#12von12 im Juli 2017

Es ist der 12.! Juchhu 🙂 und Ihr dürft mir durch meinen Tag folgen.

Wir haben gemeinerweise noch keine Ferien, also klingelt der Wecker um 6.00 und wir spulen unsere Routine im Halbschlaf runter bis die Kinder auf der Fähre sitzen. Auch 3.7 geht heute wieder mit, nachdem er gestern ein bisschen kränkelte.unfotogenes Frühstück - #12von12 im Juli 2017

Ich mache mich fertig. Nach dem Ausräumen des Geschirrspülers leere ich den Trockner und falte die Wäsche weg, eine neue Runde Waschmaschine und Trockner geht auch an den Start – meine Neverending-Story.
Ich konzentriere mich heute auf den Haushalt, eine kurze Runde durchs Internet und das Erledigen der wichtigsten Dinge reicht für heute an Arbeit, ich bin unkonzentriert und habe Schmerzen im Handgelenk und einigen Fingern.
Ich backe einen Apfelkuchen, weil ich Lust dazu habe.Apfelkuchen - #12von12 im Juli 2017Ich will meine Wimpelkette stecken und heften und piekse mir dabei so oft in die Finger, dass ich die Arbeit abbreche. Die Gelenkschmerzen nerven mich gerade fürchterlich, dieses Nicht-Können wie man will *grmpf*.Wimpelkette - #12von12 im Juli 2017

Ich wende mich grobmotorischeren Arbeiten zu und entstaube das OG, vor allen Dingen die Kinderzimmer. Kind 2.10 ist in letzter Zeit ziemlich ordentlich (erstaunlich), beim Jüngsten räume ich auf. Dem Grossen baue ich ein Häufchen auf sein Bett, er wird das Aufräumen sicherlich selbst schaffen 😉 und Robo hat freie Fahrt.Chaos bei Kind 1.13

Weil ich gerade dabei bin… räume ich noch die Bettwäscheschubladen auf, das war längst überfällig. Der Kleiderschrank hätte es auch nötig, aber übertreiben wollen wir es ja nicht. Ich suche für uns alle Kleidung für die Beerdigung der Oma morgen raus. Ach, das wird ein schwieriger Tag.Trauerkleidung

Die Ausflugtasche krame ich auch schon hervor und packe Wechselkleidung für die Kinder und ein bisschen haltbares Proviant ein. Die Kinder werden sicherlich noch Tabletts, Handy, Nintendos und eine Menge Kabelkram dazuschmeissen und morgen früh kommt dann noch ein bisschen Obst und Rohkost dazu. Ein Brötchen werden wir wohl unterwegs besorgen.

Ausflugtasche

Das Grillfest der Klasse des Mittelkindes ist wegen Regens abgesagt, damit ist der Tag wesentlich entstresst und ich arbeite ein bisschen Privatkram am Schreibtisch und Computer ab, teste den Apfelkuchen und „höre“ nebenbei eine Folge Greys Anatomy.

Zum Mittagessen gibt es eine fiese Resteverwertungskreation: Toast mit Bolognese und Mozzarella – leider lecker…Bolle-Toast

Zeit, das erste Kind abzuholen… Praktischerweise kommen an diesem Dauerregentag alle drei Kinder zu unterschiedlichen Zeiten. Der Jüngste ist um 14.00 da, der Grosse kommt um 15.00 und das Mittelkind ist mit einem Freund mitgefahren und kommt erst mit der Fähre um 19.00.

Chauffeursdienste

Ein Lichtblick an diesem trüben Tag: meine von den Rehen abgefressene, von Blattläusen attackierte Rose vor der Haustür blüht :)!
Rose

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Am Nachmittag übe ich mit dem Jüngsten ein bisschen lesen: Lesestart mit Eberhart (*Amazon-Partnerlink), damit kommen wir ganz gut voran. Lesestart mit EberhardZum Abendessen gibt es Currywurst und Pommes und für das Gewissen einen grossen bunten Salat :).Currywurst

Wenn die Kinder gleich im Bett sind, gehe ich noch in die Wanne. Ich kann es heute gebrauchen ;). Wenn ich dann meine Gemütlichkeitssachen anhabe, wandere ich auf die Couch und wir gucken noch eine Folge OA.Die Wanne ist (nicht) voll

Wenn Ihr die Idee von #12von12 mögt: auf Caros Seite sind ganz viele Berichte von Bloggern gesammelt!

Habt einen hübschen Abend ♡!

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Wolfsgejaul und Wackelzahn – Freitagszeuch

Kinder

Mittwoch hatten die beiden jüngeren Kinder ihr Schulkonzert und spielten mit ihren Klassen auf ihren Instrumenten vor.
Das jüngste Kind verlor endlich seinen ersten Wackelzahn (endlich, endlich, ENDLICH). Er befürchtete schon, sein Leben lang mit Milchzähnen rumrennen zu müssen, doch nun herrscht wieder Hoffnung 😉 und die Zahnfee kam auch noch, juchhu!
Das grosse Kind hatte zweimal schulfrei (Abiturzeit) und nutzte die Zeit zum Schlafen, Rumhängen und für pubertäre Griessgrämigkeiten.

Lupus

Die Befindlichkeit ist durchwachsen :-/. Zum Ende der letzten Woche und vor allen Dingen am Wochenende wurde ich schlapp und schlapper, die Augen immer schwer und schwerer (Myasthenie?), die Gelenke schmerzten und überhaupt. Ich zog schon ernsthaft in Erwägung als Notfall zum Arzt zu gehen (ein Zeichen für echtes sehr sehr Schlechtgehen bei mir ;)). Doch Montag morgen tat ich, was ich früher immer tat: ich erhöhte das Cortison  und reduziere es schnell wieder runter und was soll ich sagen: es ist nicht optimal, aber es geht wieder.

Alles andere

Freitagabend waren wir essen, allein zu Zweit, da das jüngste Kind netterweise vom Sportverein betreut wurde. Coole Idee :)! Der Samstag war komplett verregnet, was meinem Befinden entgegen kam und mich den Tag auf der Couch verbringen liess. Am Sonntag waren wir kurz auf einer Landmesse auf Schloss Bredeneek, mehr wegen des Schlosses, weniger wegen der Messe. Montag und Dienstag waren reichlich gefüllt mit Alltagskram und Arbeit, am Mittwoch fand das Sommerkonzert der Kinder in der Schule statt. 3.7 bot die Geige dar, 2.10 die Posaune. Donnerstag und Freitag musste schnell noch viel weggeschafft werden. Die nächste Woche ist gesteckt voll, die Sommerferien nahen.
Heute morgen habe ich noch einen spontanen Zahnarzttermin eingeschoben, das braucht man ja dann auch nicht ;). Ist aber alles wieder gut und es war sehr nett von Zahndoc mich so kurzfristig noch einzuschieben.

Lieblingsbild der Woche

Marina Wendtorf - Wolfsgejaul und Wackelzahn

Marina Wendtorf

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Ofentomaten mit Nudeln – Schnelles Essen

Ein ideales schnelles Essen im Sommer, das Kinder und Erwachsenen gleichermassen schmeckt.

nach dem Orginalrezept von tellerabgeleckt!

Ofentomaten mit Nudeln

Zutaten für 4 Personen

  • 500 g Nudeln (Dinkelnudeln passen super dazu!)
  • 1 kg frische Cherrytomaten
  • 1 Bund Basilikum
  • 2 EL Balsamico Essig
  • 4  EL Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zehe Knoblauch oder etwas Knoblauchpulver
  • Salz/Pfeffer
  • Basilikum oder auch andere Kräuter, Zitronenthymian passt zum Beispiel sehr gut dazu

Zubereitung

den Ofen auf 200°C vorheizen,  die Tomaten halbieren und in einer Auflaufform verteilen
Knoblauchpulver oder gepressten Knoblauch, Balsamico, Wasser, Olivenöl und Salz und Pfeffer dazu, eine kleine (!) Prise Zucker über die Tomaten und das Ganze kann in den Ofen wandern
ca. 20 Minuten im Ofen garen und in der Zwischenzeit die Nudeln kochen und die Kräuter klein hacken
die Tomaten aus dem Ofen holen, ggf. noch nachwürzen und auf den Nudeln anrichten, die Kräuter oben drüber – fertig

Guten Appetit ♡

 

Im Juni 2017

hatten wir sehr viel schönes Wetter

„feierten“ wir unseren 17. Jahrestag

besuchten uns liebe Menschen von nah und fern

grillten wir

machte das kleine Kind sein Seepferdchen und seine erste WingTai-Prüfung

waren wir auf dem Pfingstmarkt auf Gut Oestergaard

fuhren wir viel mit der Fähre hin und her

färbte das grosse Kind seine blauen Haare rot

gab es dank Lehrerfortbildungen, Landheim und Feiertagen nicht sehr viel Unterricht

hat das kleine Kind angebadet in der Ostsee

besuchten wir die Kieler Woche

aßen wir lecker beim örtlichen Italiener

freuten wir uns schon langsam auf die Sommerferien

sahen wir sehr viele Schiffe

trauerten wir um die liebe Uroma der Kinder

 

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Grau in grau – Freitagszeuch

Kinder

Die Jungs mussten mal eine Lernschwerpunktwoche einlegen… und ihre Mathelücken stopfen, bzw. Lesen üben. Sie trugen diese Bürde nicht ohne zu Jammern, aber mit guten Ergebnissen ;).
Ausserdem bekamen sie ihre Jahrbücher, was immer mit sehr viel Gegucke und Gekichere verbunden ist.

Lupus

Das Praktische an der PMS-Woche ist, dass der Lupus da meistens ruhig ist. Das Unpraktische an der PMS-Woche ist: PMS!

Alles andere

Das Frühstück am Strand zur Windjammerparade fiel (natürlich) ins Wasser oder in den Regen, wie man es halt sagen möchte. Schiffe haben wir trotzdem geguckt und sind dabei gut nass geworden. Am Abend sahen wir noch einen Teil des Konzerts von Culcha Candela, das jüngste Kind war begeistert. Es war tierisch voll und wir waren doch froh, als wir alle heil auf de Rückweg waren. Damit war die Kieler Woche für uns vorbei. Den Sonntag nutzten wir zum Ausruhen.
Am späten Montagabend erreichte uns die Nachricht, dass die Oma des Hausmeisters a. D., die Uroma der Kinder, mit 93 Jahren verstorben ist. Wir sind alle sehr traurig und der Rest der Woche stand unter dem Schatten dieser Nachricht.
Es folgte ein Dienstag mit Sport für die Kinder, ein Mittwoch und ein Donnerstag ohne besondere Vorkommnisse mit Arbeit, Schulkram, Regen, Garten und Kindern, die echt ferienreif sind.
Gelesen habe ich nichts Neues, das Buch von letzter Woche ist immer noch in Arbeit ;).
Gegessen haben wir sehr lecker beim örtlichen Italiener, viel frisches Obst und Gemüse – ernährungstechnisch meine Lieblingsjahreszeit! Sehr gut waren auch wieder die Nudeln mit Ofentomaten, das gibts demnächst in der schnellen Küche!

Lieblingsbild der Woche

Windjammerparade 2017

Windjammerparade 2017

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Jungs mit langen Haaren

Kind 3.7 hat lange Haare. Lange blonde, leicht gewellte Haare. Er trug lange Glatze, dann ebenso lange etwas Flaum und als die Haare endlich wuchsen, war er alt genug eine Meinung zu haben ;). Er mag seine Haare und das auch schon immer und darum sind sie dran und lang. Ihm wurden erst einmal im Leben die Spitzen geschnitten und er möchte es nicht anders.Kind 3.7

Nun sollte man meinen, das wäre das Ende der Geschichte. Ist es aber nicht.

Letzte Woche waren wir auf der Kieler Woche und er beobachtete eine Frau, die bunte Strähnen in Haare flocht. Sie sprach ihn (und uns) schliesslich an und fragte, ob ER denn vielleicht auch eine bunte Strähne wolle, seine Haare seien ja schliesslich lang genug. Er wollte nicht und wir gingen weiter. Das „Spektakuläre“ daran war, dass die Frau „er“ gesagt hatte. Keiner von uns konnte sich dran erinnern, das dieser Junge jemals von jemanden, der ihn nicht kannte, korrekt als „er“ bezeichnet worden wäre. Das ist schon krass, oder?

Bürsten nervt manchmal

Das Gebürste nervt ihn manchmal.

Das Kind ist damit vertraut und recht abgeklärt. Kindern erklärt er gerne mal, dass er ein Junge ist und als solcher durchaus auch lange Haare haben kann. Bei Erwachsenen ignoriert er Sprüche, wie „die Kleine“ und „bella signorina“ und macht sich auch nichts draus.
Klären wir Erwachsene auf, hören wir öfter, dass die Haare ja langsam mal ab müssten, er ja wie ein Mädchen aussähe oder aber, dass sie ja spätestens dann kurz müssten, wenn er in die Schule käme. (Die Frist ist nun abgelaufen ;)) Jedenfalls hat jeder eine Meinung dazu und findet es ganz normal, dass er/sie zuerst an ein Mädchen dachte, weil ja nun mal normalerweise nur Mädchen lange Haare haben.

Spannend, wer hätte gedacht, dass lange Haare so ein Dauerthema sind!

Kieler Woche und viele Gäste – Freitagszeuch

Kinder

Auch die Kinder feiern die Kieler Woche und während wir am Wochenende gemeinsam unterwegs waren, haben sie sich unter der Woche auch schon allein auf Entdeckungsreise begeben, zumindest die beiden grösseren Jungs. Sie können mit der Fähre bis mitten in die Stadt fahren und genauso auch wieder nach Hause, damit kennen sie sich aus und sind vertraut. Und es ist natürlich toll allein mit Freunden auf dieser Riesenparty/Rummel/Event unterwegs zu sein.

Lupus

Nachdem ich am Freitag ziemlich durchhing, ging es mir am Wochenende wieder recht gut. Ich konnte nicht so langsam machen, wie ich gern gewollt hätte, aber es hat gut funktioniert.

Alles andere

Wir haben Kieler Woche und das beschreibt das Programm der letzten Woche recht gut. Wir waren da. Auf der Spielwiese an der Kruisenkoppel, an der Kiellinie mit Karussells und vielen vielen Fressbuden. Am Rathausplatz auf dem internationalen Markt, an der Hörn, wo es mehr ums Trinken geht. Vor allen Dingen haben wir aber viel aufs Wasser geguckt und tolle Schiffe gesehen. Das Wetter war überraschend gut und jetzt freuen wir uns auf die Windjammerparade und das dabei stattfindende Frühstück am Strand. Am Wochenende waren die Schwiegereltern spontan da und auch heute bekommen wir lieben Besuch. Dazwischen musste natürlich auch noch der Alltag stattfinden, nur die Nachmittagstermine liessen wir pausieren, zur Kieler Woche sollte man sich Autofahrten in der Stadt einfach sparen – wenn es geht.
Das leckerste Essen… es gab recht viel FastFood – wenn auch der leckeren Art – unterwegs, wir haben gegrillt und an den restlichen Tagen habe ich versucht leicht und gesund zu kochen und zu essen ;).
Ich lese gerade Die Flüsse von London: Roman (Die Flüsse-von-London-Reihe (Peter Grant)) *AmazonPartnerlink und finde die Kombination aus Krimi und Zauberei sehr unterhaltsam :).

Lieblingsbild der Woche

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Wie es ist – Lupus, Kinder und schlechte Tage

Was macht man an schlechten Tagen mit den Kindern?

Am Freitag ging es mir – natürlich urplötzlich – mies. Ich war müde und die Fingergelenke schmerzten und überhaupt war ich nicht richtig da. Und während ich den Vormittag ruhig hinter mich bringen konnte, war nachmittags eigentlich mein Einsatz geplant.
Der Hausmeister a. D. nahm mir die Fahrt zum Hafen ab und sammelte die Kinder ein. Zuhause angekommen chillten sie sich erstmal in Wochenendstimmung und daddelten. Das ist natürlich kein tagesfüllendes Programm – zumindest meiner Meinung nach ;).
Und so bat ich um ihre Mithilfe. Ich legte mich hin, die Kinder hatten jeder eine Aufgabe zu erfüllen und durften danach ihrer Wege ziehen, sollten mich aber bitte ausruhen lassen. Den grossen Sohn bat ich zusätzlich das Abendbrot zu übernehmen, das kann er schon gut. Und während er den Nachmittag in seinem Zimmer verbrachte, liefen die kleinen Brüder rein und raus, spielten drinnen und draussen, kamen auch immer mal wieder zu mir, zogen dann aber wieder von dannen und vertrugen sich sogar einigermassen.

Ich bin sehr froh, dass das heute so gut klappt! Die Kinder wissen und verstehen, dass ich immer mal wieder ausfalle oder nicht so kann wie ich will und versuchen zumindest mitzuhelfen und zu kooperieren.

Als die Kinder noch kleiner waren, sprang öfter meine Mutter ein oder auch der Hausmeister a. D. Aber es gab auch immer wieder Tage, an denen ich nicht fit war und trotzdem die Kinder hatte.
Kam es ganz schlimm, legte ich mich auf die Couch und gab den Kindern eine Kiste mit Spielzeug, die ich nur für diese Zwecke hatte. Das funktionierte meistens eine Weile ganz gut. Vorlesen ging auch immer oder ich setzte sie einfach in die Wanne, da waren sie auch eine Zeitlang gut beschäftigt. Alternativ hatten wir einen Spielplatz sehr nah an der Wohnung. Dort konnte ich auch mit Knie, Hüfte, Rücken hin, mich auf eine Bank setzten und die Kinder ein bisschen auslüften und toben lassen.
Für kleinere Kinder eignen sich auch super Steckspiele, oder dieses BIldernageln oder auch Steckbauklötze. Solche Sachen hatte ich immer separat liegen, also nicht im täglichen Einsatz, dann sind sie interessanter, wenn man sie mal braucht. Stecksteine - Wie es ist - Lupus, Kinder und schlechte TageMalen geht auch, zumindest die beiden jüngeren Kinder lassen sich darauf noch gerne ein, Am besten funktioniert es, wenn ich ihnen alles hinstelle und sie am Esstisch loslegen können.
Essen brachte dann schon mal der Bringdienst. Oder – wenn das Budget zu eng war – bunkere ich noch heute eine Packung Miracoli oder Pizza für Notmahlzeiten, die den Kindern eigentlich immer sehr recht sind ;).

Ich achte sehr darauf, dass wir nicht zu viele Verpflichtungen haben. Musik-, bzw Instrumentalunterricht haben die Kinder zum Glück in der Schule. Dafür müssen wir nirgendwo hinfahren. Sport machen alle drei das Gleiche – Wing Tai. Ich hole sie einmal in der Woche von der Schule ab und fahre sie zum Training, wo die Jungs dann nacheinander ihre Stunden haben.
Die Wartezeit verbringe ich mit den verbliebenen Kindern in der Stadt oder im Park und am Abend fahren wir wieder nach Hause. Das ist immer ein langer Tag, aber der Einzige an dem wir verpflichtend regelmässig irgendwo hin müssen. Das Programm, das manche Kinder hier machen (mehrere Instrumente, verschiedene Sportarten) und überall hin gefahren müssen, könnte und wollte ich nicht.

Die Abendtermine = Elternabende und Elterngespräche, Konzerte und Feste decken wir mittlerweile meist gemeinsam oder abwechselnd ab. Das funktioniert ganz prima.

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Alltagsflaute – Freitagszeuch

Kinder

Kind 2.10 kränkelte am Wochenende ein wenig vor sich hin, wollte aber trotzdem zum Kindergeburtstag am Sonntag – Fussballgolf spielten sie :). Auch den Rest der Woche schniefte er vor sich hin, so richtig krank wurde er aber nicht – dabei hätte er so gern schulfrei gehabt ;).

Lupus

Der langweilt mich, Augen, HWS, zwickt hier ein bisschen, zickt da ein wenig. Heute sind es mal wieder die Finger und ich bin müde. Geh doch weg!

Alles andere

Den Samstag verbrachten wir im Garten mit lauter Alltagsgedöns, dass man gern mal vor sich hin schiebt. Am Sonntag musste Kind 2.10 chauffiert werden, 1.13 wechselte mal wieder die Haarfarbe und musste sich von seiner furchtbaren Familie den ganzen Tag das Pumuckllied anhören. Das Wetter war schön, so gingen wir an den Strand.
Es folgte eine Woche ohne Extratermine! Ein Wunder :)!
Gegessen haben wir sehr diszipliniert, da wir Erwachsenen mal wieder gegen die widerlich hartnäckigen Alterspfunde kämpfen ;). Das war alles okay, aber auch nicht besonders herausragend.
Ein Buch habe ich endlich mal wieder zu Ende gelesen, es ist eigentlich nicht weiter erwähnenswert, nur der Vollständigkeit halber: Lieber jetzt als irgendwann  .
Heute startet die Kieler Woche, es folgt eine Woche mit viel Musik und leckerem Fastfood, Schiffen und aufs Wasser gucken – schön!

Lieblingsbild der WocheMoeltenorter Strand - Alltagsflaute Freitagszeuch

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Liebster Award

Ein Award, ein Award – für mich! #LiebsterAward! Wow! Wie geht das? Was macht man da? Warum denn nur?
Wie man sieht, ist so eine Nominierung schon mit einiger Aufregung (da draussen liest ja jemand mein Geschreibsel, juchhu – oh Gott) und Fragen verbunden.
Ich freu mich sehr! Vielen vielen Dank, liebe Frau Lampenhügel ♡!

1) Was war der Auslöser für Dich zu Bloggen?

Mein Blog hat eine etwas seltsame Entstehungsgeschichte, denn lupus-live gibt es schon seit 2001. Da war es aber noch eine statische Webseite mit einem (zeitweise sehr aktiven) Forum zum Thema Lupus. Die Sachinhalte aus dieser Zeit sind noch immer auf der Seite hinterlegt, das Forum „lebt“ inzwischen woanders.
Nach der Geburt von Kind 2.10 reduzierte ich meinen Einsatz und mit Kind 3.7 kam die Seite völlig zum Erliegen, ich hatte einfach keine Energie mehr dafür. Das Forum wollte ich zunächst aufgeben, es zog dann doch um, eine liebe Mit-Lupine nahm es in ihre Obhut.
Als die Kinder aus dem schlimmsten Still-Trage-Kleinkind-Pippi-Kacka-Windel-Chaos raus waren, hatte ich ein paar Ressourcen übrig und überlegte mir, was ich mit meiner Seite mache. Auf keinen Fall wollte ich das Forum und den Moderationsmist zurück ;), Lupus ist wohl immer ein Thema in meinem Leben, aber eine Hauptrolle hat er derzeit nicht. Gleichzeitig las ich immer mehr Blogs und schliesslich kam ich auf die Idee über meinen Alltag mit und ohne Lupus zu bloggen. Es ist auch nach zwei Jahren eine Gratwanderung, einerseits sind die meisten meiner (mir bekannten) Leser Lupis, die Lupikontent wollen, andererseits hab ich nicht sooo viel Lupistoff und schreib lieber über meinen Familienkram, dafür fehlt mir aber die Leserschaft. Es ist kompliziert ;).

2) Bist Du die Mutter geworden, die Du Dir vor dem Muttersein vorgestellt hattest?

*Hüstel* So richtig geplant war das Mutterding ja  nicht und ich hab mir auch später kein Konzept geschrieben. Es ist eher ein learning by doing und ich bin mal mehr, meist weniger zufrieden.

3) Was ist Dir in der Beziehung zu Deinen Kindern am wichtigsten?

Offenheit? Vertrauen? Zuneigung? Von allem einen guten Teil!

4) Wie wolltest Du als Kind heißen?

Alles, nur nicht Antje. Die Käsefrau und das Walross haben mich oft genervt und ich hatte wirklich viele NDR-Walross-Aufkleber im Laufe meiner Jugend auf dem Rücken kleben. (An dieser Stelle grüsse ich besonders Hauke vom Tisch hinter mir!)

5) Ich finde es besonders schön, wenn meine Kinder…

Sich friedlich miteinander beschäftigen. Das kommt nicht allzu oft vor, denn leider ist Konkurrenzkampf hier ein ständiges Thema.

6) Was war Dein absurdestes Erlebnis im letzten Jahr?

Negativ absurd war sicherlich die Geschichte mit dem Knubbel in meiner Brust, die ich der Einfachheit halber verlinke. Ansonsten bringen die Jungs mich immer wieder in Situationen, in denen ich lieber nicht wäre oder doch sehr lachen muss. Und während der Jüngste mir in aller Unschuld merkwürdige Fragen stellt (auf dem öffentlichen Klo darüber diskutieren, wieviele Körperöffnungen eine Frau denn so hat…), macht der Grosse das schon mit Absicht (guck mal, das ist doch die Mutter, die Du so unfreundlich fandest…).

7) Wie gehst Du mit wichtigen Entscheidungen um – viel Recherche oder mehr das eigene Bauchgefühl?

Oh, das ist immer das Gleiche :). Zuerst recherchiere ich ganz viel, Google ist mein Freund und am Ende entscheide ich spontan aus dem Bauch heraus!

8) Was hat Dich in Deiner Kindheit erschreckt oder Dir Angst gemacht?

Die Krankheit meines Vaters, über die wir Kinder keine Informationen bekamen und zu der ich mir die merkwürdigsten Dinge zusammen reimte. (Mein Vater hat ebenfalls eine Autoimmunerkrankung, rheumatoide Arthritis, und hatte während meiner Kindheit viele schwere Gelenkoperationen und Rehabehandlungen)

9) Wenn Du Zeit für Dich hast, machst Du als erstes:

Diesen Luxus habe ich öfter mal, seitdem alle Kinder zur Schule gehen. In Ruhe baden finde ich super oder im Internet rumsurfen, schreiben oder Serien gucken. Aufs Wasser gucken liebe ich auch sehr. Meist aber doch eher Sachen wie putzen, umräumen, im Garten puzzeln oder einfach in Ruhe meine Arbeit erledigen.

10) Für welche Person oder Gruppe hast Du in Deiner Jugend peinlicher Weise geschwärmt?

Ich hatte meist nur kurze peinlich Schwarmaffairen und nie DIE langanhaltende Leidenschaft, aber auf der Liste stehen Limahl, Nik Kershaw, Rick Astley und Nena… Zum Glück fand ich nach einiger Zeit zu besserer Musik ;).

11) Welche Deiner Eigenschaften möchtest Du gerne an Deine Kinder weitergeben und welche nicht?

Wie bin ich denn? Das müsste ich wohl erstmal rausfinden. Anscheinend unreflektiert, sicher ungeduldig, fleissig, ordentlich, introvertiert, wissbegierig, ausdauernd, resilent, inkonsequent.
Und meine Kinder sollen selbstverständlich alle guten Eigenschaften übernehmen und die schlechten umgehen ;).

Gerne gebe ich den LiebsterAward weiter und nominiere:

Kathrin vom Blog Nestling, die nicht nur ganz wunderbar über ihre Kinder und sich schreibt und ihre Ideen und Gedanken zu einer modernen liebevollen Erziehung teilt, sondern nun auch noch in die USA ausgewandert ist und uns in spannenden Berichten teilhaben lässt.

und

Lina bzw. Karin von Herzenssachen , deren #12 von 12 ich mir immer gerne ansehe und die so beneidenswert wunderschöne Sachen näht – das möchte ich mal können, wenn ich gross bin ;)!

Meine Fragen:
1. Was war Dein erster Blogbeitrag?
2. Wie oder womit folgst Du Blogs?
3. Versteht jeder in Deinem echtem Leben Dein Blogger-Dasein?
4. Wo oder wann siehst Du Dich in Deinen Kindern?
5. Was würdest Du gern nochmal machen?
6. Bist Du öfters mal offline?
7. Was kochst Du am liebsten?
8. Was hast Du immer bei Dir?
9. Was nervt am Bloggen?
10. Facebook oder Twitter?
11. Guckst Du Serien? Wenn ja, welche?

Hier die Regeln für die Liebster-Award-Nominierung:
1) Danke der Person, die dich für den Liebster-Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
2) Beantworte alle 11 Fragen, die Dir der Blogger stellt, der dich nominiert hat.
3) Nominiere 2 bis unendlich weitere Blogger für den Liebster-Award.
4) Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
5) Schreibe diese Regeln in deinen Artikel über den Liebster-Award.
6) Informiere die von Dir nominierten Blogger über deinen Artikel.