Ein Tag in der Uniklinik – Wie es ist

Ich nehme Euch heute mit durch meinen Untersuchungstag in der Klinik.

Ich bin nicht ganz glücklich mit meinem Termin, denn die Untersuchungen wurden veranlasst, als ich von gesundheitlichen Problemen berichtete, die ich am ehesten als hormonell einordnen würde. Meine Ärztin biss sich aber an der Kurzatmigkeit fest und bemängelte ausserdem, dass ich mich nicht hinreichend um grosse Untersuchungschecks bemühen würde… (Es war mein 2. Termin bei ihr, der Chefarzt, bei dem ich vorher war, hatte nichts dergleichen für nötig befunden und auch in der Klinik in der ich vor meinem Umzug war, wurde nur sehr selten gründlich untersucht.) Aber klar, meine Schuld.

Wie auch immer, ein Lungen-CT und einen Lungenfunktionstest, ausserdem Laboruntersuchungen habe ich schon im Dezember hinter mich gebracht. Heute stehen EKG, Echo und Sonographie auf meinem Zettel. Und ich darf wieder zur Ärztin. Zur neurologischen Kontrolle sollte ich auch, ich habe es aber nicht geschafft, einen Termin zu vereinbaren, einfach weil es keine gab.

Ich muss schon um 7.45 in der Ambulanz sein, was dazu führt, dass ich um 5.30 aufstehe, da auch die Kinder um 7.00 aus dem Haus müssen und ich dann normalerweise noch nicht fertig bin. Da ich eh schlecht geschlafen habe, ist das aber auch schon egal.

Zu allem Überfluss habe ich ein dick verschwollenes Matschauge, das hebt meine Stimmung jetzt auch nicht mehr ;).

Um 7.00 fahre ich los, nach Parkplatzsuche und Campusdurchquerung bin ich um 7.45 in der Ambulanz.

Das Anmeldeprocedere ist noch komplizierter geworden. Nach zwei Instanzen werde ich auf die Reise geschickt.Check in

 

 

Zuerst geht es zum Echo, vor mir sind noch einige Patienten.

Das Echo dauert nicht lang, außer kaltem Gel gibt es nichts zu bemängeln. Der Befund ist auch in Ordnung – dankesehr !

Es geht wieder raus in den Regen, der Campus ist eine Großbaustelle. Zum Glück finde ich das richtige Gebäude für den Ultraschall schnell.

Neues Wartezimmer – neues Glück :)!

Ich muss nicht lang warten, das Sono ist in Ordnung, das Gel warm und der Arzt so jung, dass ich versucht bin „das Ärztchen“ zu schreiben. In der Galle ist ein kleiner Polyp, egal.

Ich beschließe eine Pause verdient zu haben und gehe in die Cafeteria.

Ich habe einen tollen Fensterplatz mit Blick auf das Baugeschehen…

Der Empfang hier ist grottig, ich kann meinen Beitrag nicht aktualisieren und Bilder hochladen geht schon dreimal nicht.

Doch zurück zum Tagesgeschäft, ich muss jetzt wieder in die Ambulanz zurück. EKG fehlt noch und dann in 1,5 h schon der Arzttermin.

EKG soll wohl doch nicht sein, ich werde jedenfalls ins normale Wartezimmer geschickt – auch egal. Ob ich jetzt bis 11.00 warten muss?

Joah… muss ich wohl. Sit and wait, oder wie ging das?!

ich beobachte das Kommen und Gehen der Patienten, bunt gemischt das Publikum hier. Alt und jung, dick und dünn, Eltern mit erwachsenem Sohn, ein altes Pärchen, das Händchen hält ♡. Es wird telefoniert, Selbstgespräche geführt, gesnackt, Formulare ausgefüllt und rumgezappelt.

Eben würde ich aufgerufen, die Ärztin sagte, ich würde in der Lungenfunktion gesucht. Da war ich aber schon im Dezember. Sie meint, ich solle das schnell machen, kann aber nicht sagen warum… Mach ich nicht – so muss ich ins Wartezimmer zurück.

Dann aber doch, ich darf ins Sprechzimmer vorrücken, wir mögen uns immer noch nicht. Den Rest ergänze ich später;).

Ich wollte ja noch von dem Arztbesuch berichten. Ich bekomme zunächst die Befunde mitgeteilt: Herz, Leber, Milz, Aorta und der Rest im Bauch sind prima, die Lunge nicht so richtig toll, aber unverändert zu vor 5 Jahren. Die Laborwerte sind medium. Im Ganzen findet sie keine Erklärung für meine Beschwerden, ich soll das Cortison, dass sie letztes Mal unnötigerweise erhöhte wieder reduzieren – Augenrollen meinerseits. Das Azathioprin hätte sie gern höher, ich nicht, da ich dann wieder Dauerinfekte bekomme – Augenrollen ihrerseits. Zu meinen Beschwerden hat sie keine weitere Idee, ich kann gehen und bin soweit, wie ich im November war – vielen Dank auch.

Kennt Ihr diese Toilettenpapierspender, die so furchtbar geizig sind, dass sie das Papier nur zentimeterweise rausrücken? So hartnäckig an ihrem Inhalt festhalten, dass man am Ende ne Handvoll Konfetti hat? So einem begegne ich.

Zur Blutentnahme muss ich noch. Das geht bei mir gut, kein Problem.

Der Parkautomat verlangt ein halbes Vermögen.

Parkautomat

 

 

 

 

 

 

 

 

Nichts wie weg :), in drei Monaten geht der Zirkus wieder von Vorne los!

MerkenMerken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.