Coronawoche 78 (im Dienst) – Freitagszeuch

Kinder

Schule, Party, Tennis, Schreibtraining, Sportschuhkauf, Strandtag, Job, Zeitungen austragen – keine weiteren Vorkommnisse.

Lupus

Die Thrombose ist endlich auf dem Rückzug, die Begleitphlebitis endlich nicht mehr hochschmerzhaft. An der Gelenkfront Stabilität auf niedrigem Niveau bei 10 mg Cortison. So zumindest mein Eindruck am Sonntag, bzw. am Montag morgen. Während und nach dem ersten Arbeitstag fühlte ich mich völlig zerschossen, die Phlebitis schmerzte wieder, die Gelenke sowieso und am Dienstag morgen erwachte ich steif wie ein Brett.
Der Hausmeister a. D. fuhr mich zur Arbeit. Ich war morgens allein gebucht und wollte nicht alle im Stich lassen, mittags sprach ich mit meinem Chef und sagte ihm, dass ich so momentan nicht arbeitsfähig bin. Wir gingen ein paar Möglichkeiten durch. Mittwoch rief er mich an und wir vereinbarten, dass ich erstmal aussetze und mich krankschreiben lasse. Und zwar solange bis die Rituximabtherapie beginnt, wirkt und ich mich wieder stabil fühle. Wow. Damit hatte ich nicht gerechnet. Alle waren sehr lieb und grosszügig.

 Alles andere

Das Wochenende gestalteten wir am Samstag mit Gartenarbeit und Essen am Strand. Unseren Sonntag findet Ihr unter #Wmdedgt ;).
Montag und Dienstag standen im Zeichen der Arbeit, bzw. der Unfähigkeit zu selbiger.
Mittwoch ging ich den Wocheneinkauf erledigen und war ansonsten damit ausgelastet mich von den Arbeitstagen zu erholen.
Gestern vereinbarte ich dann Termine: bei der Hausärztin zum Krankschreiben für die nächsten Wochen und bei der Rheumatologin für die Rituximab-Infusionen. Zur Hausärztin konnte ich noch am Vormittag gehen. Ich besprach mit ihr das geplante weitere Vorgehen und bekam meine Krankschreibung. Am Mittag fuhr ich dann zu meiner Arbeitsstelle, es gab eine geplante Dienstbesprechung, ich übergab meine offenen Vorgänge und verabschiedete mich für die nächsten Wochen.
Mit dieser Entscheidung fühle ich mich zwiespältig: einerseits bin ich mit meinem Gesundheitszustand sehr unzufrieden und bin auch ein bisschen skeptisch, dass es mit dem Rituximab besser wird. Andererseits bin ich auch sehr erleichtert. Viel mehr, als ich mir vorgestellt hätte, weniger verpflichtet zu sein und mich jetzt erstmal meiner Genesung widmen zu können.

Das leckerste Essen ist unentschieden. Wir hatten sehr gutes Sushi, eine selbstgeräucherte Forelle vom Nachbarn, fies-leckere Bratnudeln vom Imbiss, feine Ravioli am Strand und leckere Stüllchen. Kulinarisch ging es uns sehr gut ;).

Lieblingsbild der Woche

Ostseeromantik - Coronawoche 78 (im Dienst) - Freitagszeuch

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