Medikamente, die Vitamine und so findet ihr zum Beispiel bei Amazon, mir wurden Hersteller empfohlen, wo man sich drauf verlassen könne, was drin wäre. Das DHEA ist etwa aufwendiger zu beziehen und kostet etwa 3 Euro/Woche. Die Progesteroncreme bekomme ich von einer Bestellapotheke und bezahle dafür etwa 4 Euro/Woche.
Das ist alles ganz schön happig und ich gucke schon, was wann ob und wie nötig ist. Alles in allem habe ich das Glück mir das für einen Luxusverzicht (z. B. Essen gehen) leisten zu können und finde es nicht ungerechtfertigt.
Mir erscheint es viel eher ungerecht, dass wir chronisch Kranken nicht auf Kassenkosten eine KoordinatorIn und umfassende BeraterIn (wie zum Beispiel die HausärztIn) an die Seite gestellt bekommen, welche ohne Kosten- und Zeitdruck, alle Aspekte der Beschwerden ansehen, angehen und koordinieren kann.
Und ähnlich ungerecht finde ich, dass manche Kassen damit werben homöopathische Zuckerkügelchen zu bezahlen, einige Hormone aber nicht.

Weitere Beiträge aus der Reihe „Wie es ist

Weihnachtsfeiern, Weihnachtseinkäufe – Freitagszeuch

Kinder

Die Jungs tätigten am Samstag ihre Weihnachtseinkäufe. Traditionell erledigen wir das in Neumünster nach dem Schwimmen. Ausserdem stand noch die Weihnachtswerft – die Weihnachtsfeier der Schule – an. Das kleine Kind hatte Dienst im Kindercafe, ich im Elterncafe. Heute nachmittag machen 2.12 und 3.8 ein Probetraining beim Parkour – ich bin gespannt.

Lupus

Die Knie sind nach wie vor ein bisschen nervig. Ich hab mal wieder eine kurze Cortisonerhöhung durchgeführt, seitdem ist es besser. Aber das ist wieder nicht das, was ich machen soll…
Ausserdem hatte ich die Besprechung meiner Befunde beim Hormondoc. Dort sind einige Werte inzwischen gebessert, mein DHEA-Spiegel ist weiter im Keller und wohl der angeschlagenen Nebenschilddrüse geschuldet. Also mehr DHEA von aussen – mal sehen. 
Insgesamt war ich die letzten Tage sehr müde und kaputt, auch die Gelenke spinnen mehr als gewöhnlich – mal sehen wohin das führt.

Alles andere

Am Samstag waren wir zum Schwimmen in Neumünster. Das Wetter war nass und grau und ich konnte mich nur sehrrr schwer aufraffen früh aufzustehen und dann zu baden. Anschliessend waren wir im Einkaufscenter, chinesische Nudeln essen und die Weihnachtseinkäufe der Kinder erledigen. Abends bestellten wir Sushi – so lecker!
Der Sonntag dann faul zuhause.
Die Woche dann Alltag, Arztterminen und Cafedienst in der Schule. Meinen Mittwoch findet Ihr unter #12von12.  Nun sind es nur noch 4 Schultage bis zu den Ferien – juchhu!
Das leckerste Essen war ganz bestimmt das Sushi, ausserdem kochte ich Kürbissuppe, die war auch lecker.
Geguckt habe ich „Tatsächlich Liebe“, denn der Film gehört zwingend zur Weihnachtszeit :).

Lieblingsbild der Wochelustige Rentiere

#12 von 12 im Dezember 2018

Endspurt in der Vorweihnachtszeit? Noch nicht, es ist der 12. und Ihr kommt mit durch meinen Tag :).

Der Wecker klingelt um 6.00, der Hausmeister weckt die Truppen, ich gehe zuerst ins Bad und messe meine Temperatur. Die neuste Beschäftigungsmassnahme des Hormondocs – dreimal am Tag, das soll dann Rückschlüsse auf die Schilddrüsenfunktion zulassen – ok.

Dann also Kinderfrühstück, Katzenfrühstück und Brotdosen. Anschliessend ein Tee und Schilddrüsenhormone für mich und die grosse Verabschiedung.

Ich hab irgendwie Kopfschmerzen und mir tun (schon wieder) die Knie und einige Finger weh. *Lupusnervkram*

Bevor ich konstruktive Sachen mache, färbe ich erstmal meine Haare – die Abstände werden auch immer kürzer…Haarfarbe

Es folgt der Geschirrspüler und die Wäsche, dann gibt es Frühstück!Frühstück

Ich arbeite ein bisschen was weg und koche dann schon für heute Abend vor, da ich ab Mittags unterwegs sein werde. Nudelsauce – einmal Lachs für den Hausmeister und mich und einmal Käsesahne für die Kinder. Vorgekocht

Weiter arbeiten und dann einen Mittagssnack. Der ist natürlich leicht und gesund, regional und bio und überhaupt.Nervennahrung

Ups, heute doch nicht.

Ich packe noch die Hausaufgabe (= eine Leserolle) von 3.8 ein, so kommt sie wenigstens heil in der Schule an.Leserolle

Um 13.30 fahre ich zur Schule, dort ist heute die Weihnachtsfeier der Grundschule (die natürlich Weihnachtswerft heisst, immer schön maritim bleiben!) und der 3. Jahrgang ist für das Café zuständig. Ich bin im Aufbauteam, wir nehmen Kuchen an, kochen Kaffee und machen alles hübsch.

Treppenstufe, geflickt a la LernwerftTreppenstufe in der SchuleDas Kuchenbuffet:KuchenbuffetDa war ein Elternteil ganz besonders fleissig 🙂 – ganz toll!
lustige Rentiere
Nach meinem Dienst habe ich noch Zeit zum Klönen, der Jüngste hat seinen Dienst im Kindercafe erst nach mir. Als wir beide fertig sind, sammeln wir noch ein Kind aus dem Nachbarort ein und bringen ihn nach Hause.

Zuhause hat der Grosse schon Nudeln zu den Saucen gekocht – wie praktisch! Wir essen und berichten von unserem Tag.nicht so stylish, schmeckt aber Etwas später trudelt auch der Hausmeister von seinem Spanischkurs ein. Nach dem Essen lesen wir noch in unserem Weihnachtsbuch und dann hängen alle ein bisschen rum :). WeihnachtsbuchWeihnachtsdorfDer Tag war irgendwie lang. Zu guter Letzt werden Sportbeutel und Ranzen gepackt, Hausaufgaben gecheckt und Handys geladen und die Bande verschwindet in ihren Zimmern. Wir gucken noch ein bisschen fern und dann werde ich auch recht früh im Bett verschwunden sein.

Ihr wollt mehr #12von12? Bei Caro findet Ihr die Links zu ganz vielen wunderbaren BloggerInnen!

20172016 und  2015 habe ich übrigens auch schon mitgemacht ;)!

Flammkuchen – Schnelles Essen

Flammkuchen kann man sehr schnell und mit sehr flexiblen Zutaten zubereiten. Wer einen fertigen Teig im Kühlschrank hat und ein bisschen Creme fraiche, Creme legere oder auch saure Sahne oder Schmand dazu, kann schnell ein leckeres leichtes Gericht zaubern:

Flammkuchen  mit Kürbis und FeigeFlammkuchen

Zutaten für 2 Personen

100 g Hokkaidokürbis
2 kleine frische Feigen
5 Frühlingszwiebeln
1 Packung Flammkuchenteig (260 g)
150 g leichte Kräuter Creme fraiche
Pfeffer, Salz
50 g Ziegenfrischkäse
100 g Bacon

Zubereitung

Den Kürbis und die Feigen in sehr dünne Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.

Den Teig entrollen und auf ein Backblech legen. Mit Creme fraiche oder legere bestreichen,  rundherum einen Rand freilassen. Kürbis, Feigen und Frühlingszwiebeln verteilen und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Ziegenkäse über allem zerbröseln und den Bacon in Stücken ebenfalls auflegen.

Im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad 15 – 20 Minuten backen.

Anmerkungen

Das Rezept stammt aus der Zeitschrift Chefkoch.

Die Kinder hörten übrigens die Stichworte Kürbis und Ziege und waren raus, wir improvisierten für sie eine Pizza.

Klassisch belegt man den Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln, aber auch Tomaten oder Pilze oder Lachs und Spargel – alles super lecker und sehr flexibel ;).

Mehr Rezepte aus der schnellen Küche!

Novembergrau im Dezember – Freitagszeuch

Kinder

Die Kinder schnupfen und husten ein bisschen, zum Glück ist keiner ernsthaft krank. Es gab Kinderbesuch, Nikolaus, Sport und Schwimmen, Hausaufgaben und so weiter und so fort.

Lupus

Am letzten Freitag und am Mittwoch musste ich zu Laborterminen, die Besprechung ist aber erst in der nächsten Woche.
Meine Knie schmerzen schon wieder seit ein paar Tagen. Diesmal gleich beide, das geht mir dezent auf den Keks und erinnert mich daran, dass ich mich immer noch nicht um Schmerzmittel gekümmert habe…

Alles andere

Am Samstag standen diverse Arbeiten am und ums Haus an, ausserdem musste das kleine Kind von einer Übernachtung abgeholt werden. Ich buk kleine Köstlichkeiten aus Flammkuchenteig und Tomaten als Mitbringsel zum Anleuchten mit den Nachbarn. Dort verbrachten wir den Abend.
Der Sonntag war dann recht ruhig, einzelnen Bewohnern war das Fest nicht so gut bekommen und benötigten Schonung. Nachmittags machten wir uns Waffeln und starteten mit unseren Adventsbuch. Schon war das Wochenende wieder vorbei…
Die Woche begann grau und blieb dann auch überwiegend so. Es gab reichlich Regen, das ist zwar eher ungemütlich, aber auch nötig.
Meinen Mittwoch findet Ihr unter #WMDEDGT.
So einen Nikolausmorgen wie in diesem Jahr hatten wir auch noch nicht… Ein Kind packte versehentlich das  Geschenk eines anderen aus und dann war dieses Buch auch noch doppelt! Das darauf folgende Gewüte stresste alle Mitbewohner und war auch völlig drüber – keine Ahnung, welcher Ärger sich da Bahn brach, aber schön war es nicht.
Am Nachmittag versuchten wir alles wieder in geordnete Bahnen zu bringen, aber der Tag war irgendwie verkorkst.
Ausserdem bastelten wir (unter Protest des kleinen Kindes) an der geforderten Leserolle, assen Kekse, fanden etwas in unseren Stiefeln und waren sehr wenig draussen.
Das leckerste Essen war vielleicht das Ofengemüse.
Ich guckte ein paar Folgen von „Hollywood darlings“ auf Netflix – sehr lustig, wenn Ihr in den 90ern Familienserien geguckt habt…

Lieblingsbild der Woche 

#WMDEDGT im Dezember 2018

Es ist schon der letzte 5. in diesem Jahr und wie jeden Monat fragt  Frau Brüllen, was machen die eigentlich den ganzen Tag (#WMDEDGT)?!

Wir stehen um 6.00 auf, die Kinder frühstücken. Ich richte Brotdosen, die Katzen bekommen ihr Frühstück. Während die Jungs sich fertigmachen, gibt es für mich Tee und meine Schilddrüsentabletten. Dann folgt das übliche Aufbruchschaos: Schuhe werden gesucht, Haare gegeelt, Anweisungen verteilt: Du bringst heute M. mit, Du nimmst heute die spätere Fähre, Küsschen, Küsschen, tschüss, tschüss – Tür zu, Ruhe!

Ich mache mich jetzt auch fertig, mache Kinderbetten, räume Kram weg. Dann das Maschinenprogramm: Geschirrspüler ausräumen, Trockner leeren, Wäsche falten, Trockner und Waschmaschine neustarten.

Statt Frühstück starte ich den Sauger und fahre zu meiner Hausärztin zur Blutentnahme. Ich bin schnell dran und schnell wieder weg.

Zuhause richte ich mein Frühstück. Während der Tee zieht, rühre ich schnell ein 5-Minuten-Brot an und stelle es in den Ofen. Meinen Joghurt und Tee nehme ich mit vor den Computer, so kann ich nebenbei schon meine Mails checken usw.

Anschliessend erledige ich nur das Nötigste. Denn heute will ich mich um andere Sachen kümmern: liegengebliebener Haushaltskram, nähen, einige Geschenke einpacken.

Haushalt und Geschenke sind alsbald versorgt, ich traue mich nach meinem Blusendebakel (aufgrund von massiver Selbstüberschätzung) mal wieder an die Nähmaschine und will Etuis nähen. Ein Muster habe ich gestern schon für das kleine Kind gemacht – das sollte also klappen.

Zwei Stunden später kann ich die Anleitung auswendig. Im Laufe des Tages entstehen 10 Täschchen – Weihnachtsgeschenke gesichert. viele Etuis - Übung macht den Meister Etui a la Pattydoo

Um 15.30 trudeln die Kinder ein. Das Mittelkind fehlt, der ist noch unterwegs, dafür bringt der Jüngste einen Freund mit. Alle erzählen und packen aus und haben Hunger, wollen daddeln und spielen und reden. Haben nasse Socken und Kopfschmerzen und doch nicht und verziehen sich dann in ihre Zimmer.

Gegen 17.00 trudelt der fehlende Sohn ein, wenig später wird der Freund schon abgeholt.

Ich nähe noch meine letzten Etuis fertig und kümmere mich dann ums Abendessen. Eigentlich sollte es Sauerkraut von gestern geben, aber es ist gar nicht mehr so viel übrig und die Kartoffeln sind auch irgendwie verschwunden… Ich improvisiere eine Garnelenpfanne mit Nudeln, die Kinder verzichten auf die Garnelen und ergänzen das Ganze mit Bratwürstchen – alle satt.

Jetzt chillen alle noch ein bisschen bis es Ruhezeit für die Kinder ist. Dann werden Ranzen gepackt, Zähne nachgeputzt, an Sportbeutel erinnert, Bücher gelesen und Hörspiele gehört.

Wir gucken bestimmt noch eine Folge „Better call Saul“ und dann geht es ab ins Bett, dass ich heute eigentlich frisch beziehen wollte… Morgen dann.

Habt es schön ♡

1. Advent 2018

Liebe Lupis und Nicht-Lupis,

ich wünsche Euch einen zauberhaft gemütlichen 1. Advent und eine schöne Weihnachtszeit.Adventskranz

Im letzten Jahr hab ich Euch ein bisschen über unsere

Advents- und Weihnachtsrituale

erzählt. Gestern haben wir mit dem Vorlesen begonnen und lesen in diesem Jahr (Achtung, Werbung!) Weihnachten! von Andreas H. Schmachtl.71177-5_Schmachtl_Weihnachtsb_v8.inddDas Buch wurde mir liebenswerter Weise vom Arena Verlag zur Verfügung gestellt.

Noch viel liebenswerter ist, dass ich auch ein wunderschönes Büchlein mit Stickern, Postkarten und Geschenkanhängern bekam, welches ich unter Euch verlosen möchte!
Die Karten sind wirklich sehr sehr hübsch und mein glitzerliebendes jüngstes Kind möchte auch gern an der Verlosung teilnehmen ;). 71263-5_Glanzvolle Grüße.inddHinterlasst einfach hier, bei Facebook, Twitter und/oder Instagram einen Kommentar mit Eurem liebsten Weihnachtsritual und schon seid Ihr im Lostopf :)!

Teilnahmebedingungen:
– Das Gewinnspiel läuft bis 05.12.2018
– Teilnahmeberechtigt sind nur UserInnen aus Deutschland und Österreich
– Die GewinnerInnen werden von 3.8 ausgelost und via Message verständigt.
– Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von   Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Im November 2018

hatten wir einen Tag schulfrei

waren wir bei den Echolotgesprächen der Kinder, wo sie mit den LehrerInnen ihre Lernzeile für dieses Schuljahr besprachen

gingen wir mal wieder schwimmen

standen schon wieder zwei Elternabende an

bastelte ich einen Adventskalender zum Verwichteln und füllte drei für die Kinder

hatten wir viele Besuchskinder

waren wir in Lübeck

fiel unsere Heizung aus

harkten wir sehr viel Laub

fuhr das grosse Kind allein nach Hannover zum Geburtstag der Cousine

war ich in Bremen auf einer Reisemesse

fand der Tag des offenen Tür (oder Open ship) an unserer Schule statt

traf ich mich mit einer lieben Lupine

war ich bei meiner Hausärztin

mussten das mittlere und das kleine Kind zum Kieferorthopäden

erledigte ich mal wieder die Laboruntersuchungen

habe ich nicht viel fotografiert!