Schmerzen – was macht das mit mir – wie es ist

Die letzten drei Wochen hatte ich sehr viel Schmerzen.

Ausnahmsweise hatte das gar nichts mit Lupus zu tun. Um der Wahrheit genüge zu tun, habe ich mit meinem altersschwachen untrainierten Körper einen toten Busch mit einer Kettensäge niedergemacht und mir dabei die Lendenwirbelsäule verrenkt…

Doch die profane Vorgeschichte ändert nichts daran: ich hab mich drei Wochen lang mit richtig üblen Schmerzen rumgequält. So lange Schmerzphasen habe ich schon lange nicht mehr gehabt. Meine derzeitigen Lupusschmerzen wechseln oft und schnell von Gelenk zu Gelenk. Wenn es zu wild wird, erhöhe ich kurzfristig das Kortison und bald kehrt wieder Ruhe ein.

Doch das funktionierte hier nicht. Ich wärmte und ich turnte und ich schonte und ich bewegte. Alles half nur sehrrrrr langsam und der Schmerz fing an mich zu zermürben.ab auf die Couch

Weil es eben so ist: wenn Du längere Zeit Schmerzen hast, schläfst Du schlechter und Du erholst Dich nur schlecht. Der Schmerz macht Dich unkonzentriert, zerfahren und abgelenkt. Die Müdigkeit macht Dich wirr und übellaunig.

Mein Nebenjob als Hausfrau und Mutter ist auch nicht so gestaltet, dass ich mir ne Auszeit gönnen kann. Ich kann heute weniger machen und morgen mehr. Das hilft einem aber bei so einer langen Schmerzperiode nicht weiter. Da türmen sich Berge auf, die dann halt müde und fahrig und übellaunig abgearbeitet werden müssen.

Auch Kinder, die mit chronischer Erkrankung aufwachsen, nehmen nicht zwingend Rücksicht. Es ist trotzdem einfacher die Socken in eine Ecke zu donnern, als sie in den Wäschekorb zu tragen. Und wenn die Mutter dann stöhnt beim Aufheben, und sich überlegt, ob sie lieber Knie- oder Rückenschmerzen hat, dann ist man schon längst woanders.

Ich hab mich da also durchgequält. Weitergemacht. Ausgehalten. Und jetzt ist es besser. Wieder besser. Wie immer irgendwann.

Doch ich vertrage solche Episoden nicht mehr gut. Nicht so gut wie mit 35 oder 40. Und auch die Familie verträgt die schlechte Stimmung im Haus nicht gut. Funktioniere ich nicht, funktioniert alles nur so halb.

Wie macht Ihr das denn?

Einige Arztbesuche – Freitagszeuch

Kinder

Das Mittelkind feierte seinen Geburtstag mit einigen Freunden nach. Zuerst waren sie im Jumphouse in Hamburg, später wurde bei uns gegessen, gedaddelt und übernachtet. Am Dienstag hatte die ganze Bande schulfrei – Lehrerfortbildung. Und Donnerstag waren alle beim Zahnarzt – TÜV bestanden.

Lupus

Mein Rücken ist sehr langsam wieder ok. Dafür war die Woche sehr arztlästig, am Montag Laborkontrolle und Dienstag ein Hausarzttermin.

Alles andere

Am Wochenende waren wir mit den vier Übernachtungskindern ausgelastet. Dafür waren wir Freitag Abend allein zu Zweit essen in einem sehr tollen Restaurant in Kiel – es gab drei superleckere Gänge. Eine kleine Diätauszeit. Am Sonntag waren bis zum Mittag noch Übernachtungskinder da. Ich machte ein paar Besorgungen mit dem grossen Sohn, dank Bäderregelung geht das hier auch am Sonntag. Später guckten wir noch einen Film und hingen auf der Couch rum.
Montag früh durfte ich direkt zur Blutentnahme, das ging schnell und der Besprechungstermin ist schon nächste Woche. Am Dienstag brauchten wir nicht früh aufstehen, weil die Kinder schulfrei hatten. Zum Sport gingen wir am Nachmittag trotzdem. Um 9.30 musste ich dann aber bei meiner Hausärztin antanzen. Auch das zieht noch einen zweiten Termin nach sich, aber erst Ende Oktober. Am Nachmittag durften die Kinder zum Kung-Fu – juchhu. Den Mittwoch könnt Ihr unter #12von12 nachlesen. Der Donnerstag nachmittag war dann etwas vollgepropft: die Kinder kamen um kurz nach 15.00 nach Hause, um 16.00 alle Mann zum Zahnarzt und um 17.45 Schwimmtraining – wir waren alle froh, als Feierabend war! Heute gibt es keine Extratermine, das ist ja auch mal nett :).
Geguckt habe ich „Jane the virgin“, mir ist das aber zu klamaukig, ich weiss nicht, ob ich noch weiter gucke.
Ich lese immer noch Joachim Meyerhoff, gut Ding will Weile haben, oder so. Das leckerste Essen war im Pier 16, ganz eindeutig!

Lieblingsbild der WocheKatzen

#12 von 12 im September 2018

Um 6.00 klingelt der Wecker – übrigens noch 12 Mal bis zu den Herbstferien – wir stehen auf.

Zuerst bekommen die Kinder ihr Frühstück, dann die Katzen. Anschliessend richte ich die Brotdosen für 2.12 und 3.8, der Grosse möchte nur Wasser mitnehmen. Für mich gibt es einen Tee und Schilddrüsentabletten, bis alle fertig sind lese ich. Dann müssen Haare  gebürstet, Schuhe gesucht, Brotdosen eingepackt und Jacken verordnet werden – Abmarsch!Frühstück

Ich mache mich fertig und räume anschliessend die Kinderzimmer auf. Der Jüngste bekommt noch ziemlich viel weggeräumt, der Mittlere ein Häuflein auf sein Bett, der Grosse einen Berg auf sein Sofa – freie Fahrt für den Staubsauger!los gehts

Kinderzimmer

Es folgen die anderen Morgenroutinen – Geschirrspüler ausräumen, fehlende Dinge notieren, Wäsche falten, Trockner und Waschmaschine neu starten. Dann gibt es Frühstück für mich und eine Runde durchs Internet.Frühstück

Eigentlich wollte ich heute nach Gut Panker fahren und ein bisschen fotografieren und recherchieren für meine Kindertour-Seite. Das Wetter spielt aber nicht mit, schade!

So mache ich mich über den Schreibtischkram her und erledige so einiges. Steuersachen, Bankkram, To-do-Listen-Verkürzung.Häufchenbildung

Nebenbei backe ich Apfelbatzen, höchste Zeit mit der Apfelverwertung zu beginnen! Ich überlege dieses Jahr die Äpfel vom alten Baum zum Mosten zu bringen – mal sehen.Apfelbatzen

Gegen Mittag habe ich ein ganzes Stück geschafft und wärme dem Hausmeister und mir die Nudeln von gestern Abend auf.Mittagessen

Zwei von drei Kindern sind heute früh zuhause und der Nachmittag ist termin- und verabredungsfrei. Das ist auch mal schön. Hausaufgaben gibt es auch nicht – freifreifrei.
Das Mittelkind zieht sich in sein Zimmer zurück – Fortnite ruft! Und das kleine Kind geht direkt wieder – spielen!

Mit der Post trudeln Karten für ein Handballspiel am Sonntag ein. Mein Bruder hat da eine Quelle. Diesmal gehen der Jüngste und ich mit dem Hausmeister a. D. und dem Mittelkind, mal sehen!THW

Nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen auf der Couch. Das grosse Kind kommt auch nach Hause, in diesem Schuljahr hat er an vier Tagen langen Unterricht.
Kaffee und Kuchen

Ich habe mir ein Sortiment Nähgarn bestellt und will es in den Nähkorb einräumen. Am Ende räume ich ihn nur ein bisschen auf und lasse auch das alte Garn in den komischen Farben drin… Der Korb stammt von meiner Oma und ich spielte schon als Kind mit dem Sockenstopfpilz, und dem Nähwachs, dann benutzte ihn meine Mutter viele Jahre und seit 6 Jahren steht er nun bei mir. Doch es fällt mir noch immer schwer Dinge auszusortieren, die meine Mutter in den Händen hatte. Also bleibt alles so wie es ist und ich räume das neue Garn woanders hin.Nähkorb

Die Katzen drehen heute irgendwie am Rad. Das schwarze Exemplar hat sich schon zweimal völlig zugefusselt, da hat sie ein grosses Talent, auf dem Fell  sieht man das auch sehr schön und sie putzt das auch nicht so schnell weg. Beim zweiten Mal hatte sie zusätzlich einen Streifen Tesa am Kinn… Jetzt haben sie jedenfalls Hunger – loslos!Katzen

Zum Abendessen gibt es Kartoffelpü und Erbsen. Für die Kinder Fischstäbchen dazu und für uns Lachsspiesse. Die habe ich fertig gekauft – tssss. Trotzdem lecker :)!

Der Hausmeister a. D. isst nicht mit uns, sondern geht zum Spanischkurs und kommt später.

Alle gucken noch ein bisschen fern oder daddeln, bevor für die Kinder Ruhe angesagt ist.

Ihr wollt mehr #12von12? Bei Caro findet Ihr die Links zu ganz vielen wunderbaren BloggerInnen!

2017 und 2016 habe ich übrigens auch schon mitgemacht ;)!

Tatar mit Glasnudelsalat – schnelles Essen

Endlich wird hier wieder gekocht…

Der Sommer war bei uns ernährungstechnisch eher mittelprächtig. Wir haben viel auswärts gegessen, gegrillt, es gab reichlich Eis, leider nicht so viel Gemüse aus dem Garten. Die Ernte aus den Nichtsohochbeeten war schlecht. Lecker war es trotzdem und weil uns Erwachsenen nun der Hosenbund kneift (das ist jetzt sehr nett umschrieben), essen wir zur Zeit kalorienreduziert – nützt ja nix.

Ein tolles neues kalorienarmes Rezept habe ich auf der Lecker-Webseite gefunden, getestet und angepasst:

Tatar mit Glasnudelsalat (4 Portionen)Glasnudelsalat mit Tartar

2  Knoblauchzehen
2 EL Öl
500Beefsteakhack
5 EL Teriyakisoße
Salz, Pfeffer, Zucker
125Glasnudeln
2  Paprika
1 Bund Lauchzwiebeln
1 Bund Koriander
1  rote Chilischote
1 Stück(e) (ca. 20 g) Ingwer
1  Limette
4–5 EL Sojasoße

Hack krümelig anbraten und den gepressten Knoblauch kurz mit anbraten, die Teriyakisauce, Salz und Pfeffer zugeben.

Die Glasnudeln nach Packungsanweisung kochen und in mundgerechte Länge schneiden.

Paprika, Lauchzwiebeln und Koriander putzen und in Streifen oder Ringe schneiden.

Das Dressing zubereiten. Hierfür Chili in feinen Würfeln, geriebenen Ingwer und ausgepressten Limettensaft mit der Sojasauce und 3 Teelöffeln Zucker verrühren.

Alles Zutaten vermischen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

Elternabendendspurt – Freitagszeuch

Kinder

Das Mittelkind kränkelte und verbrachte das Wochenende daheim Er ist – wenn überhaupt – immer am Wochenende krank und findet das sehr ungerecht. Das kleine Kind hatte seine erste Schreibclubstunde und fand sie „unnötig“ ;). Vielleicht ist es ja ein Ansporn mehr zu schreiben, um dort nicht mehr hinzumüssen. Ausserdem setzte er seinen Partymarathon fort und war Sonntag und Donnerstag auf Geburtstagsfeiern.

Lupus

Ich kümmerte mich um Kontrolltermine bei meinem Hormondoktor. Bei der Uniklinik müsste ich auch einen Termin machen – nächste Woche! Unklar ist weiterhin die Hausarztsituation. Seit bei meiner Hausärztin alle MFAs gleichzeitig gingen, herrscht dort Chaos und funktioniert alles überhaupt nicht – doof.
Am Sonntag hatte ich Rücken. Eigentlich am Samstag schon, aber Sonntag wurde es so richtig schön, ausstrahlende Schmerzen bis in die Zähne und Füsse. Ich kuschelte mich in mein Wärmekissen und bewegte mich etwas krampfig… Nun ja. Das zog sich dann durch die ganze Woche, jetzt merke ich langsam, dass es besser wird.

Alles andere

Am Samstag waren wir auf einer Landwirtschaftsmesse in Rendsburg. Das klingt komisch, war aber sehr interessant. Das kleine Kind war alleine mit und genoss die volle Aufmerksamkeit, diverse Traktoren, Leckereien und Extras. Anschliessend kaufte der Hausmeister a. D. noch neue Schuhe und dann ging es wieder heimwärts.
Am Sonntag musste das kleine Kind zu einem Geburtstag am Strand transportiert werden, „wir“ pflanzten einige Hortensien, die ich in letzte Woche gekauft hatte – ich gab Anweisungen, der Hausmeister a. D. buddelte :). Und holten das Kind wieder ab – Feierabend.
Zum Wochenstart spann mein Rücken noch immer rum, der Hausmeister a. D. chauffierte mich freundlicherweise zu meinen Docs, damit ich Medikamentennachschub bekam. Warum die Apotheke – zu der ich immer gehe – das Azathioprin – das ich hier seit vier Jahren alle vier Wochen hole – nicht vorrätig hat – ich werde es nie verstehen. Den Rest des Tages verbrachte ich ächzend zu Hause, am Abend dann noch ein schöner Elternabend mit Elternvertreterwahl und anderen Annehmlichkeiten.
Der Dienstag vollgepropft mit Arbeit, Sportchauffiererei und dem letzten Elternabend zum Schuljahresstart.
Der Mittwoch ist unter #WMDEDGT nachzulesen. Und am Donnerstag habe ich fleissig am Schreibtisch gesessen. Die grossen Kinder hatten langen Unterricht, das kleine Kind war schon wieder feiern – viel Zeit um Berge abzubauen.
Ich lese noch Joachim Meyerhof, gucke zur Zeit Greys Anatomie und so genial leckeres Essen gab es nicht – Diätmodus. Aber ein leckeres Krabbenbrötchen war schon drin und schöne Salate und Suppen.

Lieblingsbild der Woche

 

#WMDEDGT am 05.09.2018

Es ist der 5. und wie jeden Monat fragt Frau Brüllen, was machen die eigentlich den ganzen Tag (#WMDEDGT)?!

Drei Elternabende inklusive Elternvertreterwahlen habe ich in den letzten acht Tagen hinter mich gebracht. Ausserdem kommt am Samstag ein Kindergeburtstag mit Übernachtung auf mich zu.

Heute dafür Alltag mit Vorbereitungen und Nachbereitungen ;)!

Um 6.00 klingelt der Wecker, ich mache den Kindern Frühstück, füttere die Katzen ab, bereite die Brotdosen vor.
Das kleine Kind benötigt eine Blume für den runden Geburtstag des Schulleiters, ausserdem muss ein Test unterschrieben werden. Das Mittelkind hat Kopfschmerzen und Schnupfen und will nicht zu Schule. Der Rumtreiberkater kommt, frisst alle Näpfe leer und verschwindet direkt wieder. Die Brille von Jüngsten liegt irgendwo rum – das übliche Morgenchaos.

Nachdem alle abmarschiert sind, mache ich mich fertig. Seit ein paar Tagen habe ich Rückenschmerzen (was eventuell daran liegen könnte, dass ich mit einer Kettensäge einen toten Strauch bekämpfte) und bin immer noch ein bisschen eingeschränkt. Ich räume die Kinderzimmer grob auf und starte den Sauger. Anschliessend Geschirrspüler ausräumen, eine Ladung Wäsche wegfalten, Trockner und Waschmaschine neustarten und auch im Keller den Sauger seine Runden drehen lassen.
Gerade an Tagen, an denen ich nicht so kann, wie ich will, bin ich sehr dankbar für meinen Maschinenpark.

Der Hausmeister a. D. geht ins Büro und ich frühstücke und mache eine Runde durch „mein“ Internet.

Anschliessend bereite ich zwei neue Beiträge für Kindertour vor und freue mich, dass mein „Baby“ – zwar sehrrrrr langsam – wächst und gedeiht.
Es folgt weitere Hausarbeit – einmal durchgewischt bitte! – ehe ich mich an die private Buchhaltung machen will, die ich schon seit Tagen vor mir herschiebe. Prokrastinationsbedingt entscheide ich mich doch erst das Protokoll vom Elternabend gestern fertigzumachen, was sich dann viel länger hinzieht, als ich mir das vorstellt hatte.
Als ich endlich fertig bin, setze ich schnell eine Suppe fürs Mittagessen an: drei mickrige Kürbisse aus dem Garten warteten noch auf Verwertung. Nebenbei stecke ich Kühlschrankteile in den Geschirrspüler – Generalreinigung.

Mit richtiger Arbeit wird es heute wohl nichts mehr, ich kann nicht lange sitzen, aber auch nicht lange stehen. Richtig konzentrieren kann ich mich auch nicht.  Also murkse ich so vor mich hin und hole Liegengebliebenes der letzten Tage auf und nach, sowohl am Schreibtisch als auch im Haushalt.

Nach 12.00 essen wir Mittag, der Hausmeister kommt auf ein Süppchen rüber. Ich backe Apfelmuffins für Zwischendurch und die beiden jüngeren Kinder kommen nach Hause.
Es ist ein bisschen chaotisch, halb ausgeräumter Kühlschrank, Muffins in the making und zwei Kinder die von ihrem Tag berichten wollen. Aber alles wird gut, die Kinder haben (fast) keine Hausaufgaben und trollen sich dann erstmal zur heissgeliebten Mittagspause.Kürbissuppe

Ich mache meine Muffins fertig, räume den Kühlschrank weiter ein und aus. Zwischendurch muss noch die An- und Abreise des kleinen Kindes zum morgen stattfindenden Kindergeburtstag organisiert werden. Ausserdem spiele ich eine weitere Runde Wäsche – noch eine und ich bin wieder auf dem Laufenden.Kühlschrank blitzblank

Das kleine Kind muss noch etwas fertig malen und motiviert werden. Das Mittelkind soll Mappen sortieren und den Ausweis für die Monatskarte ausfüllen. Zwischendurch versuche ich mich zu strecken und beugen, der Kühlschrank, der Müll, die Blumen, die Wäsche, das grosse Kind trudelt ein… Hartnäckiges Teil, dieser Schmerz.

Zwischendurch mache ich eine Kaffeepause und teste die Apfelmuffins – lecker!Apfelmuffins

Zum Abendessen soll es Mangohühnchen mit Reis geben, ich bereite vor. Schliesslich haben die Kinder ihren Kram erledigt und ich lege noch eine halbe Stunde die Füsse hoch, ehe ich Abendbrot mache.

Nach dem Essen ist Chillzeit, der grosse Sohn macht die Küche fertig, der Mittelsohn daddelt Fortnite, das kleine Kind guckt Fernsehen. Ich beende meinen Onlinetag, der Hausmeister a. D. macht noch einen Minieinkauf. Um 19.30 ist dann Feierabend. Die Kinder gehen in ihre Zimmer, lesen, spielen, telefonieren, hören Hörspiele und machen sich fertig. Wir Erwachsenen werden wohl noch eine Folge OITNB gucken und ein bisschen reden.

Der Tag war irgendwie arbeitsreich, aber unproduktiv, ausser in der Küche.

Habt einen schönen Abend ♡

 

Im August 2018

waren wir im Legoland in Dänemark

gingen wir sehr oft im Meer baden

feierten wir den 12. Geburtstag vom Mittelkind

waren wir auf einem Eselhof

assen wir mexikanisch

freuten wir uns über jeden Regen

grillten wir regelmässig

verreiste das Mittelkind für eine Woche zu den Grosseltern

waren wir in einer Seehundstation

besuchten wir die Nordsee, fanden sie aber nur schwer

war das kleine Kind auf gleich vier Kindergeburtstagen

feierten wir die Einschulung mit dem Neffen

bekam das Mittelkind seinen ersten Personalausweis

stand der erste von drei Elternabenden an

machten die beiden jüngeren Kinder endlich ihr Bronzeabzeichen im Schwimmen

Kindergeburtstage und Schule, Schule, Schule – Freitagszeuch

Kinder

Das jüngste Kind war das ganze Wochenende in Sachen Kindergeburtstag unterwegs, erst im Spassbad und später auf einer Übernachtungsparty… Wahnsinn. Ausserdem vermeidet er das Schreiben, wo immer es geht. Die Deutschlehrerin schlug nun den Schreibclub der Schule vor. Ich bin gespannt, das Kind möchte lieber nicht.
Das Mittelkind ist im Fortnite-Fieber und damit ausgelastet. Und das grosse Kind war mit Freunden unterwegs und erledigte Schulkram. Ausserdem musste es eine Extraschicht beim Kieferorthopäden einlegen, weil sich mal wieder ein Teil der Zahnspange verselbständigt hatte.

Lupus

Mir geht es im Moment ganz gut. An kuriosen Symptomen ohne definierte Ursache sind jetzt noch der Juckreiz und die Kurzatmigkeit übrig geblieben. Auch mein Magen spinnt immer mal wieder rum.
Doch all die anderen Symptome sind wesentlich besser, seitdem die Schilddrüse therapiert wird und ich diverse Mängel ausgleiche.

Alles andere

Das Wochenende bestand im wesentlichen aus Fahrdiensten für die Kinder. Ausserdem ein bisschen Gartenarbeit, ein bisschen Serien gucken, Kinderbesuch, Haushaltskram, Wäsche, usw. usf. In die Nichtsohochbeete, die dieses Jahr nicht so richtig ertragreich waren, habe ich nun noch Rosen- und Grünkohl gepflanzt. Es ist ein bisschen spät, mal sehen, ob das noch etwas wird. Sonntag nachmittag waren der Hausmeister a. D. und ich zwei Stündchen allein unterwegs. Wir guckten die Schlösser der Gegend an (an beiden wird gebaut und man darf nicht mehr in die Nähe) und kauften Räucherfisch zum Abendbrot.
Am Montag endlich Alltag, meine Arbeitsliste ist lang, diese Woche muss da deutlich was passieren. Am Abend eine ausserordentliche Elternvertreterversammlung, herrje.
Am Dienstag nach der Arbeit habe ich die Kinder abgeholt, bin mit ihnen in die Stadt gefahren, während ihres Trainings Besorgungen erledigt, sie nach Hause gefahren, den dann stattfindenden Elternabend übernahm der Hausmeister a. D.
Mittwoch und Donnerstag hatte ich keine Termine ausser der Reihe und heute dann der übliche Wocheneinkauf.
Gegessen habe ich brav 1000 kcal am Tag, da sind keine kulinarischen Höhenflüge drin. Doch ich buk uns ein leckeres Brot, das schmeckte sehr gut :).
Lektüre und Serie entsprechen der letzten Woche ;), ich hab gerade nicht so viel Zeit.

Lieblingsbild der WocheMittag zu Zweit

Zurück in den Alltag finden – Freitagszeuch

Kinder

Das Mittelkind ist wieder da :). Er hatte eine tolle actionreichen Woche mit den Grosseltern und hat das Einzelkinddasein sehr genossen :)! Am Montag ging es für alle drei Kinder wieder los – Schule! Die Jungs sind jetzt in Klasse 3, 7 und 9 und ich finde das ein bisschen verrückt!

Lupus

Zwischendurch meckerten die Handgelenke und raubten mir den Schlaf. Zum Glück beruhten sie sich nach zwei Tagen wieder.

Alles andere

Freitag und Samstag war ich mit dem Jüngsten allein, während der Rest das Mittelkind auf Rügen einfing. Wir schliefen lang, räumten den Ranzen ein, assen Wunschessen, das Kind spielte, ich machte meinen Kram: ein bisschen Garten, ein bisschen Apfelmus und Gurken einkochen, ein bisschen Buchhaltung, ein bisschen lesen und ein bisschen Serien gucken – gemütlich.
Am Sonntag packte ich mit dem Mittelkind alles Nötige für die Schule zusammen. Ansonsten verbrachten wir den Tag mit Ausruhen, Eis essen und grillen.
Dann also wieder: Weckerklingeln um 5.50 – autsch. Vermisst habe ich das nicht, zum Glück nur noch 29 Mal aufstehen bis zu den Herbstferien. Die Kinder brachen auf, ich fuhr ins Einkaufscenter um den Ballon fürs Neffenkind zur Einschulung zu besorgen, ausserdem Kindergeburtstagsgeschenke, Reinigung, Drogeriekram, usw. usf. Ein bisschen Zeit hatte ich noch, mir einen Plan für die nächsten Wochen zu schreiben. Denn wie immer nach den Ferien, heisst es jetzt Liegengebliebenes aufarbeiten, ehe die nächsten Ferien kommen.
Dienstag waren wir in Hamburg zur Einschulung des Neffen. Eine schöne Feier, lecker Kaffee und Kuchen und auch noch tolles Essen, liebe Menschen, schönes Wetter, ein stolzes Schulkind – ein rundum schöner Tag.
Mittwoch schnöder Alltag, ein – vielleicht letzter – Ausflug an den Strand zum Baden,  am Donnerstag morgen ein Termin in der Stadt, nachmittags Schwimmtraining, Freitag Grosseinkauf, Kinderbesuch und endlich die Wäsche auf dem Laufenden.
Lecker gegessen haben wir am Wochenende, Burger wurden gegrillt und auf der Einschulung gab es auch tolles italienisches Essen. Aber jetzt ist erstmal Diät angesagt, bis zu den Herbstferien ist die Nahrungszufuhr beschränkt ;).
Gelesen habe ich Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke, gefiel mir wie schon die ersten beiden Bände sehr gut. Meyerhof beobachtet so nuanciert und pointiert. Mein Favorit ist aber der erste Band :).
Natürlich gucke ich auch aktuell eine Serie, „Suits“, ganz unterhaltsam, aber kein grosses Kino ;).

Lieblingsbild der WocheSeifenblasen

 

 

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Schon vorbei, Ferienwoche 6 – Freitagszeuch

Kinder

Das Mittelkind verbrachte die Woche bei den Schwiegereltern auf Rügen und kommt erst morgen wieder nach Hause. Der Grosse hängt rum oder trifft sich mit Freunden. Der Kleine geniesst die volle Aufmerksamkeit, schläft lang und ist so gar nicht bereit, die Ferien zu beenden.
Wir haben die Schultaschen vorbereitet, aktuelle Fahrkarten rausgesucht, die Stundenpläne gecheckt, Material eingepackt, neue Hausschuhe besorgt, eine Entschuldigung für den zweiten Schultag geschrieben,  usw.

Lupus

Benahm sich den Umständen entsprechend anständig.

Alles andere

Am Samstag erledigte ich mit dem grossen Kind ein paar Einkäufe. Abends kochten wir uns Lasagne. Den Sonntag findet Ihr bei #12von12.
Am Montag schliefen wir erstmal lang, ehe der Hausmeister ins Büro musste. Das grosse Kind war ausserhäusig unterwegs, Kind 3.8 spielte den ganzen Tag in der Nachbarschaft, während ich die Küche einmal komplett reinigte und umräumte.
Am nächsten Tag krempelte ich noch den HWR um, nun reicht es erstmal mit Grossputz und Umräumen :). Abends gingen wir Burger essen, zum Kochen hatte ich nach der ganzen Räumerei keine Lust mehr.
Mittwoch ging das kleine Kind auf einen Kindergeburtstag und war erst spät wieder da.
Den Donnerstag verbrachten wir an der Nordsee, obwohl wir die Nordsee selbst nur kurz sahen. Das ist auch der entscheidende Nachteil der Nachbarküste – sie ist nie da. Ebbe oder Deiche, irgendwas ist immer im Weg. Aber gut, wir kamen wegen der Seehunde, die sahen wir auch – so süss! Ausserdem beguckten wir noch das andere Ende des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel und assen Krabbenbrötchen und Backfisch in Büsum. Dann ging es gemächlich nach Hause.
Gelesen habe ich Untenrum frei von Margarete Stokowski, hat mir gut gefallen.
Geguckt habe ich die zweite Staffel von „This is us„, ich mag diese Serie sehr sehr gern.
Das leckerste Essen war die Lasagne, die ich mit Kind 1.14 kochte und natürlich das Sushi, das mir ins Haus gebracht wurde.

Lieblingsbild der WocheSeehundstation Friedrichskoog

 

 

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